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Nach sieben Jahren Ehe soll Schluss sein...
Ralf_M_Petter:
--- Zitat von: dirk_2909 am 24.09.07 - 13:25:30 ---
vor allem in den Urlaubszeiten und an/vor Feiertagen ;)
--- Ende Zitat ---
Ich rede von den längerfristigen Steigerungen, und nicht von kurzfristigen Schwankungen um ein paar Cent.
--- Zitat von: dirk_2909 am 24.09.07 - 13:25:30 ---
Das könnte man doch mit dem Taxi fahren..... (Schlechter Scherz sorry :D ).. das Fahre ich (fast) in der Woche... (ist aber ein Einzelschicksal)
Würde auch gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Geht leider nicht, da die Verbindung sehr schlecht ist.
Also bleibt für mich nur ein Arbeitsplatzwechsel ( adè LN :'( )
--- Ende Zitat ---
Hm du belastest die umwelt mit dem Auto also ca 4 mal so stark wie ich und dabei habe ich schon ein schlechtes Gewissen bezüglich meines Egoismus mir den Wohnort frei auszusuchen.
Aber ok, jeder hat die freie Entscheidung nur sollte man auch Verständnis haben, dass die Regierungen versuchen werden lenkend einzugreifen und da der Bürger nur eine Sprache kennt, werden die Kosten sicher weiter steigen. Ausser irgendwer findet doch noch den Stein der Weisen mit dem wir alle Energieprobleme lösen können. Leider habe ich die Hoffnung jedoch schon ziemlich aufgegeben, denn auch die Kernfusion wird sollte Sie mal funktionieren dies zumindest nicht mehr zu unseren Lebzeiten vernünftig tun.
Grüße
Ralf
heini_schwammerl:
--- Zitat ---Mut hat sie allerdings die Dame. Und komplett bescheuert kann sie auch nicht sein denn für ihre Kandidatur für der Vorstand und dafür, das sie in den Vorstand der CSU gewählt sind sind in Bayern immerhin 25 % der Bevölkerung.
--- Ende Zitat ---
Das entspricht ja dann ungefähr dem Anteil der Opposition im bayrischen Landtag. Freuen tut sich da höchstens der Huber Erwin da die Pauli dem Seehofer sicher ein paar Stimmen klauen wird.
Was den Sprit betrifft so finde ich den immer noch zu billig allerdings ist Gutverdienern der Spritpreis egal und Wenigverdiener können sich nicht unbedingt die modernste Technologie leisten. Ich würde daher eher die Autoindustrie in die Pflicht nehmen.
In China werden die Autos angeblich meistens ohne Katalysator verkauft da es keine gesetzliche Vorschrift gibt welche das verlangt. Soviel zum Umweltdenken großer Autokonzerne.
pd:
--- Zitat von: Ralf_M_Petter am 24.09.07 - 13:35:41 ---Aber ok, jeder hat die freie Entscheidung nur sollte man auch Verständnis haben, dass die Regierungen versuchen werden lenkend einzugreifen und da der Bürger nur eine Sprache kennt, werden die Kosten sicher weiter steigen. Ausser irgendwer findet doch noch den Stein der Weisen mit dem wir alle Energieprobleme lösen können.
--- Ende Zitat ---
Hier ist der Knackpunkt, man hat NICHT die freie Entscheidung. Irgendwann wird der letzte Rest Rohöl in die Luft geblasen sein, ob das jetzt Dirk macht oder die wahnwitzigen Chinesen oder sonst wer ist eigentlich schnuppe, für die Umwelt ist der Zeitraum von 50 bis 100 Jahren ein Klacks.
Wenn man das Auto (mit Verbrennungsmotor) als Verkehrsmittel zulässt darf man nicht die Benutzung bestrafen. Vielmehr sollte man sein Ansinnen dahingehend richten, alternative Antriebsmethoden oder wirklich spritsparende Verbrennungsmotoren erschwinglich zu machen. Ich geh mal davon aus, dass Dirk kein Problem damit hätte, die Umwelt mittels eines erschwinglichen Solarmobils zu schonen, oder sonst eines alternativen Geräts (kleines Reaktörchen als Motörchen ;-)
Patrick
flaite:
--- Zitat von: pd am 25.09.07 - 10:51:51 ---Hier ist der Knackpunkt, man hat NICHT die freie Entscheidung. Irgendwann wird der letzte Rest Rohöl in die Luft geblasen sein
--- Ende Zitat ---
Fragt sich nur wann. Bei einem höheren Ölpreis, rechnet sich auch die aufwendige Exploration nach neuen Lagerstätten wieder. In Kanada gibts massig Ölsand, der vielleicht auch irgendwann mit verbesserter Technik wirtschaftlich umgewandelt werden kann. In der Arktis werden große Vorräte vermutet. Und da schmilzt ja das Eis.
--- Zitat von: pd am 25.09.07 - 10:51:51 ---
oder die wahnwitzigen Chinesen
--- Ende Zitat ---
Wobei deren Myanmar Politik so gar nicht in das übliche anti-China bashing passt, aber das ist ein anderes Thema. Ich glaub an den Aufbau einer glaubhaften chinesischen Umweltschutzpolitik in den nächsten 5 Jahren.
--- Zitat von: pd am 25.09.07 - 10:51:51 ---
Wenn man das Auto (mit Verbrennungsmotor) als Verkehrsmittel zulässt darf man nicht die Benutzung bestrafen.
--- Ende Zitat ---
Wieso Benutzung bestrafen? Es gibt einfach Kosten für Autofahren und die sollen dann auch vom Verursacher getragen werden.
--- Zitat von: pd am 25.09.07 - 10:51:51 ---
Vielmehr sollte man sein Ansinnen dahingehend richten, alternative Antriebsmethoden oder wirklich spritsparende Verbrennungsmotoren erschwinglich zu machen.
--- Ende Zitat ---
Wieso? Der Spritpreis steigt. Damit steigt die Nachfrage der Verbraucher nach spritsparenden Antriebsmethoden und somit auch die Anreize der Industrie entsprechend in die Forschung zu investieren. Der Staat hat überhaupt nicht die Kompetenz, um zu entscheiden welche Antriebsmethoden sich in der Zukunft als effizient erweisen. Er kann vielleicht global den entsprechenden Forschungen Subventionen bereitstellen, da es positive markt-externe Effekte hat. Die Verantwortung liegt aber letztlich nicht beim Staat sondern bei der Gesellschaft.
--- Zitat von: pd am 25.09.07 - 10:51:51 ---
Ich geh mal davon aus, dass Dirk kein Problem damit hätte, die Umwelt mittels eines erschwinglichen Solarmobils zu schonen, oder sonst eines alternativen Geräts (kleines Reaktörchen als Motörchen ;-)
--- Ende Zitat ---
Beides gibts aber nicht zu erschwinglichen Kosten und der Staat kann auch nicht dafür sorgen.
Wenn ich jetzt als Hobby mit Motorfliegen anfangen würde (wofür ich kein Geld hab), wär das ökologisch bedenklich. Soll ich dann sagen: Der Staat soll dafür sorgen, dass uns allen Flügel wachsen, damit man auch ohne Motor fliegen kann. Solange er das nicht auf die Reihe kriegt, kann ich auch mit einem Motorflugzeug zum Spaß rumheizen. Imho nicht normal.
pd:
Jou, und wenn das Eis schmilzt gibts global bald weniger Platz zum Autofahren ;-)
Ich glaube nicht an eine tatsächlich betriebene Umweltpolitik, schon gar nicht in den nächsten 5 Jahren. Natürlich schön wenns so kommt, aber die dort Investierten mit denen ich bislang sprechen konnte lachen über das Thema. Aber mal sehen.
Ich weis nicht, ob man es einfach als Verursachergerecht abtun kann, dass derlei Kosten über den Spritpreis getragen werden. Man müsste ja den Arbeitslosen beispielsweise wieder Geld abziehen um es denen zu geben, die in die Sozialkasse einbezahlen. Oder den Rentnern, da die ja ganz andere Spritpreise hatten.
Bestrafung sehe ich darin, dass Ökosteuer und ähnliches auf den Sprit gehauen wird.
Klar steigt die Nachfrage nach spritsparenden Antriebsmethoden. Die Frage ist nur, werd er Puffer zwischen Preisdruck und Nachfrage ist. Und dieser Puffer wird halt unten kräftig gerieben. Ich sehe mich selbst glücklicherweise nicht ganz unten, aber ab einem Spritpreis von Über 2 EUR den Liter wird es mich wohl langsam anreiben. Und wenn es dann plötzlich einen alternativen Antrieb gibt brauch ich wieder Geld um diesen zu kaufen...
Ich habe dem Staat (der Regierung) im übrigen nicht diese Kompetenz der Entscheidung zugesprochen. Welchen Weg er einschlägt und wen er nutzt ist letztlich flexibel.
Verantwortung beim Staat oder Gesellschaft... Frage ist, wer ist der Staat? Das Volk? Eine gewisse Schicht? Die Gesellschaft? Zumindest sollte sich die Regierung hier maßgeblich einbringen können.
Patrick
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