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Bei aller Neutralität

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MOD:

--- Zitat von: Marinero Atlántico am 11.05.05 - 13:34:58 ---
Deutschland bezahlt nicht übermässig viel für andere Länder. 

--- Ende Zitat ---

Im Jahr 2004 hat das Auswärtige Amt fast 300 Projekte der humanitären Hilfe mit einem Gesamtvolumen von rund 51 Mio. € gefördert. Davon entfallen allein 20 Mio. € auf die Darfur-Hilfe. Hinzu kommen etwa 7,4 Mio. € für die Hilfe im Rahmen des "Stabilitätspaktes Balkan" sowie rund 14,1 Mio. € für 43 Projekte des humanitären Minenräumens. Damit zählt Deutschland weltweit zu den größten Gebern humanitärer Hilfe.

*grins*

 ;D MOD

Glombi:
... und das ist doch eine Auszeichnung, oder?

Insbesondere Deutschland mit seiner Vergangenheit sollte bzw. muss da Vorreiter sein.
Ich denke, ein Grossteil der Menschen, die humanitäre Hilfe bekommen, hätten gerne unsere Probleme.

Was das ursprüngliche Anliegen von Patrick angeht: Ich bin auch sehr enttäuscht von der Familien- und Bildungspolitik, die in diesem Land betrieben wird. Und das ist unabhängig von den Parteien. Da wird viel geredet, aber wenig unternommen.
Wie sagte doch unser Bundeskanzler: "Familiengedöns" oder so was in der Art. Ich hoffe, seit er sich ein Kind "besorgt" hat, denkt er da anders.

Andreas

maxg:
Ich persönlich finde es durchaus o.k. über das Mahnmal als solches zu diskutieren, wenn man jedoch das Mahnmal mit Arbeitslosen in der Bundesrepublik in irgendeinen Zusammenhang setzt und sei es nur wegen des Geldes, dann leistet man in der Tat Rechten Gruppierungen vorschub. Es gibt leider zu viele Leute in diesem Land, die es nicht schaffen den Sinn eines Textes zu verstehen, die sehen dann "Mahnmal Juden" und "deutsche Arbeitslose" und schon sind wir da wo wir nie wieder hin wollten.

Des weiteren bin ich überzeugt davon, dass es richtig ist ärmeren Ländern zu helfen. "Wir Deutsche" (mich eingeschlossen) scheinen in letzter Zeit zu einem Land der "Jammerer" geworden zu sein. So schlecht geht es uns aber objektiv betrachtet immer noch nicht. Es geht uns evtl. "schlechter" als früher aber es gibt noch genug andere (auch Europäische) Länder, die neidisch auf uns sin obwohl gerade diese Länder in unseren heimischen Medien als die Vorzeigeländer hingestellt werden. Wenn "wir" uns aber weiter selber so kaputtreden, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn es wirklich immer weiter bergab geht.

Max

p.s. jetzt ist dieses politische Statement leider doch länger geworden als es sollte. Sorry

Gandhi:
@MOD:

Also ganz im Ernst: Jetzt reichts. >:(

Ich hoffe, hier im Forum sind sich alle einig, dass die 56 Mrd. Euro, die an Empfänger in Israel und andere Juden gingen  (vermutlich zu einem erheblichen Teil auch Erben enteigneter jüdischer Intellektueller) wohl kaum auch nur annähernd allein den wirtschaftlichen Schaden kompensieren können, den 6 Mio. Morde verursacht haben. Von der Tatsache, dass das ohnehin nicht mit Geld (oder sonst wie) zu regeln ist ganz abgesehen. Genau genommen sind 56 Mrd nicht mehr als 10000 Euro pro Getötetem. Um mal die Grausamkeit der Zahlen ad absurdum zu führen.
Alleine die Enteignungen der Juden im 3. Reich sollten diese Zahlungen als echten 'Schnapp' dastehen lassen....

Hier mit Entwicklungshilfeausgaben in Höhe von 51 Millionen  (Bei einem Haushalt von wieviel Billionen?) herumzuprahlen ist einfach nur noch dummdreist. Das ist weniger als ein Tropfen auf dem heißen Stein und garantiert weniger, als man (die deutsche Wirtschaft/der deutsche Staat) aus den Ländern der 3. Welt einnimmt.  So eine Zahl als hoch zu bezeichen ist - einfach nur peinlich...

Und wenn Deutschland einer der größten Geber ist, so spiegelt das nur die Tatsache wieder, dass Deutschland als 'Exportweltmeister' auch der größte (Ein-) Nehmer ist.

pd:
(zu langsam gewesen, geht auf Glombi zurück)

Da liegt Axel ja auch auf der Lauer mit dem Verschlanken des Staates.
Aber ich frage mich ernsthaft, ob das bei den Politikern jeglicher Farbe gefragt ist. Man sitzt letztlich doch recht einträchtig und gutsituiert beisammen, zieht evtl. ne Szene ab...

Irgendwie machen nicht die die Politik, die aktuell wirklich Probleme haben..., aber es sind prinzipiell ja einige von denen wählbar.
Jetzt ist die Frage, trauen "die" sich nicht, oder ist es erschwert bis unmöglich, quasi mittellos für ein Bundestagsmandat zu kandidieren.


Gruß, Patrick

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