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[Finanzmarktkrise]: überschwappen auf die Realwirtschaft

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pd:
Die Armen ;-) Vielleicht gibts ein Hilfsprogramm... ;-)

Patrick

flaite:
http://www.nytimes.com/2008/10/13/opinion/13krugman.html?_r=1&ref=opinion&oref=slogin

Glombi:
Auch wenns der Spiegel ist  ;)
hier eine einfache Erklärung wie das ganze Theater entstanden ist:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-36029.html#backToArticle=583713

Gandhi:

--- Zitat ---http://www.nytimes.com/2008/10/13/opinion/13krugman.html?_r=1&ref=opinion&oref=slogin
--- Ende Zitat ---
...hat gerade den Wirtschafts Nobelpreis erhalten (wohl nicht für diesen Artikel)

flaite:
Seh die gute Spiegel-Präsentation eher als Anlass denn als Ursache dieser Krise.
Die Ursache ist aus meiner Sicht, ein unterreguliertes Finanzsystem, das Anreize schuf, Risiken konsequent unterzubewerten.

Krugmans * oben verlinkter Artikel beschäftigt sich mit den Reaktionen auf die Krise. Ich versteh ihn so:
Das US-Finanzministerium verfolgte zunächst den Plan, den Banken die faulen Kredite abzukaufen. Es setzt sich aber nun der englische Plan durch, nach dem Staaten Mittel zur Verfügung stellen, um Banken aufzukaufen, sobald eine neue Bank in die Gefahr gerät zahlungsunfähig zu werden. Letzteres ist besser, u.a. weils auch Druck auf die Banken ausübt. Die wollen natürlich nicht verstaatlicht werden. Wenn einfach die faulen Kredite vom Staat übernommen werden, ist das natürliche eine Subventionierung dieser Loser, ohne irgendwelchen Druck auf sie. 

Der ungebildetere Teil unserer Linken mag jetzt von einer Verstaatlichung der Banken schwadronieren. Darum gehts natürlich nicht. Der Staat möchte keinen direkten Einfluß auf Bankgeschäfte. Es geht nur darum, die Banken vor einem crash zu retten. Auch wenn der Staat zwischenzeitlich da mit öffentlichen Mitteln reingeht, wird er auch wieder rausgehen. Neue internationale Regulierungen für den Bankensektor müssen ohnehin her und es wird sie auch geben.

* Die Nachricht, das Krugman den Nobelpreis erhalten hat, kam nach meinem Link.   ;D . Hab in den letzten 15 Jahren eine Menge seiner Lehrbücher, Bücher und Artikel gelesen. Krugman zweifelt tendentiell stark an der Vollkommenheit von Märkten. Dies führt ihn dazu, staatliche Eingriffe öfters mal zu befürworten. Dabei bewegt er sich auf dem Boden der Marktwirtschaft, weit weg von diesem System, dessen weiteren Zusammenbruch wir bei dieser Ölpreisentwicklung bald in einem Land beobachten können, über das ich nicht spreche.

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