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Bundestagswahlergebnis zu verkaufen
eknori:
--- Zitat ---Ein Alleinstehender sieht das anders
--- Ende Zitat ---
da haste Recht; manchmal wünsche ich mir die "Probleme" von Alleinstehenden ...
Ehrlich gesagt, ist mir die neue "Farbenlehre" reichlich schnuppe;
ICH sorge in erster Linie für MICH und meine FAMILIE; leider geht auch ein Teil meiner Kohle an die SozialSchmarotzer vom Jubiläumsplatz in Mettmann. Da frage ich mich jeden Morgen, warum ich morgens um 6:00 dort in meinem bezahlten, € 25.000,- Mittelklassewagenauf dem Weg zur Arbeit vorbeifahre: Eigentlich müssten diese faulen Säcke doch für MEINE Rente arbeiten gehen , die wesentlich jünger sind als ich und auch arbeitsfähig; zumindest nach einer Entziehungskur ( die finanziere ich mit meinen Steuern dann auch noch mit ).
Nach einer Sekunde lehne ich mich aber zurück und denke mir: "Was soll es, so schlecht kann es Deutschland doch gar nicht gehen, wenn wir uns solch ein Gesocks leisten können; gut, daß ich schon in jungen Jahren was auf die Seite gelegt habe ... "
Egal, was ihr wählt; wer nicht frühzeitig für sich selber sorgt fällt später auf die Fresse ... Wer sich auf die Politik verlässt , ist verlassen.
Gandhi:
Tja, was mich in D ankotzt - und was tatsächlich ein Grund war nicht nicht in die Schweiz zu wechseln ist diese ständige Angst vor Veränderungen - also Leben.
Pantha Rei - alles fliesst. Das ist für mich die Wahrheit. Ein statisches Gleichgewicht kann es im Leben meiner Meinung nach nie geben - weil Statik gegen das Leben ist.
Um ein dynamisches Gleichgewicht herzustellen ist meiner Meinung nach in der Gesellschaft viel mehr Freiheit von Nöten. Und das zieht sich durch alle Bereiche.
Veränderung verlangt von den Menschen natürlich Flexibilität. Natürlich ist jeman, der in Meck-Pomm seine Existenz aufgebaut hat - ein Häuschen gekauft hat - Familie hat nicht so flexibel wie wir (noch) Junggesellen. Und dennoch sage ich, hat dieser sein Fundament auf den falschen Prinzipien - für diese Zeit - gebaut. Damit muss er jetzt leben und es gibt wirklich nichts, was die Politik für ihn tun kann - ausser anderen Leuten Geld für seine Fehlentscheidungen abzunehmen - oder ihn weitgehend in seinem Elend zu belassen.
Veränderung heisst Lernen. Immerwährendes Lernen muss heutezutage jeder - wers nicht tut bleibt auf der Strecke. Das Eichhörnchen muss sich auch jeden Tag erneut anstrengen - sonst verreckt es. Und nebenbei: Mir macht das auch Spass. Es muss ja nicht so zielgerichtet sein, wie Mr. 20 Programmiersprachen das hier macht - aber ich bilde mir ein, jeder kann für Bildung eine Stunde am Tag entbehren. Das ist nicht zuviel verlangt und ein echter Beitrag für die Gesellschaft, da Wissen sich bekanntlich von alleine vermehrt, wenn es nur genügend gebildetet Menschen gibt und Bildung die ihr angemessenen Wertschätzung geniesst.
Der heutige Staat aber blockiert JEDE Art der Veränderung - meiner Meinung nach ausschliesslich ein Verdienst der Volksparteien - zuletzt eben Schröder - im Grunde aber auch nur einem Instinkt folgen, dem schon Adenauer fälschlicher Weise nachging. Die aktuelle Bürokratisierung hat ein Niveau erreicht, dass Kafkaeske Züge trägt. Wichtiger als eine Netto Entlastung bei den Steuern wäre mir zum Beispiel, dass ich eine Steuererklärung abgeben könnte, ohne mich vorher Tagelang mit Buchungen und Steuerberatern - und noch schlimmer - Finanzbeamten auseinanderzusetzen. Dann hätte ich auch weniger das Gefühl grosse Fehler gemacht zu haben, die mich zig Euros kosten.
Die Arroganz der Behörden steigt mit deren Grösse. Ich habe unlängst eine Anregung an mein Finanzamt geschickt, nachdem ich mich wieder mal von vollkommen unsinnigen und unverständlichen Drohbriefen genervt gefühlt habe. Ich habe vorgeschlagen, dass man ja mal einen Verein gründen könnte - so Finanzamt und Bürger - einfach zum gegenseitigen Kennenlernen, Vorurteil abbauen usw. vielleicht wäre am Ende gar mehr Bürgerfreundlichkeit rausgekommen. Reaktion bis heute: Gar keine. Nur weiter unsinnige Briefe deren Aufforderungen ich ohnehin schon Monate vorher nachgekommen bin. Wie war das: Kommunikation ist eine Unterhaltung in beide Richtungen - nicht beim Finanzamt.
Und so ist es in vielen Bereichen, mit denen ich zu Glück nur wenig zu tun habe:
Bauzeit Bahnstrecke Hamburg - Berlin in den 20er Jahren: 3 Jahre
Bauzeit Bahnstrecke Hamburg - Berlin (immerhin ICE) >13 Jahre - trotz all der schönen Bagger etc.
Deutschland ist zur Zeit alleine aufgrund der lausigen Verwaltung weitgehend handlungsunfähig. Man braucht sich z.B. keine Gedanken über weitere Einsätze der Bundeswehr am Hindukusch zu machen - alleine kommen sie da ja ohnehin kaum an. Trotzdem weiter Wehrdienst. Und so weiter und so fort.
Der nächste Faktor ist die o.g. Angst vor jeglicher Veränderung. Das ist schlicht lebensfeindlich. Das ertrage ich kein Stück mehr.
Hier kommt der Schröder/Volksparteifaktor ins Spiel. Die SPD hat sich nur aus einem einzigen Grund halbwegs vernünftig bei dieser Wahl aus der Affäre gezogen: Wegen dem Kirchhoffschen Steuermodell - bzw. der Angst-Kampagne die Schröder hieraus gesponnen hat.
Ohne dass irgendwer das nachgerechnet hätte oder darübernachgedacht hat - wurde hieraus ein Dämon gemacht, der sicherlich viele Menschen bis in die Nacht verfolgt hat.
Interessant daran: Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommision zum Thema Steuerrecht ist fast zum gleichen Ergebnis wie Kirchhof, Solms und Merz gekommen. Vielleicht sollte man Experten, die man selbst eingestellt hat auch mal was glauben.
Andererseits: Warum? Die Politiker wollen etwas tun. Ein schlanker Staat macht die Bühne für grosse Auftritte bei Fluten, Wiedervereinigungen,... kleiner. Ein Politiker, der nicht Gruppen das Geld anderer Leute schenkt - fällt kaum auf. Hier ist ein Systemfehler in Deutschland.
Die Politik handelt - weitgehend unbeeindruckt von der Meinung von ´true intellectuals´oft zum reinen Zweck der Selbstdarstellung. Erklärt das mal einem Schweizer ;)
Oder um es mit einem Sprichwort zu sagen: Gefährlich wird es wenn die Dummen fleissig werden:)
Good Night
Ach ja:
--- Zitat ---Egal, was ihr wählt; wer nicht frühzeitig für sich selber sorgt fällt später auf die Fresse ... Wer sich auf die Politik verlässt , ist verlassen.
--- Ende Zitat ---
Das trifft genau zu. Und selbst wenn die Politik wollte - sie könnte niemandem die Last des eigenen Lebens nehmen.
eknori:
Tue mir einen ganz grossen Gefallen. Hacke nicht ewig auf der SPD rum. Was hat denn die CDU mit ihern Mitläufern der csu schon grossartiges in den Jahren Kohl zuwege gebracht ?
Wiedervereinigung ... tolle Wurst. aber auch nicht mehr.
Thomas Schulte:
--- Zitat von: Gandhi am 20.09.05 - 20:47:34 ---Und dennoch sage ich, hat dieser sein Fundament auf den falschen Prinzipien - für diese Zeit - gebaut.
--- Ende Zitat ---
Das ist denke ich Sozialdarwinismus erster Klasse und zeigt, mir zumindest, das es mit deiner Lebenserfahrung nicht wirklich weit her sein kann. Solltest du jemals eine Familie gründen dann bin ich gespannt wie du den Spagat zwischen deinen aktuellen Auffassungen und der dann vorhandenen Lebenswirklichkeit schaffen willst. Als ich in deinem Alter war, wurde mein Sohnemann etwas über ein Jahr alt. Wir hatten ein Haus gekauft und ich war Wochenendheimfahrer. Meine Mittlere war gerade unterwegs Geld hab ich damals mehr als genug verdient, aber ob es das Wert war? Ich hab mich dann aus einem IT Leiter Job in einem Mittelständischen Betrieb mit 4 Filialen in West und Ost Europa, zurück in meine Heimatstadt orientiert. Das hat mich einen Gutteil meines damaligen Einkommens und wohl auch eine weitere Karriere im übergeordneten Konzern gekostet. Aber was solls. Diese Entscheidung habe ich nie (naja manchmal doch) bereut.
Aber zurück zum Ausgangspunkt. Wenn ich zwischen den Zeilen dieser Aussage lese dann willst du solltest du je eine Familie gründen die gleichen Freiheiten in deiner Lebensplanung haben wie vorher? Dazu kann ich nur eines sagen vergiß entweder die Familie oder deine Träume. Beides zusammen wirst du nicht haben können.
--- Zitat von: Gandhi am 20.09.05 - 20:47:34 ---Interessant daran: Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommision zum Thema Steuerrecht ist fast zum gleichen Ergebnis wie Kirchhof, Solms und Merz gekommen. Vielleicht sollte man Experten, die man selbst eingestellt hat auch mal was glauben.
--- Ende Zitat ---
Da sieht man mal wieder wie kurzfristig doch das Gedächtnis vieler auch jüngerer Menschen funktioniert. Du warst zu diesem Zeitpunkt warscheinlich noch nicht so alt das dich Politik tatsächlich interessiert hat (14 oder 15) aber diese Vorschläge die du hier aufgreifst sind schon zu Zeiten einer Regierung Kohl (als diese noch jung und Deutschland noch leistungsfähig war) gemacht worden. Schon damals sind die entsprechenden Papiere schnell und ohne großen Kommentar im Giftschrank verschwunden. Weil "politisch nicht durchsetzbar".
In diesem Sinn halte ich es mit Ulrich. Hackt nicht dauernd auf der bürgerlichen Mitte Links Partei die sich SPD nennt rum. der Ursprung von vielem was jetzt endgültig aus dem Ruder läuft liegt nicht in den letzten 7 Jahren Schröder sondern davor. Teilweise weit davor.
Was man Schröder, Eichel, Trittin, Fischer und Co vorwerfen kann, ja vorwerfen muss ist das sie in den ersten vier Jahren ihrer Regierungszeit effektiv nichts unternommen haben um irgendeine Verbesserung zu erzielen.
Was eine bürgerliche Mitte Rechts Partei erst noch beweisen muss ist ihre Fähigkeit mit diesen Problemen fertig zu werden. Die Vorgänger aus dem gleichen Lager haben es jedenfalls nicht geschafft hier irgendwelche Marken zu setzen. Und komm mir jetzt ja nicht nicht Erhardt. Erhardt war kein "Konservativer". Erhardt war der Kirchhof vom Adenauer.
Und noch etwas zum nachdenken und vielleicht auch nachlesen:
Der Volkswirt Joseph Schumpeter urteilte, die "Maschine Kapitalismus" funktioniere nicht schlecht. Ihr Antrieb sei das freie Unternehmertum; gerade der Erfolg, der sich auch in Monopolen zeige, bringe es jedoch mit sich, dass der Kapitalismus seine eigene soziale Struktur zerstört, die ihn schützt und stützt, immer wieder zerstört und neu errichtet.
Er sah ihn zunächst als Motor der gesellschaftlichen Entwicklung. Jedoch produziere er zunehmend einen Wasserkopf bürokratischer Strukturen und eine "Krise des Steuerstaats" (indem er den Staat zu schwächen unternehme), der dessen Ende bedeuten könne, wie auch das der Demokratie. Von Schumpeter stammt auch die Idee der Kreislauf-Marktwirtschaft.
für weitere Informationen kannst du dann diesen Artikel hernehmen
Gandhi:
Ich will gar nicht gross auf der SPD ´rumhacken´. Fakt ist, Schröder wollte weitreichende Reformen durchsetzen und ist daran schnell aber gründlich gescheitert. Da er der aktuell letzte ´Verzocker´von Reformmöglichkeiten war bin ich auf ihn besonders sauer - auch weil ich ihn mal gewählt habe, um genau diese Fehler der Kohl Regierung zu korrigieren. Er gab sich neoliberal - und was ist passiert? Nichts als heisse Luft. Auch und vor allem weil sich die SPD nicht so weit bewegen konnte wie das nötig war (man sieht ja, dass sie schon bei den Reförmchen in 2 Teile zersprungen ist - was noch unerwartet negative Auswirkungen auf Gesamtdeutschland haben kann).
Die Kohl Regierung (wie auch die Regierungen Brandt, Adenauer) war tatsächlich nicht besser, was die Errichtung des Verteilungsstaates und vieles andere betrifft. Auch mit Hilfe der FDP - die sich in diesen Zeiten tatsächlich billigst verkauft hat (was sich hoffentlich nicht wiederholt).
Da will ich und da muss ich gar nichts beschönigen - ich habe nie für eine Kohl-Regierung gewählt.
Traurig finde ich, dass tatsächlich schon seit spätestens Kohl die grosse Steuerreform ein Thema war - und nie versucht wurde, wie so vieles damals verpasst wurden (die Renten sind sicher...auf Nobby habe ich auch Prass ohne Ende...).
Da gibt es gar nichts zu beschönigen.
Schröder hats aber auch nicht besser gemacht - darum bin ich für einen neuen Versuch - die Hoffnung stirbt zuletzt.
Sollten tiefgreifende Reformen nicht bald einsetzen - siehts düster aus für Deutschland - dann bleibe ich halt draussen, was ich sehr bedauern würde. Viele andere in meinem Alter denken ähnlich oder sind schon weg. In Zürich sind 15% Deutsche - was soll ich sagen. Viele Bekannte sind in GB, den USA oder sonstwo - weil die Perspektiven dort viel besser sind. Durchweg sogenannte Leistungsträger und somit Mitglieder des berühmten Brain Drains.
Und dass eine Reform politisch nicht durchsetzbar scheint heisst für mich keineswegs, dass sie nicht sinnvoll ist.
Zu meiner Familienplanung: Natürlich schränkt eine Familie stark ein. Wohl tut daher meiner Meinung nach derjenige, der schon den Familienwohnsitz klug wählt. Das kann jeder. Später ist ein flinker Wechsel sicherlich schwieriger - aber unmöglich ist er keineswegs - gibt genug, die das gemacht haben. Ein Haus werde ich mir garantiert vorerst nicht kaufen - weil es wirtschaftlich keinen Sinn macht - schliesslich hoffe ich, dass die Eigenheimzulage bald gestrichen wird. Ausserdem ist Grundbesitz in dieser Zeit eher ein Klotz am Bein, als ein Vorteil.
Doch auch Häuser kann man verkaufen. Ist eine Frage der Geisteshaltung - ich kenne auch ein paar Leute, die damit weniger Probleme hätten.
Aber das sind Deine Entscheidungen - und damit musst Du leben. Ich bin der Meinung, dass man in wechselhaften Zeiten in der Lage sein muss schnell auf ´geografische Herausforderungen´zu reagieren - mit Grundbesitz kaum möglich.
Gerade weil Du aber ein Familienvater bist ist mir nicht klar, wie Du den derzeitigen Schuldenaufbau und die Vernichtung von Ressourcen wie Bildung nicht vollständig verurteilen kannst. Hier geht es - ganz pathetisch - um die Zukunft Deiner Kinder. Und leider haben bisher alle deutschen Regierungen hier mitgeholfen Schulden aufzubauen. Kein einziger Überschusshaushalt - der einzig mögliche wäre einer der ersten Adenauers gewesen - doch dieser hat sich entschieden (gegen Erhard) lieber ein paar Geschenke zu verteilen als wirtschaftliches Haushalten zu beginnen.
Den Vorwurf des Sozialdarwinismus möchte ich kommentieren. Warum sollten andere für die Fehler anderer grundsätzlich und unhinterfragt bezahlen? Ist diese Überlegung schon böse? Der Vorwurf des Sozialdarwinismus ist eine gesteigerte Form des Vorwurfs sozialer Ungerechtigkeit. Dahinter steht tatsächlich nichts greifbares - er ist tatsächlich nur eine Provokation, wenn nicht gar eine Beleidigung. Du müsstest mich besser kennen, um Dir hierüber eine Meinung zu bilden.
Unleugnbar ist jedoch, dass wenn niemand die Konsequenzen für sein eigenes Handeln zu tragen hat diese Gesellschaft dem Tode geweiht ist. Dazu stehe ich. Und ich stehe auch dazu, dass die letztendliche Verantwortung für sein Leben das entsprechende Individuum selbst hat. Ich fordere sogar, dass mir diese Verantwortung nicht genommen wird - wie im Moment in Deutschland teilweise der Fall.
Der Ansatz, dass der Staat die Geschicke der Bürger in der Hand hält hat meiner Meinung nach dafür gesorgt, dass heute niemand mehr Schuld an seiner aktuellen Lebenssituation sein will (es sei denn sie ist gut). Er führt auch dazu, dass viele glauben ihr Leben alleine nicht mehr regeln zu können - was fast immer eine Fehleinschätzung ist. Staatliche Hilfe sollte daher weg von der Versorgung und hin zur Selbsthilfe gehen - was im Moment leider völlig fehlt.
Das Prinzip Leistung ist somit in Deutschland weitestgehend ausgeklammert - schliesslich ist das ja übertragen auch ein Prinzip des Dawinismus - und daher abzulehnen. Ich bin gegen solche diffamierende Begriffe - sie führen nur zum Schlechteren.
Zum Thema Erhard: Gerade weil Erhard (als Ordoliberaler) so erfolgreich war - verstehe ich die Ablehnung Kirchhofs (der ähnliche Grundsätze hat) ganz und gar nicht. Das fällt für mich unter Dummheit des Volkes.
Schumpeter kenne ich vor allem von seinen Klassifizierungen von Innovation. Davon hätte ich gerne mehr in D. So ist es mir auch unbegreiflich, wie eine Partei ´konservativ´sein wollen kann. Bzgl. meine politischen Einstellungen verweise ich auf den Wahl-o-mat thread - dann wird vielleicht manches deutlicher.
Zur Industrie noch folgendes Zitat (wer weiss von wem?;)):
Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das gute schafft.
Marktwirtschaft ist immer auch ein bisschen ein Pakt mit einem Teufel. Allerdings bisher stets zum Nutzen beider Seiten. Und ganz ehrlich: Wo wären wir ohne Unternehmen und Markt? Nichts hat das Leben der Menschen bisher positiver beeinflusst als der Kapitalismus. Wahrscheinlich weil er darwinistischer Natur ist.
Mein Fazit: Die Geschichte Deutscher Regierungen ist eine Geschichte voller Versagen und Ängste. Im Moment ist aber der Fokus auf der derzeitigen Regierung, die 7 Jahre Zeit hatte, um wesentliche Reformen durchzusetzen - und keine einzige wirklich durchgebracht hat. Wenn ich Unternehmer wäre und mein CEO mir sagte, dass das Unternehmen wegen der Fehler die sein Vorgänger vor über 7 Jahren gemacht hat so schlecht dastünde, würde ich ihn erst auslachen und dann feuern - und dann eben den Nächsten einstellen.
Dass ich so emotional auf diese Geschichte reagiere liegt zum einen sicher daran, dass ich mich davon sehr betroffen fühle (und es ja auch bin) und dass ich mich von Schröder tatsächlich um meine Stimme von 98 betrogen fühle.
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