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Preise Rockkonzerte
MOD:
--- Zitat von: nd_adm am 12.07.07 - 12:51:38 ---Der Preis entsteht (so hab ich es in der Schule gelernt) durch Angebot und Nachfrage. Wenn also genug Leute bereit sind, soviel Geld für einen Konzertabend auszugeben...bitteschön...Wenn ich Musiker wäre würde ich auch versuchen den höchstmöglichen Preis zu bekommen.
--- Ende Zitat ---
Die Musiker bestimmen nur indirekt den Preis. Sie bekommen eine vorher festgelegte Gage und der Veranstalter macht die Preise.
--- Zitat von: AC am 12.07.07 - 13:46:41 ---Auf jeden Fall musste er seine zuviel gekaufte Karte vor dem Stadion wieder verkaufen.
Und er hat mit Müh und Not dann die Karte für 50 Euro noch losbekommen, weil sehr viele Leute vor dem Stadion Karten dann unterpreisig angeboten haben.
--- Ende Zitat ---
Anderes Beispiel:
Konzert Linkin Park in Hamburg Karten von 45,00 bis 75,00 Euro (VIP noch wesentlich mehr).
Nach ca. 1 1/2 Tage Konzert ausverkauft. Karten wurden im Internet über ebäääääh für mehr als das doppelte verkauft.
Ich weiß nicht mehr wo diese Preisentwicklung (nicht nur Konzerte) noch hinführen soll.
;D
DerAndre:
@Werner
So verstehe ich das auch, ich meine auch in Erinnerung zu haben, das es deswegen mal ganz schön Zoff gab.
Jo, ich versuche mich gerade am E-Bass ;D
pd:
Ein Künstler wird wohl nicht in erster Linie an Gewinnmaximierung denken, aber will natürlich auch Geld verdienen zum Leben. Nach ner Karriere wie bei den Stones hat der Begriff Leben natürlich ein gewisses Level ;-)
Es gibt nur extrem wenige, die mich in ein Konzert locken können/konnten, zb BB King, Mark Knopfler, Stones. Wobei ich immer im Hinterkopf hab, dass keine PA so gut sein kann, wie ein ordentliches Hifi-System zuhause. Es kann also nur noch die Stimmung sein, die mich zum Besuch überredet. Und wenn ich lese, 70 EUR für Police (was ich recht anmaßend vom Veranstalter finde) dann mach ich mir die Stimmung zuhause mit meiner Frau, geb evtl. 10 EUR für ein paar Caipis aus und höre Platte, CD oder so...
Gehöre also prinzipiell auch zu den Verweigerern.
Bin aber gerne mal auf teilweise kostenlosen Konzerten von Nachwuchsbands. Das ist oftmals ein wirklich klasse Erlebnis, zum einen auch, weil die keine Evergreens bringen können, weil se keine ham ;-) Natürlich ists toll, wenn Mark Knopfler Money for nothing spielt, aber halt auch reichlich abgenutzt.
Ich hab sogar mal versucht, eine der Bands (hab mich dort ein bisschen um den Ton gekümmert) zur Produktion einer CD zu überreden. Das wollten die aber nicht, weil die Songs im Prinzip nur ein Gerüst sind, das jedesmal weitestgehend neu interpretiert wird. Absolut verständliche Einstellung und mE künstlerisch wertvoll. Habe leider versäumt, am Pult was mitzuschneiden... aber so bleibts halt ein einzigartiges Erlebnis...
Patrick
hallo.dirk:
Ich hab noch ne Triangel O0
heini_schwammerl:
Wenn die Herren von Genesis und Police sich bequemen mal ein paar Konzerte zu geben, eine neue Platte gleich weglassen weil sowieso alle das alte Zeug hören wollen, und dann die Stadien füllen dann geht es doch hauptsächlich um Knete. Da verdienen dann alle ziemlich gut, natürlich auch der Veranstalter aber der hat an einer Karte am Ende vielleicht 5 Euro.
Und welcher Musiker will beim nächsten Mal weniger verdienen als zuvor? Sonst könnte man ja auf die Idee kommen das der Marktwert gesunken ist.
Was kann man dagegen tun?
Bands wie AC/DC müßten nicht immer so geile Konzerte geben. Das wäre sicherlich eine Hilfe. Pink Floyd war da recht erfolgreich, die hatten vor der Pulse Tour eine Phase, da konnte man sich das auch vor dem Stadion anhören. Ich gehe nur 1 x im Jahr ins Konzert und dann darf es auch 100 Euro kosten wenn die Show passt. Leider ist München akustisch ein Fiasko, sowohl Olympiastadion als auch die Halle.
Junges Gemüse steht aber ja eher auf Mark Medlock und da ist der Veranstalter froh wenn ein paar zum Kreischen kommen. Dann kosten die Karten auch nicht so viel.
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