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klitzekleinesmathematisches algorithmisches Problem
Gandhi:
Mir persönlich fehlt in Deinem Modell der Angebotsteil.
Dein Kurs orientiert sich ausschließlich an der Nachfrage, nicht aber am Angebot.
In der Realität steigt der Aktienkurs, wenn die Nachfrage größer als das Angebot ist.
Ist das Angebot größer sinkt der Preis.
Ach ja. Noch was hast Du vergessen: Die Liquidität des Marktes. Solange nur der Wunsch eines Kaufs vorhanden ist aber nicht die notwendigen Geldmittel passiert ja nun mal gar nichts. Darum hat sich die Deutsche Börse auch die Erhöhung der Liquidität der Märkte auf die Fahnen geschrieben....
Ich würde so vorgehen:
Im Grunde muss jede Aktie mit einem Mindestverkaufspreis versehen werden.
Jeder Kaufwunsch mit einem Maximalpreis.
Alle Kaufwünsche, die über dem niedrigsten verfügbaren Mindestverkaufspreis liegen werden realisiert.
Der Kurs ergibt sich dann aus dem Arithmetischen Mittel aller am Tag getätigten Handel (Kassa Kurs).
Das ist dann weniger eine Frage des Algorithmus als der Datenstruktur. Du könntest 3 2-dimensionale Arrays (Name der Aktie , Kauf/Verkaufspreis) erstellen: Eines für Aktien eines für Kaufwünsche und eines für durchgeführte Aufträge. Dann müsstest Du nur die Dinger gegeneinander absuchen, in das Aurtragsarray schreiben und daraus dann wiederum für jede Sorte Aktie das Arithmetische Mittel bilden.
Ob sich dann der Kurs nach oben oder unten bewegt hängt dann essentiell mit den geäußerten Wunschkursen der Teilnehmer ab - die sich in ihren Wünschen ja an den Unternehmensnachrichten orientieren sollten.
Insgesamt sollte dieses Modell der Realität aber recht nahe kommen.
Don Pasquale:
--- Zitat von: Gandhi am 24.02.05 - 10:45:30 ---Ich würde so vorgehen:
Im Grunde muss jede Aktie mit einem Mindestverkaufspreis versehen werden.
Jeder Kaufwunsch mit einem Maximalpreis.
Alle Kaufwünsche, die über dem niedrigsten verfügbaren Mindestverkaufspreis liegen werden realisiert.
Der Kurs ergibt sich dann aus dem Arithmetischen Mittel aller am Tag getätigten Handel (Kassa Kurs).
--- Ende Zitat ---
Soweit ich mich an meine BWL Vorlesung erinnere ist das recht nah am echten Börsenmodell, ausser dass der Kurs mit dem höchsten Handelsvolumen zum
aktuellen Kurs wird.
Die Idee speichere ich mal im Hinterkopf, dass gefällt mir.
--- Zitat von: Gandhi am 24.02.05 - 10:45:30 ---Mir persönlich fehlt in Deinem Modell der Angebotsteil.
--- Ende Zitat ---
Nun, die Spieler beginnen halt mit einer gewissen Summe Geld 1 Mio
und 100 Aktien pro Sorte. Anfangs steigen eben die Kurse bis das Ganze geld verpulvert ist. Danach können die Kurse auch wieder sinken, wenn nämlich von einer Sorte mehr Aktien verkauft als gekauft werden. Dass passiert nach der 3 Runde häufiger.
In meinem Spiel ist ein Börsentag eine Runde. In der Realität hat ein Börsentag ja viele Kursbestimmungsmomente. Hier muss mein Spiel abstriche machen.
--- Zitat ---Ach ja. Noch was hast Du vergessen: Die Liquidität des Marktes. Solange nur der Wunsch eines Kaufs vorhanden ist aber nicht die notwendigen Geldmittel passiert ja nun mal gar nichts.
--- Ende Zitat ---
Was ist bei Dir der Markt ? Die Mitspieler oder die Bank ?
Das sind eben meine Prämissen, es können unbegrenzt Aktien gekauft werden
und auch wieder unbegrenzt verkauft werden. Da die Spieler nur über begrente Geldmittel verfügen sind hier keine Auswüchse möglich.
Ciao
Don Pasquale
Gandhi:
Ja, das mit der Liquidität stimmt. Wenn Du eine bestimmte Geldmenge vorgegeben hast und außerdem nur einen Handelsplatz betreibst ist das wurscht. Es sei denn, es scheint für Teilnehmer lukrativer kein Geld zu investieren sondern unterm Kopfkissen zu horten (sog. Deutschland modell). Dann wird dem Markt liquidität entzogen und steuert auf eine Deflation zu? Ist ja aber aufgrund des Modells eher unwahrscheinlich.
Und der Markt: Das ist die Summe aller Marktteilnehmer, also Aktienkäufer und Verkäufer, die wiederum alles mögliche sein können.
Marinero Atlántico:
Ich fand das jetzt recht interessant, obwohl ich es nicht ganz kapiere.
Mein Spiel ist viel einfacher.
Es gibt Offers mit Menge und Preis
Es gibt Orders mit Menge und Preis.
Sobald Offer.Preis <= Order.Preis tauschen die 2 Mitspieler zu denen Offer und Order gehören Geld und Aktien. (Offer.User bekommt Geld, Order.User bekommt Aktien).
Man muß da nur aufpassen, dass diese Transaktion nun ja eben eine Transaktion ist (nach diesem ACID Prinzip: Atomistisch, Complete, Irreversible (?), Durable) und nicht plötzlich z.B. die selben Aktien an 2 verschiedene User verkauft wird.
Gandhi:
Ganz ehrlich sehe ich nicht, worin sich Dein Modell wesentlich unterscheidet. 8)
Was allerdings, wenn Du 10 anbietest aber nur 5 gekauft werden wollen? Darum sehe ich es so, dass im Grunde jede Aktie einzeln behandelt werden muss.
Interessant wird das ganze natürlich dann wenn noch Leerverkäufe, Optionen etc. gehandelt werden.
Und am allerinteressantesten wird es, wenn man das Verhalten der einzelnen Spieler an diesem "Idealen" Modell analysiert und die beste Strategie für diese Bedingungen enträtselt. Das ist dann wirklich ganz großes Tennis.
Btw: Was hast Du gegen die Borussia Mannschaft, die Ihren Namen verpfändet hat?
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