Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme

Performanceprobleme seit Cluster

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Gutierrez:
Hallo stoeps,

deswegen schrieb ich ausdrücklich, dass es meine Erfahrung ist und was ich persönlich besser finde. Dazu darf ich auch noch sagen, dass ich für die Infrastruktur nicht zuständig bin :-)

Und wenn deine Erfahrungen anders sind, dann interessiert mich natürlich: Wie sieht eure (VM-)Umgebung aus? Kannst / Möchtest du mir ein paar Eckdaten nennen?

Beste Grüße,
Gutierrez

Tode:
Das Problem ist ganz einfach: Die Virtualisierungs- Admins fragen die Domino- Admins: Wie viel Platz braucht ihr. Die Domino- Admins sagen dann irgendwas wie "1Terrabyte" oder so.
Große Datenmengen sind teuer, also krieegt der Domino- Admin den Speicherplatz aber auf den langsamsten (da billigsten) Platten, die irgendwo verbaut sind.

Damit hat man zwar dann den Platz, aber laufen tut so ein Domino damit nicht anständig. Der braucht richtig BUMS auf den Platten, genau wie jedes andere Datenbanksystem (Oracle, MS SQL, ...)...

Jetzt kann man einzelne Teile auf schnelle Platten auslagern, z.B. TRANSLOG, VIew- Rebuild- Dir, temp auf SSDs, Domino- Data- Directory auf langsameren Platten und DAOS auf dem langsamsten, was man so rumliegen hat, dadurch erhöht sich halt der Wartungsaufwand. Wenn man aber nix dergleichen tut, dann hat man eine Möhre von Server, ganz egal wie performant die Hardware darunter ist.

EDIT: Und wie bereits erwähnt ist ein 1 min Replizierintervall auch vollkommener Quatsch im Cluster, man sollte also u.U. mal noch schauen, was noch so alles aus Unwissenheit am Cluster verkonfiguriert ist (zu wenige Cluster- Replicator, zu wenige Update- Threads, FT- Thread nicht ausgelagert, etc.)

ThermPro:
Hallo zusammen,

das deaktivieren der minütlichen Replikation ergab keine Besserung.


Zum Thema Storage:

Wir haben eine hochverfügbare Storage-Umgebung von Datacore SANsymphony

Dort haben wir eine Virtual Disk erstellt, diese an den Hyper-V Host durchgereicht und die entsprechende CSV erstellt.
In dieser CSV sind dann alle Partitionen angelegt. C, D (sämtliche Notes Daten), E (log)

Datacore erkennt, ob eine Virtual Disk stark verwendet wird und schwenkt diese dann intern auf die SSDs.

Leider haben wir nicht das Know How in der IT um folgende Frage zu beantworten.
Wir werden von einem Systemhaus betreut, wo ich noch auf eine Rückmeldung warte.

Macht es einen unterschied, ob ich eine Virtual Disk erstelle, darauf eine CSV und dann alle Partitionen oder sollte ich das besser aufteilen?
Wir wissen halt nicht, ob dies Performancemäßig einen Unterschied macht.
Also: Pro Partition eine getrennte CSV und dann sogar pro CSV eine getrennte Virtual Disk?!

Vielleicht habt ihr auch diesbezüglich einen Rat :)

Würde mich freuen.
Viele Grüße
ThermPro

J Parlin:
Wie gut war euer Systemhaus bisher bei DOMINO-Problemen ?

Ansonsten vernünftigen DOMINO-Konsultanten anheuern !

Manni Ciao:
Hallo ThermPro,

wir haben auch vor kurzem unsere Server geclustert und neue Servernamen vergeben.

Nach dem du schreibst: "Seitdem der alte Server off ist und alle Anwender auf den neuen Servern laufen, fing es anfänglich mit den "excessive load" Meldungen an."

Ich würde es mal mit einem Client probieren, bei dem die bookmark und die desktop8.ndk neu erstellt wurde.
Dann würde ich die Applikationen nochmals durchsuchen - auch in nicht mehr verwendeten Designelementen, vielleicht wurde der alte Servername übersehen  Es gibt dafür auch tools.

lg
manni ciao

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