Domino 9 und frühere Versionen > ND7: Administration & Userprobleme
Domino vs. Exchange
smokyly:
Nein, gar nicht. Ich finde das entsprechende Hilfedokument im Moment nicht.
Ahaaaaaaaa, also geht es ohne DA nicht. Na das ist ja schön, da haben uns diese Telefonanlagenberater aber was anderes erzählt. Auch persönliche Adressbücher sollten über die LDAP-Anfrage zu verwerten sein.
smokyly:
So, im DA-Dokument den LDAP-Schalter umgelegt. Server meldet daß LDAP die verschiedenen Adressbücher bedient.
Ich weiß, es ist immer besser, man läßt sich schulen, oder sucht sich selbst die Antworten aus der Hilfe, aber da die Schulung noch auf sich warten lassen wird und es sehr viele Einträge in der Hilfe gibt:
War es das nun? Wie kann ich auf die Schnelle mal eine LDAP-Anfrage testen?
m3:
1) Persönliche Adressbücher:
Wie soll der LDAP-Server auf die Adressbücher der User zugreifen, um sie zu servicieren, wenn diese am PC des Nutzers liegen und der PC ev. offline, abgedreht, etc. ist? Das würd ich auch gern bei Outlool sehen. ;)
Ev. könnte man was drehen, wenn die Adressbücher in die Mail-Db gesynced werden und man dann die Einträge mit einem Agent in ein anderes Adressbuch kopiert und dieses dann via LDAP, ....
Aber ob die User wollen, dass ihre "privaten" Adressbucheinträge allen in der Firma zur Verfügung stehen?
Aber ev. haben die Schnullis von der Telefonbude ja was anderes gemeint: Ev. kann die Telefonsoftware, die auf dem PC installiert wird, auf das pers. Adressbuch des Users zugreifen und dann zu den Anrufen auch die Namen anzeigen, wenn PC und Telefon verbunden sind ...
2) Ad LDAP-Abfrage
Dazu gibts entsprechende Kapitel in der Admin-Hilfe (ldapsearch, ....). Ich bevorzuge als Client aber entweder den Softerra LDAP Browser oder den LDAP Browser/Editor version 2.8.1. Google spuckt aber noch mehr Tools aus. ;)
koehlerbv:
Ich habe jetzt in den letzten anderthalb Jahren schon so viel ausgemachten Mist gehört, was Telefoner einem erzählen über Notes und Telefonie ... Die Liste der Leute, die ich auf den Mond schiessen möchte, ist schon lang. Die besten Antworten (ohne Makel) bekam ich von Anbietern aus Wien und gerade jetzt aus Bukarest (!). Alles dazwischen war ... lassen wir das.
Kernpunkt: Der Telefonanlagen-Anbieter kann ja überhaupt gar nicht wissen, WO interessierende Nummern in IRGENDEINER DB von Euch stehen. Deren Ansätze sind daher immer mehr als halbgar und zielen auf "Standardlösungen". Diese sind vollkommen uninteressant. Ich will doch weniger meine eigenen Kollgen CTI-unterstützt anrufen, sondern Kunden, Lieferanten, andere Kontakte ...
Was der Anlagenanbieter mitbringt, ist daher ... naja, Standard. Vorsichtig ausgedrückt. Ich hatte da auch schon welche, die auch gesagt haben: "Mit Outlook geht das aber ganz einfach ...". Okay, wenn die depperten Kunden nur aus ihrem persönlichen Adressbuch heraus anrufen wollen ... Aber wenn da ein Notes-CRM ist oder eine Kontaktliste auf Basis der pernames.ntf oder es gibt eine eigene "WhoIsWho"-Applikation - dann ist immer Ende Gelände. Da hilft auch kein LDAP, in das ja wohl keine 14.000 externen Kontakte eingebunden sind.
Ich habe daher eine eigene Lösung programmiert, die ich ggf. mit minimalen (gekapselten) Änderungen in die interessierenden DBs fallen lasse und die sich dann entweder bei der MS-TAPI bedient oder einer proprietären Client-CTI-Lösung (wie PIMPhony - aber das kann auch anders ...).
Mein Fazit aus diesen 18 Monaten:
Traue in dieser (!) Sache keinem Tk-Anlagen-Lieferanten. Die sind doof in diesem Problemkreis, genauso wie ich doof bin, wenn es um Tk-Anlagen geht.
Verlange Standards, die einzuhalten sind.
Dränge darauf, dass Du beliebige DBs einbinden kannst (von Haus aus kann Dir das kein Tk-Anlagenanbieter anbieten. Logisch).
In Deinem speziellen Fall: Scheisst Euren Technik-Chef 'raus. Der schadet. Wirklich. Und der bringt das auch mit Exchange oder Outlook nicht ans Laufen, was wirklich gebraucht wird. Die Kollegen dieser Fraktion haben nämlich die gleichen Probleme.
Bernhard
PS: Bei solchen Vorkommnissen geht mir irgendwie immer das Messer auf. Glücklicherweise hatte ich es bisher nur damit zu tun, die Tk-Anlagen-Betreuer-Firma vom Hof zu schicken, als wir in diese Gefilde kamen. Simpel strukturierte "Technik-Chefs" hatte ich noch nicht dabei (in solchen Konstellationen).
PPS: Alleine diese Konstellation - Tk-Mensch - von Notes NULL Ahnung - sagt, wir brauchen dieses und jenes. "Technik-Chef" sagt - ohne Hirn einzuschalten, es geht ihm ja sowieso um etwas anderes - "Weg mit Notes". Und jetzt höre ich lieber auf.
CarstenH:
Das Thema scheint ja für viel Interesse zu sorgen =)
Ok, da man alles für und gegen die Kontrahenten auslegen kann versuche ich es mal auf technischem Minimallevel, schließlich muß man gegen einen TK-Menschen Argumente im Kopf behalten können ^^
Scherz beiseite. Fakt ist erstmal, daß in der Standard-Minimal-Konfiguration natürlich weder Notes (lokales Adreßbuch) noch Outlook (lokale .pab oder .pst) irgendwelche persönlichen Kontakte serverbasiert zur Verfügung stellen können.
Wenn das jetzt alles wäre dann wäre das traurig, ich meine das mit der gemeinsamen Nutzung von Kontakten und Dokumenten in Arbeitsgruppen kann ja nicht nur Schall und Rauch sein ... keine Sorge ist es auch nicht.
Natürlich können sowohl Notes als auch Outlook mehr als das sobald die Server ins Spiel kommen. Bei Notes kann man halt seine Kontakte über einen standardmäßig mitgelieferten Agenten in die Maildatenbank synchronisieren (damit man per DWA Zugriff hat), Outlook hat natürlich ebenfalls die Möglichkeit Kontaktordner im Mailfile abzulegen (OWA kann dann natürlich auch zugreifen).
Mit Notes kann ich ganze Adreßbücher (natürlich auch mein eigenes) auf dem Server ablegen und bestimmten oder allen Nutzern (öffentlich) zur Verfügung stellen, mit Outlook und Exchange geht das natürlich genauso (Kontaktordner, öffentliche Ordner usw.).
Wir lassen jetzt mal die Frage ob Notes oder Exchange außen vor, die Frage ist bei allen Systemen nämlich immer, mit welchem Aufwand man sich welche Dinge erkauft. So kann ich natürlich alle persönlichen Kontakte per LDAP abgreifbar machen - möchte ich das aber auch? Wenn die TK-Anlage per LDAP auf alle Kontakte Zugriff hat, will ich jetzt wirklich, daß der Name meiner Oma/Mutter/Nachbarin bei meinem Kollegen auftaucht, nur weil ich eine Rufumleitung geschaltet habe und ohne dass er mit dem Name Omi Gertrud was anzufangen weiß?
Bevor ich also einem Drittanbieter alle Daten zur Verfügung stelle sollte er mir erstmal erklären, welche der Daten für wen in welcher Form einsehbar sind. Sofern jeder Benutzer nur seine eigenen Daten einsehen kann, was natürlich denkbar wäre, kommt es wieder darauf an ob ein lokaler Zugriff reicht oder ob das auch per LDAP passiert, wenn letzteres, ob von einer lokalen Komponente oder einem zentralen Prozeß des TK-Anbieters. Und natürlich die interessante Frage, woher stammen die Anmeldedaten, die für die unterschiedlichen Zugriffsrechte benötigt werden - oder passiert alles mit einer einzigen Anmeldung? Fragen über Fragen, die ich dem Tk-Menschen stellen würde.
Ok - zum Feierabend kommt jetzt noch die Auflösung meiner Quizfrage, wie man bei einem Exchangeserver LDAP deaktiviert: Gar nicht *g* Der Exchangeserver ab Version 200x hat schlicht und ergreifend nämlich gar keinen eigenen Verzeichnisdienst mehr, den er per LDAP zur Verfügung stellen könnte. Er benutzt stattdessen das Active Directory, die Nutzer greifen also genaugenommen auf Domänen Controller zu.
Da, wo bei einem Domino ein schlichtes "Load LDAP" ausgereicht hat bekommt man einen Exchangeserver nicht mal installiert ohne vorher ein ganzes AD zu installieren. oh...did i mention...das AD braucht natürlich sinnvollerweise einen eigenen Windowsserver und Domänen Controller. Hmm...und sofern man auf die aktuelle 2007er Version abzielt, nicht zu vergessen dass erstmal alles auf 64bit upzugraden ist. Aber das nur als Feierabendanmerkung.
GN8
Carsten
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