Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme

Grundlegende Frage zu Replikation

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m3:

--- Zitat von: WernerMo am 23.06.05 - 10:57:46 ---Das ist mir nicht präzise genug:
Wann ist lokal schneller als Server? bei kleinen Datenbanken mit wenigen einfachen Ansichten?

Ich würde folgende für und wider nennen,

Für ZENTRALEN Server:


* Ansichten und Indexe werden schneller aufgebaut
* Resourcen schonender, da dieser Aufbau nur einmal pro Server nicht einmal pro User
* Weniger Wahrscheinlichkeit für Speicher und Replizierkonflikte
* Mehr Datensicherheit
* mehr Zugriffsschutz
* und und und...
--- Ende Zitat ---
Also wenn ein Server unter Last steht, sind die Views am Client schneller aufgebaut.
"Ressourcen schonender" ist mir aber relativ wurscht, wenn ich das aus der Serversicht betrachte. Ob sich nun ein oder 200 Clients den View neu aufbauen, ist mir als Server bei einer lokalen Replik relativ wurscht, das betrifft meine Ressourcen nicht.
Zig Clients, die auf mir als Server arbeiten erzeugen hingegen sehrwohl mehr Last, also wäre aus dieser Sichtweise die lokale Replik ressourcenschonender.

Kannst Du die Punkte "Zugriffsschutz", "Datensicherheit" sowie "und und und" genauer ausführen? Ich sehe hier keinen Vorteil bei einer reinen serverbasierten Lösung ohne lokaler Replik.

Semeaphoros:
Werner und (weniger) MartinG: Eure Aussagen sind mir eindeutig zu religiös. Martin3 hat das im letzten Posting schon deutlich gemacht, dass man, wenn man so ins Einzelne gehen will, man schon sehr genau differenzieren muss. Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn die Administration von lokalen Repliken eine Belastung wird, wie Werner erwähnt, dann stimmt was am Konzept nicht. Notes beherrscht diese Situation eigentlich sehr gut, hingegen gewisse Notes-Entwickler schlagen da manchmal quer, indem Funktionen so realisiert werden, dass sie nicht mehr dezentralisiert werden können. Das ist dann aber nicht wirklich ein Notes-Problem - eigentlich.

Zentral = Ressourcenschonend kann ich auch nicht unterschreiben. Die normalen Clients heutzutage sind eh nicht ausgelastet. Warum nicht deren Ressourcen mitverwenden?

Und dann. Werner, wenn Du schon proklamierst "Das ist mir nicht präzise genug", halte ich das a) für einen etwas unhöflichen Umgangston und b) sollte man sich dann schon selber daran halten.

MartinG:
Hallo Jens,

so ganz kann ich Dein Posting nicht nachvollziehen. Was für einen Vorteil soll denn eine lokale Replik haben, wenn ich eine DB nicht ausser Haus nehmen will z.B. für Aussendienstler? Performanceprobleme des Dominoservers/Netzwerk sollten IMHO nicht durch lokale Repliken gelöst werden...

Gruss
Martin

WernerMo:
Oh das tut mir leid, mit meiner Einleitung wollte ich nicht unhöflich sein, sonder nur einleiten, dass ich das gerne genauer beleuchten würde.
Eine Diskussion lebt aus meiner Sicht, davon, dass man das FÜR und WIDER beleuchtet.

Also nichts für ungut, ich wollte nicht unhöflich sein, sorry.

Semeaphoros:
Ok, Werner, dann waren wir beide vielleicht ein wenig zu heftig oder hitzig oder was immer. Diskussion soll leben, das sehe ich auch so.

MartinG: Im Prinzip bin ich mit Dir einverstanden, ich würde das auch so als Leitlinie nehmen, es dann aber sicher nicht religiös ausleben, sondern im Einzelfall genauer hinsehen.

Typischer Fall, wo ich das mal hatte. Callcenter-Anwendung. Die Damen am Telefon waren auf superschnelles Funtkionieren der Applikation angewiesen und mussten natürlich auch bei einem eventuellen Netzwerk oder Serverausfall weiterarbeiten können.

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