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Kann mir einer mal was erklären!!!???
Glombi:
@Meff: Du hast recht. Nach der ganzen Diskussion um die "Scheinselbständigkeit" und dem Stress mit der BfA steigt kommt jetzt das nächste Hindernis für Freiberufler.
Hab ich aus der HP freiberfufler-info:
Bei der Beschäftigung freier Mitarbeiter kann sich die Frage stellen, ob der Betriebsrat zu unterrichten ist.
Dabei ist zu beachten, dass ein Anspruch des Betriebsrats auf Unterrichtung gemäß § 80 Abs. 2 BetrVG gegeben sein kann. Dies gilt zumindest dann, wenn ein Beteiligungsrecht des Betriebsrats offensichtlich nicht ausgeschlossen werden kann. Ein solches Beteiligungsrecht kann sich aus § 99 BetrVG herleiten (Mitbestimmung bei der Einstellung von Arbeitnehmern), wenn die Beschäftigung der vermeintlich "freien Mitarbeiter" aufgrund eines Weisungsrechts des Arbeitgebers gegebenenfalls als Einstellung im Sinne des § 99 BetrVG zu werten ist.
Ein Unterrichtungsanspruch besteht jedoch nicht unbegrenzt auch hinsichtlich aller künftig vom Arbeitgeber beschäftigten freien Mitarbeiter. Hat der Arbeitgeber einmal genaue Auskunft über alle freien Mitarbeiter und damit eine Gesamtübersicht gegeben, so wird der Betriebsrat dadurch in die Lage versetzt, nach betriebsbezogenen Merkmalen Fallgruppen zu bilden und begründet zu beurteilen, hinsichtlich welcher Arten von Mitarbeitern die Möglichkeit von Beteiligungsrechten bestehen soll. Ein weitergehender Informationsanspruch ist in diesem Fall entsprechend zu präzisieren (BAG, 15.12.1998) Diese Informationen wird von UB MEDIA AG zur Verfügung gestellt (www.arbeitsrecht4free.de).
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Es lebe die Räte- und Kommisionsrepublik.
Andreas
pd:
Häää ???
Meff:
@pd
Oder die Bürokratie wird Kriege erstrecht fördern.
@Glombi
Die Frage, die sich mir stellt ist eigentlich nur, warum !? Bisher hatte ich die Rolle von Betriebsräten und von Gewerkschaften so verstanden, dass diese die Interessen der Arbeitnehmer gegenüber den Arbeitgebern und dem Staat vertreten. Zwischenzeitlich ist es aber soweit, dass man als Unternehmer sich kaum noch richtig bewegen kann, da die Gewerkschaften einfach zuviel Macht haben und diese nicht mehr für im Sinne Ihrer eigentlichen Aufgaben verwenden.
Das schönste Beispiel ist der Streik im Osten unserer Repulik und die Forderung nach der 35 Stunden Woche, welche ja nach Berechnung der Gewerkschaften keine Ahnung wieviele neue Arbeitsplätze schaffen sollte. Die Frage ist nur WO ?
Meff
Doc Torte:
...das diese Front am Bröckeln ist, beweist aber auch der abgebrochene Streik, da eine Mehrheit ja langsam zu begreifen scheint, das nur Mehrarbeit auch Mehrwert schafft - es sind zwar die Lehren von Marx, aber in dem Punkt hat er eben durchgeblickt. Es wird Zeit das der Einzelne begreift, lernt und übt mit mehr Eigenverantwortung und ohne Bevormundung durch "Gesellschaften/Gewerkschaften/Räte" zurecht zukommen.
in dem Forum gibt's ja doch schon gute Beispiele.
Glombi:
Wer schützt die Gewerkschaftler eigentlich ???
Die haben am Wochenende 16 Stunden verhandelt !!!
Bin für die Gründung der GfG (Gewerkschaft für Gewerkschaftler). Es gibt doch gewiss viele dafür befähigte Leute, die zur Zeit nichts besonderes zu tun haben bzw. Leute, bei denen es für D besser wäre, sie würden nichts tun....
Vielleicht sollten wir einen eigenen Thread machen... Thema "Dampf ablassen".
Viel Spaß beim Schaffen!
Andreas
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