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Was ist nur los
Meff:
@eknori
das sollten wir vielleicht ausserhalb klären. Ich habe jetzt schon zig Mails geschrieben und um Rückruf gebeten.
Trotzalledem, es werden in diesem Forum immer mehr, die einen Job suchen und glaube mir, ich habe keine Ahnung wieviele Projektforen, Kunden, Projektpartner etc. angerufen. Es gibt nichts. Und bzgl. des Kleinkrams, auch da habe ich schon mehrfach geschaut, aber leider ist es mir nicht möglich, für 20€ die Stunde irgendwo was zu machen, da habe ich schon höhere Kosten zu dem Projekt zu kommen als ich verdiene.
Meff
Rob Green:
wenn man sich überlegt, daß weltweit (!!!) in den Jobbörsen ca. 50 Ausschreibungen im Notes Bereich existieren, ist das schon mehr als bezeichnend (-> http://www.notestips.com/80256B3A007F2692/1/NAMO-5P8367 ). Gehst noch toter? Ich glaube kaum.
Auf der anderen Seite kann sich mein Kumpel als EAI Experte die Projekte zZt einfach "so" aussuchen. 6 MOnate Luxemburg für nen sehr netten Tagessatz, eine Woche in Frankfurt gewesen, schon das nächste EAI Projekt in Stuttgart für zunächst 12 Monate mit Option auf 24. Bezahlung? Nix 20Euro. Anständig. Tja, man muß auf der Welle reiten. Notes ist in meinen Augen für kleinere und mittlere Selbständige und Freelancer absolut kein Markt mehr. Da die Firmen lieber eigene MA auslasten, was ja wohl verständlich ist, was soll ich mich noch beklagen? Es zwingt mich keiner, selbständig im Bereich Notes zu sein. Es gibt andere Millionen andere Dinge, die man tun kann. Ich wart in diese Nischen Market nicht mehr auf bessere Zeiten.
MOD:
--- Zitat von: Rob Green am 09.07.03 - 14:06:32 ---Da die Firmen lieber eigene MA auslasten, was ja wohl verständlich ist ...
--- Ende Zitat ---
Genau mein Reden. Und ich würde diese Aussage nicht nur auf kleine bis mittlere Unternehmen beschränken.
;D MOD
Meff:
Bitte nicht falsch verstehen: Wisst Ihr eigentlich, was inkompetenz kosten kann? Ich habe jetzt doch schon so einige Firmen und Projekte hinter mich gebracht und viele Leute kennengelernt. Das Know-How war leider in den meisten Fällen nicht gerade berauschend, ebenso wie die Arbeitseinstellung bei vielen ziemlich zu wünschen übrig lässt.
Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, es gab wirklich auch viele gute, motivierte MAs.
Meff
Gandhi:
Also:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Markt innerhalb eines Jahres so zusammenbrechen kann. Ich glaube sehr wohl, dass Projekte anstehen - nur werden die verschoben. Nicht weil sie nicht nötig wären, sondern weil sie Kosten.
Und hier glaube ich, dass die ersten Unternehmen sich totsparen.
War gerade bei meinem letzten Kunden - was soll man sagen: Unsere Stellen wurden gestrichen - das spart Kosten.
Die Kosten für die liegengebliebene Arbeit, eine verzögerte Migration, wachsende Demotivation bei den Anwendern, größere Demotivation bei den verbliebenen internen Mitarbeiter wegen Überlastung werden in diesem Unternehmen, in dem eine verzögerte Mailzustellung von wenigen Stunden schon Millionen kostet garantiert höher sein.
Dann fragt man sich schon, was sich einige Manager denken. Totsparen ist das richtige Wort. Oder: Die sollten sich lieber mal fragen, ob sie es sich noch leisten können nicht zu investieren...
Glücklich ist, wer in diesen Tagen auf das Pferd SAP gesetzt hat. Die haben dieses Problem nicht - es scheint schon ziemlich Notes spezifisch zu sein. Und das genau verstehe ich einfach nicht. Wie kann ein Markt so selektiv einbrechen, ohne dass irgendwelche Konkurrenzprodukte den Markt überflutet hätten?
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