Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Entwicklung
Externes Prog(Java) aufrufen
jor:
@Axel,
da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Ich habe auch Bücher zu Java, aber wie es so ist als Anfänger, wenn man das "Fehlverhalten" nicht deuten kann, dann fällt es um so schwerer
die richtigen Textabschnitte zu finden, die man sich dann z. T. auch noch selbst erklären muss.
Java ist halt sehr mächtig, sehr viel Einsatzbereiche und ... nah ist ja alles bekannt.
Außerdem habe ich aber das Problem, das ich direkt ins kalte Wasser geschubst wurde und so sitze ich schon in einem, wenn auch kleinem, Java-Projekt.
So so, die Autoren schreiben alle ab. ;) ;) Ist schon erstaunlich, wie so manches Buch vom Inhalt her aufgebaut ist...
Danke, Volker
Ralf_M_Petter:
Hallo Volker!
Bin jetzt nicht in der Firma, deshalb kann ich jetzt nichts genaueres sagen, da ich mir privat kein Windows leisten will und deshalb Linux verwende. Aber eventuell gibt es eine Einstellung wenn du bei der BAT Datei auf Eigenschaften gehst im Explorer damit er kein Fenster anzeigt. Oder du verzichtest auf die Bat Datei und machst den Aufruf über nur einen Java Command und dann verwendest du statt java den Befehl javaw. Der macht im Prinzip das gleiche nur öffnet er kein Commandline Window.
Das heisst du musst ein Jar machen und dann nicht eine Batchdatei aufrufen sondern.
javaw FirstForm -classpath c:\pfad\nameJar.jar
pfad\nameJar.jar ist der Pfad und der Name des Jars deines Programms. Dann sollte die lästige schwarze Box weg sein.
Grüße
Ralf
flaite:
--- Zitat von: jor am 09.12.05 - 13:48:26 ---da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Ich habe auch Bücher zu Java, aber wie es so ist als Anfänger, wenn man das "Fehlverhalten" nicht deuten kann, dann fällt es um so schwerer
--- Ende Zitat ---
Das ist mir völlig klar. Man kann immer nur Teilbereiche verstehen. Ich find auch, dass solche >1000 Seiten Dinger wie "Java ist eine Insel" oder wie auch immer ganz bestimmt nicht von vorne bis hinten durchgeackert werden können.
Gerade weil Java so gewaltig ist, hat es für mich immer Sinn gemacht, wenn ich mir konzise Infos zu einem Teilbereich besorgt habe. Wenn man mit Eclipse arbeitet, macht es Sinn, sich zumindest ein kleines Spezialbuch dazu zu besorgen.
--- Zitat ---Außerdem habe ich aber das Problem, das ich direkt ins kalte Wasser geschubst wurde und so sitze ich schon in einem, wenn auch kleinem, Java-Projekt.
--- Ende Zitat ---
An sich nicht schlecht. Noch besser wäre es, wenn du jemanden in der Nähe hättest, der ein bischen Plan von der Materie hat. Das ist aber erschreckend oft nicht der Fall. Bei wirklich großen Projekten kann das fatalst sein. Ist aber theoretisch ein Problem des Managements. In der Praxis leider oft nicht.
viel Glück
Axel
btw. habe ich gestern sehr spät noch versucht eine RMI-Umgebung aufzubauen und bin gescheitert. ::)
Ralf_M_Petter:
Hallo Axel!
ich stehe immer noch auf dem Schlauch was du mit RMI bei diesem Topic machen willst. Ich denke doch bei RMI reden wir von Remote Method Invocation oder?
Ich kann mir hier in diesem Szenario nicht vorstellen, was das hier bringen soll. Eventuell könnte ich mir noch JNI (Java Native Interface) vorstellen, aber das ist meiner Meinung nach auch nicht sinnvoll.
Würde mich freuen zu erfahren, was du meinst.
Grüße
Ralf
flaite:
--- Zitat von: Ralf_M_Petter am 10.12.05 - 21:34:29 ---ich stehe immer noch auf dem Schlauch was du mit RMI bei diesem Topic machen willst. Ich denke doch bei RMI reden wir von Remote Method Invocation oder?
--- Ende Zitat ---
Hallo Ralf,
imho ist der einfache Aufruf eines Java Programms problematisch, weil es an sich keine Rückmeldung liefert. Das Java Programm wird einfach losgefeuert und gut ist.
Gut. Man kann das Java Programm ein File erzeugen lassen und einen zweiter Agent holt dann das File ab.
Mit RMI kann man das aber viel besser managen. D.h. Irgendwo läuft ein RMI Server mit dem entsprechenden Programm in seiner Registry. In Notes ist ein Java Agent mit den Stubs für die Kommunikation mit dem RMI-Server. Es wird dann die entsprechende remote Methode aufgerufen und vom RMI-Server die Antwort zurückgeschickt. Man braucht einen Java-Agenten, um das anzusprechen. Aber zumindest wartet der Agent, bis das Programm abgearbeitet ist und erhält die Rückmeldung. In der Rückmeldung kann auch eine Exception drin sein.
Wenn das Java Programm auf dem Client laufen soll, ist das sogar noch sinnvoller, weil man sich dann das Verteilen der Anwendung spart. Der RMI-Server läuft auf einem Rechner und kann von allen Clients angesprochen werden.
Alternativen zu RMI wären Webservices oder das Programm auf Tomcat zu tun, ein Servlet zu schreiben, dass die Anfrage auf Notes aufnimmt und etwas an Notes zurücksendet. Das Notes-Gestaltungselement muss dann natürlich HTTP senden und empfangen.
Gruß Axel
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