Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme
Performanceprobleme seit Cluster
spookycoder:
Noch ein Tipp: Ist auf dem neuen Server auch die ODS-Version der einzelnen Datenbanken auf der aktuell neuesten Version? Hier gab es gerade bei den aktuellen Versionen viel Änderungen in Richtung IO-Performance.
Viel RAM hilft immer, Windows nimmt sich dann den freien Speicher und Cached damit die Disk-Zugriffe. Was auch noch ein Indiz auf IO-Probleme sein kann, ist es die Disk-Activity im Windows-Ressourcen-Monitor anzusehen, wenn die gegen 100% geht ist das schlecht.
lg
Harald
stoeps:
--- Zitat von: ThermPro am 13.10.18 - 18:40:26 ---Hallo zusammen,
das deaktivieren der minütlichen Replikation ergab keine Besserung.
Zum Thema Storage:
Wir haben eine hochverfügbare Storage-Umgebung von Datacore SANsymphony
Dort haben wir eine Virtual Disk erstellt, diese an den Hyper-V Host durchgereicht und die entsprechende CSV erstellt.
In dieser CSV sind dann alle Partitionen angelegt. C, D (sämtliche Notes Daten), E (log)
Datacore erkennt, ob eine Virtual Disk stark verwendet wird und schwenkt diese dann intern auf die SSDs.
Leider haben wir nicht das Know How in der IT um folgende Frage zu beantworten.
Wir werden von einem Systemhaus betreut, wo ich noch auf eine Rückmeldung warte.
Macht es einen unterschied, ob ich eine Virtual Disk erstelle, darauf eine CSV und dann alle Partitionen oder sollte ich das besser aufteilen?
Wir wissen halt nicht, ob dies Performancemäßig einen Unterschied macht.
Also: Pro Partition eine getrennte CSV und dann sogar pro CSV eine getrennte Virtual Disk?!
Vielleicht habt ihr auch diesbezüglich einen Rat :)
Würde mich freuen.
Viele Grüße
ThermPro
--- Ende Zitat ---
Also je mehr IO kanäle um so besser. Aber das ist alles ohne Logs stochern im Nebel. Da braucht man Logs! Perfmon der Disks, Domino Logs, evtl client clock der Clients. Ich hatte Fälle dass auch die SAN logs erst die Ursache lieferten.
Aber in der Theorie nicht ein LUN für alles, das ist wie eine Disk und Partition.
Redundantes SAN laesst mich aufhorchen Ich hatte mal vor Jahren den Fall, dass die NSF auf einem Ausfallsicheren SAN lagen, die Config war, dass erst wenn beide SAN die Änddrung geschrieben haben (ein SAN stand einige KM entfernt) die Datei als geschrieben zum Domino gemeldet wurde. Das ist gut im Fall eines Crashs, da man sicher sin kann, keine Daten zu verlieren, aber performancetechnisch katastrophal.
Da kamen Zugriffszeiten mit 180ms raus, MS hat damals diese Kennwerte ab 20ms als zu langsam eingestuft. D.h. die config v.a. fuer Indices, translogs und Datenbanken muss auf schnell Platten.
Und das mitndas SAN schwenkt auf SSD wuerde ich pruefen. Perfmon und so.
--- Zitat ---deswegen schrieb ich ausdrücklich, dass es meine Erfahrung ist und was ich persönlich besser finde. Dazu darf ich auch noch sagen, dass ich für die Infrastruktur nicht zuständig bin :-)
Und wenn deine Erfahrungen anders sind, dann interessiert mich natürlich: Wie sieht eure (VM-)Umgebung aus? Kannst / Möchtest du mir ein paar Eckdaten nennen?
--- Ende Zitat ---
Sorry hatte ich überlesen.
Ich habe keine eigenen Server mehr.
War aber jetzt 12 Jahre als Consultant unterwegs und hab einiges gerade bei Performanceproblemen gesehen.
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