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Bundestagswahlergebnis zu verkaufen
TMC:
Auch von mir volle Zustimmung, Bernhard.
Wünsche eine
flaite:
--- Zitat von: koehlerbv am 21.09.05 - 00:30:24 --- Dieses Wahlergenis ist nicht wegzudiskutieren - in keinem Fall.
--- Ende Zitat ---
Dieses Wahlergebnis hat ergeben, dass es eine Mehrheit hinter Reformen gibt. Und selbst die SPD Reformen gingen in eine Richtung von mehr Freizügigkeit. Die 45% Wähler von CDU/FDP wollen mehr Marktwirtschaft. Dann gibt es noch den Clemens-Flügel in der SPD und die Grünen.
--- Zitat ---Die letzten Beiträge sehe mit sehr bedenklichem Blick: Relativ betoniert ausgerichtet
--- Ende Zitat ---
weil ich keine "Kreislauf-Wirtschaft will?
--- Zitat ---die offensichtlich noch nicht viele negative Erfahrungen gemacht
--- Ende Zitat ---
Marco ist Exilant in der Schweiz. Ich bin Exil-Rheinländer in Hannover. Man kann uns beide sicherlich nicht als reich bezeichnen. Oder Marco?
--- Zitat ---und nicht mit Freunden / Bekannten quer durch alle Bevölkerungsschichten diskutiert haben.
--- Ende Zitat ---
Die meisten meiner Freunde und mein derzeitiger Hauptkollege sind SPD. Einer sogar noch schlimmer: PDS Wähler. Ironischerweise sind eine Menge Leute in meinem Bekanntenkreis/Familie, die wesentlich mehr Geld als ich haben und SPD wählen. Der Oberkapitalist in diesem Forum ist bekennendes SPD Mitglied. Also bitte. Dieser Klassenkampf ist lächerlich.
--- Zitat ---Was da zum Teil abgelassen wurde, stimmt mich bedenklich. Mit Erneuerung hat das aus meiner Sicht auch nichts zu tun. Drastische Einschnitte und ein ebensolches Umdenken sind erforderlich - aber nicht auf Basis eines Status, den nur unsereiner hat (gesuchter besserverdienender IT-Spezialist).
--- Ende Zitat ---
Ja was denn bitte. Zurück zur DDR?
Neo-konservative Bewegungen wie Thatcher, Reagan und der wirtschaftsreformerische Teil unter Pinochet (ich bin gegen Folter) wurden gerade auch von dem Kleinbürgertum getragen und bewirkten die Basis für einen Aufstieg gerade dieser Gruppen.
Im übrigen zeigen die Wahlergebnisse einen deutlichen West-Ost Unterschied.
Axel
Gandhi:
Um das mal klarzustellen: Reich bin ich höchstens an Erfahrung. ;D
Und zur Zeit fahre ich ca 1000 km pro Woche - damit das mit der Familie irgendwann doch noch klappt.
Daneben finanziere ich - zum sehr grossen Teil - noch meine Freundin, die gerade das Abitur nachmacht. Das ist auch so eine Sache von Konsequenz: Aus familiären Gründen konnte sie das früher nicht - ist konsequent und holt das nach - was ich natürlich unterstütze.
Bevor jetzt irgendwer auf so eine beschissene Einzelkinderidee kommt: Ich habe das Glück aus einer der wenigen Grossfamilien zu stammen - und sehe das auch als mein Lebensziel an.
Gerade darum verlange ich weniger Staat.
Natürlich habe ich noch keine 2 Kinder auf der weiterführenden Schule - auch weil ich mir vor 10 Jahren (ohne Staatshilfe - die ich wie gesagt auch für mich ablehne) einfach kein Kind hätte leisten können.
Naja, ansonsten habe ich mich in vielen Jahren in Deutschland für die verschiedensten Gesellschaftstragenden Organisationen eingesetzt. Einen unsozialen Lebenswandel kann man mir kaum vorwerfen - alleine schon wegen der gezahlten Steuern.
Was hier immer nicht verstanden wird ist, dass weniger Staat offensichtlich mehr wohlstand für alle bedeutet. Empirisch zu sehen an Ländern wie Gross-Britannien, Lettland, Neuseeland, ....
Das heisst nicht, dass ich mir amerikanische Verhältnisse wünsche - irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit.
Deutschland lebt zur Zeit von der Substanz. 0% Wirtschaftswachstum sind bereits mittelfristig gesehen fast ein Todesurteil für jede Volkswirtschaft. Dagegen hilft kein Aussitzen - sondern nur Reformen. Es gibt kein oft beschworenes konjunkturelles Problem - sondern massig viel strukturelle Probleme. Bei der Kinderbetreuung angefangen über das Schulsystem, die Universitäten, die Bürokratie, das Steuersystem, die Sozialsysteme usw usf.
All diese Systeme scheinen kaum noch den aktuellen Anforderungen zu genügen.
Und ich kann jedem nur raten sich im benachbarten Ausland umzuschauen - und zu sehen wie manches funktioniert. Schaden kann so ein Blick über den Zaun kaum - das kann sich auch jeder mit Familie und Durchschnittseinkommen leisten. Ich empfehle einfach mal die Pressemeldungen aus dem Ausland zu lesen - bis auf Russland sieht fast jeder in Deutschland einen dringenden Reformbedarf in Richtung weniger Staat. Aber wahrscheinlich haben die ja auch keine Kinder und Freunde durch alle sozialen Schichten hindurch, mit denen sie Diskutieren können.
So einen anmassenden Quark zu schreiben kann man sich wohl erst leisten, wenn man durch ein Durchschnittseinkommen und Kinder zur Vernunft gekommen ist oder?
Glombi:
:-P
Ich möchte Euch nun bitten, diesen Thread nicht weiterzuführen. Jeder hat seine Position abgesteckt und ich glaube nicht, dass es der Allgemeinheit hier dient.
Es gibt Politforen, da kann man besser Dampf ablassen.
Der Ton hier gefällt mir nicht mehr. Also haltet Euch nun zurück.
Andreas
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