Aus meinem Bekanntenkreis habe ich schon so etwas gehört: Früher gab’s bis zu 200 Bewerber, heute sind es vielleicht noch zwei oder drei. Und die Wünsche der Generation Z im IT-Bereich würde ich wie folgt zusammenfassen: Etwas mit KI, im Homeoffice und am liebsten eine 4-Tage-Woche, wegen Work-Life-Balance (natürlich gilt das nicht für alle). Tatsache ist, dass KI derzeit die treibende Kraft in der Entwicklung ist. Daher kann ich gut nachvollziehen, dass HCL Notes/Domino KI-Funktionen in sein Produkt integriert – auch wenn ich persönlich den praktischen Nutzen eher gering einschätze, aber man muss damit werben. Der Fachkräftemangel führt zudem dazu, dass individuelle Lösungen zunehmend in den Hintergrund treten und stattdessen verstärkt auf Standardlösungen in Cloud-Systemen gesetzt wird.
In Spiegel Online erschien ein schöner Artikel mit dem Titel „Ein Job fürs Leben, das ist vorbei“. Diese Artikel passt auch gut in die IT-Welt, denn die Entwicklungszyklen werden immer kürzer und alles verändert sich rasant. Und Ehrlich gesagt ist der Einstieg in neue Technologien mithilfe von KI noch nie so einfach wie heute, unruhig werde ich erst wenn tatsächlich AGI (menschenähnliche Intelligenz) entwickelt wird. Doch das ist Zukunftsmusik, denn in die Zukunft blicken oder gar vorherzusagen, ist schlicht unmöglich und das war vor 20 Jahren nicht anders
