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E-Mails wiederherstellen

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schroederk:
Da hast Du ziemlich Glück gehabt, denn das hätte sehr leicht scheppern können.

Wenn Du nicht explizit bei der Rücksicherung aus dem Backup gefragt worden bist, wird die DB mit der selben DB-ID zurückgesichert.
D.h. auch wenn Du die DB in was weiß ich umbenennst, das interessiert Notes herzlich wenig. Notes erkennt 2 DBs mit der selben ID und fängt an zu replizieren. In dem Fall kannst Du auch die Kopie nicht mehr so einfach löschen -> DB in use etc.

Also immer in ein Verzeichnis zurücksichern, wo der Server keinen Zugriff drauf hat. Dann mit einem Client eine lokale Kopie erstellen, damit die DB eine neue ID erhält. Diese Kopie kannst Du dann auf den Server neben die ursprüngliche DB legen und mit Copy&Paste nach Lust und Laune und ohne Druck wurschteln.

naruto25:
ich verstehe.

man könnte auch offline gehen und das dann vornehmen, was ich gemacht hab, bevor repliziert wird. hab ich zwar nicht gemacht, aber hat glücklicherweise geklappt. aber sicherer wäre es doch oder?

J Parlin:
... ich gehe Offline und stelle als Erstes die Replizierung dieser DB ab ( Replizierung dieser Replik vorübergehend deaktivieren )

ernst:
@schroederk: Das von Dir vorgeschlagene Verfahren kann man erheblich beschleunigen, wenn man ein Tool zum Verändern der Replik-ID verwendet (siehe  http://atnotes.de/index.php/topic,58056.0.html ). Die Rücksicherung würde dann z.B. folgendermaßen ablaufen:
- Rücksicherung in ein Serververzeichnis neben dem notes-data-Verzeichnis (oder in das notes-data-Verzeichnis mit einer veränderten Extension - z.B. .../notes/data/maildatei.nsf.dad )
- wenn man ganz sicher gehen will: Replikation der aktiven Mailboxen im Notes-Cluster temporär deaktivieren
- Verschieben der Rücksicherung ins notes-data-Verzeichnis bzw. Ändern des Dateinamens auf maildatei.nsf
- Unmittelbar danach Ändern der Replik-ID mit dem im Link beschriebenen Tool
- Replikation der aktiven Maildateien wieder in Betrieb nehmen (falls zuvor deaktiviert)
- Titel der Rücksicherung ändern, damit der Anwender immer weiß, welche Kachel aktiv und welche die Rücksicherung ist.

Mit diesem Verfahren erspart man sich langwierige Kopiervorgänge, die sowohl für den Anwender als auch für den Administrator lästig sind. Wenn man schnell ist (z.B. mit 2 Rechnern arbeitet), kann man sich auch das Deaktivieren der Replikation ersparen.

schroederk:
@ernst: für uns ist das sogar noch angenehmer, denn unsere Backup-Lösung bietet bereits bei der Rücksicherung an, dass die Replik-ID der DB geändert wird. Insofern kann ich die DB auch direkt wieder unter neuem Namen und neuer Replik ID in das data-Verzeichnis legen.

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