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Workplace und Notes

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dirk_2909:
@Mark

512 MB RAM sind deutlich zu wenig.
Empfohlen für eine Testumgebung sind 2GB RAM, für eine produktive Umgebung 4GB RAM (!!!).

Ich habe bei uns WP Services Express auf einer Maschine mir 1GB RAM installiert.
Das klappt soweit. Man benötigt nur ein wenig mehr zeit.
Im Allgemeinen ist die performance für kleinere Tests OK.

Bin gerade bei der LDAP-Anbindung  :-\

Dirk

Marinero Atlántico:
Für bestimmte Umgebungen mag das Sinn machen.
Das nervt mich immer an diesen Webdiskussionen.
Ich hab jetzt 3 Projekte:
1 Projekt ist für eine Abteilung
1 Projekt ist für mehrere Abteilungen (und ich versuche nach wie vor zu überzeugen auf J2EE umzustellen, was mittelfristig hier billiger wäre).
1 Projekt besteht aus 35 Datenbanken, wird an ca 40 Kunden über automatische Schablonenupdates verteilt (wobei viele nur Teile der 35 Dbs haben) und wird seit 7 Jahren weiterentwickelt.

Das sind ganz unterschiedliche Anforderungen und Bedingungen. Das darf einfach nicht verkannt werden. Falls Workplace Erfolg hat, dann wird es einen langen Produktlebenszyklus besitzen.
Workplace rants gehen imho deshalb oft ins Leere.
Produkte, Frameworks gewinnen eben an Komplexität und man sollte sehr genau evaluieren, was man macht.
Ich find momentan eben Rebel Frameworks wie Hibernate und Spring oder JBoss cooler.
Über so'n openSource Zeug berichten z.B. auch bei Entscheidern gelesene Wirtschaftsmags/Zeitungen wie Brandeins, Handelsblatt oder The Economist. Ich seh da also keine Branding-Probleme und vielleicht kauft IBM irgendwann Interface21, wer weiss.

Mark³:
als Fazit erhalte ich also:

1. Ich brauch das gar nicht erst zu installieren ohne neuen Server oder mehr RAM
2. Was ich runterladen muss brauch mir deshalb auch keiner mehr zu sagen (heut abend habe ich eh fast alle 60 Pakete unten)

@Marinero
Koppelst du den J2EE-Krams irgendwie mit Notes oder ist das immer ein entweder/oder? Ich hatte mal überlegt, Bonita Workflow zu nutzen und irgendwie mit Notes zu verbandeln, war mir aber dann doch zu unübersichtlich alles

Marinero Atlántico:

--- Zitat von: mt69clp am 25.05.05 - 13:24:15 ---
@Marinero
Koppelst du den J2EE-Krams irgendwie mit Notes oder ist das immer ein entweder/oder? Ich hatte mal überlegt, Bonita Workflow zu nutzen und irgendwie mit Notes zu verbandeln, war mir aber dann doch zu unübersichtlich alles

--- Ende Zitat ---
Ich hab beides gemacht.
Wobei Java in Notes einige Komplexitäten mit sich bringt, die nicht so super trivial sind.
Alles Java mässig zu machen (GUIs, Verteilung der Clients, User-Directory/Authentifizierung/Autorisierung, Verteilung der GUIs) ist natürlich nicht trivial. Es wird aber immer einfacher.
Du *kannst* das natürlich mit SOAP und xml-Data Binding einbinden.
Notes unterstützt das ja inzwischen.
Das haben wir z.B. auch schon erfolgreich für Notes5 mit Sockets in Java gemacht (httpConnection hatte einen bug und mit jakarta.commons.HttpClient konnte ich mich nicht durchsetzen).
Das ging.
Webservices bringt natürlich einen ziemlichen De/Serialisierungs-Overhead mit sich ->alles muß von Objekt nach geschwätziges xml und wieder zurück übersetzt werden. Das schreibst aber nicht du, aber trotzdem Performance-mässig problematisch.
Zur Zeit präferiere ich die all-in-Java Lösung, wobei das wie gesagt nicht so trivial ist.
Und hier kommt das Springframework ins Spiel: Es gibt Halt. 

Marinero Atlántico:
bzgl. Workplace:

Ich überlege mir, was ich für sinnvoll erachte.
Find das alles kompliziert genug.

Wenn ich sowas lese, schreckt mich das ab:
Richard Schwartz:

--- Zitat ---Unless I'm seriously misreading the IBM Workplace strategy, there is no downside at all for IBM in aligning with Google on desktop search.  Why?  Because Workplace is not about the desktop.  It's an attempt at an end-run around Microsoft's dominance on the desktop by moving the enterprise toward server/portal-based applications.  And just as Microsoft has owned the desktop for the past 20 years by making sure that their operating system is an attractive target to all ISVs (and a mandatory target for all leading ISVs), IBM must do the same with their servers, portal and Workplace platform.  The next logical step, it seems to me, will be a Google-based enterprise search portlet.

--- Ende Zitat ---

Ich seh keinen Sinn darin, in irgendwelchen Microsoft-dominance-on-the-desktop Kriegen mitzumachen.
Ich verstehe auch Sätze wie :

--- Zitat ---- If you own the end user, you own the enterprise.
- If you provide a replacable search subsystem for some data, you own that data.

--- Ende Zitat ---
absolut nicht.
Das erinnert mich an mittelalterlich Alchemie.  ;D
Und so ein Zeug reden die Workplace-Leute imho entschieden zu viel.
http://www.edbrill.com/ebrill/edbrill.nsf/dx/james-governorredmonk-ibm-to-google-come-eat-our-lunch?opendocument&comments#anc1

Für mich geht es darum, den Kunden vernünftige Computersysteme zur Verfügung zu stellen.
Die Spring-Leute reden nicht von Krieg gegen Microsoft und dominance und you own that if this.
Sondern darüber:
- wie man weniger code schreiben muß
- wie man ein übersichtlicheres Design erstellt
- welche Frameworks wozu wie eingebunden werden können
- wie ich das alles einfach testen kann.

Axel

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