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SPAM, SPAM und noch mehr SPAM

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DaWutz:

--- Zitat ---Richtig, noch nicht einmal das darf man; sofern keine entsprechende Betriebsvereinbarung besteht, daß die private Nutzung von Internet und Mail nicht gestattet ist.

Es gibt keine Fa. die ich persönlich kenne oder wo ich die entsprechenden Leute in den Abteilungen kenne, die eine solche Vereinbarung haben.
--- Ende Zitat ---

*aufzeig* *schnips* *hier*  ;)

Wir haben eine solche BV und werden sie ab nächstem Monat auch umsetzen.
Da dies da Projekt meiner Abschlussprüfung ist, werde ich ich das versuchen wie folgt umzusetzen:

1: Boardmittel => alles was an nicht vorhandene Adressen geht, fliegt weg;
2: Boardmittel => alles was nicht "reverse geloookupt" werden kann fliegt;
3: kSpam => Bayesian Filter
4: kSpam => gefiltere Mails in Datenbank,  mit private Views das User nur Mails lesen können, die an sie gerichtet sind
5: kSpam => Agenten, die die gefilteren Mails nach Stichtag X raushauen
6: kSpam => Agenten die die Mails die den Filter füttern nach und nach raushauen, damit der Filter nich überläuft
7: kSpam => Filterregeln mit RegEx
(wobei, laufen die Regeln nun eigentlich, wenn Bayesian Filter aktiv ist? - Habe bisher beide Meinungen im Netz gefunden, soll wohl auch von Vers. zu Vers. verschieden sein)

Wenn noch wer Anregungen dazu hat, immer her damit!  :)

MartinG:
Ich habe auch am 11. August 2004 einen von mir ausgearbeiteten Vorschlag für eine BV abgegeben. Zuerst hat sich dann der Betriebsrat und die GF heftig gestritten und jetzt ist komplett Funkstille...

Ich habe deswegen genau denselben Frust...

@DaWutz - 
--- Zitat ---2: Boardmittel => alles was nicht "reverse geloookupt" werden kann fliegt;
--- Ende Zitat ---

Das würde ich mir sehr sehr gut überlegen, bzw. wenn dann im Vorfeld nochmals deutlich klarstellen das diese Einstellung dazu führen wird das auch ein paar geschäftliche Mails auf der Strecke bleiben können...

Driri:
Kann ich nur bestätigen. Wir hatten ReverseDNS nicht mal einen Tag aktiv. Die Menge an dienstlicher Mail, die dabei hängen geblieben ist, ist enorm. Da wir nicht gewährleisten können, daß unsere Geschäftspartner eine saubere DNS-Konfig haben und auch kein Zeit haben, hinter jedem herzurennen, haben wir ReverseDNS dann wieder deaktiviert.

thoge:
Hallo,

ein Teil der DaWutzschen Boardmittel sind bei uns auch im Einsatz.

Plus einem weiteren: die Verwendung von blacklists (z.B. bei http://moensted.dk/spam/no-more-funn/). Diese Maßnahme hatte einen großen Erfolg bei der Vermeidung der SPAM-Zustellung.

Leider hat diese Maßnahme dazu geführt, dass auch ein kleiner Teil der geschäftlichen eMail nie den Weg zu uns gefunden hat (z.B. weil ein beträchtlicher Teil der T-Online-Server gelistet ist).

Was passiert jedoch:

Derjenige, der die entsprechende Systemmail von dem o.a. blacklist-Server erhalten hat, ruft bei einem unserer Mitarbeiter an und beschwert sich, dass wir wohl keine eMails mehr empfangen können (offensichtliche Fehlinterpretation der Systemmail).

Das ganze eskaliert dann, bis eine Horde von Mitarbeitern bei uns im IT-Stübchen steht und sich beschwert, dass unser LotusNotes kaputt ist (obwohl diese natürlich weiterhin eMails erhalten).

Also machen wir es so, wie Driri es mit ReverseDNS gemacht hat: Verzicht auf bestimmte blacklist-Server.

(Jetzt ist auch unser LotusNotes wieder ganz und alle bekommen wieder mehr SPAM als vorher)

Man hinkt immer hinterher.

Thomas

eknori:
Ich hatte heute noch ein längeres Gespräch mit unserem ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden. Nach dem ich ihm über eine halbe Stunde hinweg versucht habe zu erklären, wie die rechtliche Beurteilung ist, und das wir dringend eine schriftliche Betriebsvereinbarung brauchen, meinte er nur :"Aber ein paar Leute müssen schon noch private Mails senden und empfangen dürfen, oder ?" ...

Ich gebe es auf, ich resigniere und werde zu diesem Thema bei uns in der Firma nicht ein einziges Wort mehr darüber verlieren ...
Sollen sie doch am SPAM ersticken

Das wars, ich gebe vor so viel Dummheit nach.

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