Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme

Grundlegende Frage zu Replikation

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koehlerbv:
Aus meiner Sicht geht der Tenor schon in die Richtung: Lokale Repliken, wo erforderlich, ansonsten nicht. Man sollte das aber nicht auf "lokale" Repliken (he, Replik ist Replik) beschränken, sondern das gilt ebenso für Repliken, die auf unterschiedlichen Domino-Servern liegen.

Und die ganze Sache läuft aus meiner Sicht auf zwei Dinge hinaus:
- Notes / Domino bietet state-of-the-art-Möglichkeiten der Replikation.
- Diese muss man zu nutzen wissen oder genauso auch wissen, wann man die Finger davon lässt (zum Beispiel schlicht lokale Repliken verbietet). Die Möglichkeiten der Replikation bieten enorme Vorteile, aber eben nur, wenn diese Replikation auch im Sinne der Applikationsarchitektur sichergestellt ist.

Meine Erfahrung (neben oben genannten): Mit der Kenntnis der Möglichkeiten und der damit entstehenden Problem kann man durchaus auch Leistungen anbieten, die (insofern es die Architektur der Applikation irgendwie hergibt) die Gefahren minimiert. Will heissen:
- Verhinderung der Dokument-Manipulation bei nicht vorgeschriebener Vorgehensweise hinsichtlich Replikationsintervallen
- Zwangsweise Replikation (basierend auf den o.g. Forderungen)
- Verhinderung auseinanderlaufender Prozesse (Beispiel: Änderung von Doc X in DB Y triggert eMail. eMail (mit DocLink) wird sofort übertragen (auf anderen Server !), die dazugehörige Replikation des Dokuments steht aber noch aus.

Meine Meinung: Alles eine Frage der Architektur von Notes / Domino an sich und wie die Architektur der eigenen Applikationen diese reflektiert. Vor allem: Wie und mit welchem Aufwand man sich dieser stellt. "Keine 'lokalen' Repliken !" kann sicherlich nicht immer die richtige Antwort sein.
Die richtige (der jeweiligen Situation entsprechende) Antwort wird aber sicher aufzeigen, wer dier Problematik beherrscht - oder eben nicht.

Bernhard

Semeaphoros:
Bernhard, das ist eine sehr gute ausführliche Ausarbeitung von dem, was oben in Einzelteilen durchgekommen ist. Und genau das ist die Ausführliche Version von (sinngemäss) "es kommt darauf an". Vielen Dank für diese klare Ausarbeitung.

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