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Bei aller Neutralität

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pd:
Na, Axel,

dann sind wir uns ja einig.

Ich finde aber, die Rahmenbedingungen müssen so sein, dass eine Familie mit einem geldverdienenden Part es sich leisten können muss, ein Kind für 250 EUR zum Ausflug schicken zu können, um bei diesem Beispiel zu bleiben.

Durchfüttern soll der Staat meines Erachtens tatsächlich niemanden (fast niemanden, Versicherungsleistungen müssen natürlich erbracht werden).


Gruß, Patrick

Thomator:
@Axel
Es geht auch mir nicht darum, dass an alle alles gleich verteilt werden soll!
Aber der Staat ist meines Erachtens schon dafür zuständig und verantwortlich, seinen eigenen Fortbestand zu sichern. Und da hat die Bildungspolitik eben maßgeblichen Einfluß.

Ein Schulausflug trägt dazu bei (sicher einen verschwindend geringen Teil, aber die Summe macht's), ein gesellschaftliches Bewußtsein zu prägen und zu entwickeln.

Es kann eben nicht sein, dass die arbeitende Bevölkerung immer mehr in die Pflicht genommen wird (arbeitspolitisch) und der Staat sich gleichzeitig aus der Bildung immer mehr zurückzieht.

So geht auf unterster Ebene der Staat vor die Hunde. Die Familie ist nun mal der Grundbaustein einer Gesellschaft und mit der derzeitigen Entwicklung wird dieses Gefüge nicht gerade gefestigt. Man sieht es ja an der demographischen Entwicklung...

Und genau deswegen finde ich die Geschichte mit dem Schulausflug von pd repräsentativ!

Thomas

pd:
Hee, keine Geschichte, ich hab diesen Kreditvertrag in der Ausbildung selber gemacht ;-)


grins, Patrick

MOD:

--- Zitat von: Marinero Atlántico am 11.05.05 - 13:34:58 ---
Deutschland bezahlt nicht übermässig viel für andere Länder.


--- Ende Zitat ---

Woher nimmst du immer dieses Wissen. *grins*

Erkläre mir doch dann bitte die Zahlung von Deutschland an Israel (Juden) zur "Begleichung" unserem schlechten Gewissen.

"Seit dem Luxemburger Abkommen von 1952 (Zahlung von ca. 1,53 Mrd. EUR) ist die Frage der Wiedergutmachung ein wichtiges politisches Thema im Verhältnis zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesamtleistungen deutscher Wiedergutmachung beliefen sich Ende 2000 auf rund 55 Mrd. EUR, davon entfallen ca. 40% auf Israel bzw. Empfänger in Israel. Jährlich werden ca. 256 Mio EUR an Wiedergutmachungsrenten (überwiegend nach dem Bundesentschädigungsgesetz - BEG) und verwandten Leistungen an Empfänger in Israel ausgezahlt. Hinzu kommen weitere erhebliche Leistungen für die Wiedergutmachung in der Sozialversicherung und im Lastenausgleich. Seit Einrichtung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" im Jahr 2000 werden auch aus deren Mitteln Entschädigungsleistungen an ehemalige Zwangsarbeiter ausgezahlt."

Quelle: Auswärtiges Amt

 ;D MOD

pd:
Wobei die Frage ist, ob der Oberschwachsinn, der damals betrieben worden ist, mit Geld zu begleichen ist...

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