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klitzekleinesmathematisches algorithmisches Problem
Don Pasquale:
Ich habe da ein Problem in meinem Börsenspiel. Ich möchte die Kurse
berechnen und habe mir da ein eigenes Modell überlegt.
Es gibt 18 Aktiensorten, im Beispiel gehen wir aber nur von einer Sorte aus.
Jeder - der sagen wir einmal 10 - Mitspieler verfügt über 100 Aktien. Der Startkurs beträgt 30 €. Es gibt unendlich viele Aktien im Angebot.
Laut Regel soll sich der Kurs der Aktie um 0,0125 € verändern
pro georderter Aktie. Oder um 0,125 € sinken pro verkaufter Aktie.
Das Problem: Zu dem Zeitpunkt wo jemand Aktien ordert weiss er noch nicht, zu welchem Preis er die Aktie erhalten wird, denn seine Nachfrage bestimmt den Preis ja mit.
Nehmen wir mal den leichtesten Fall :
Alle wollen Aktien kaufen und sind bereit 1000 € auszugeben.
Den Kurs zu dem sie kaufen werden, kennen sie noch nicht,
denn er wird ja erst durch die Nachfrage bestimmt.
Wir haben also eine Nachfrage von 10.000 €.
Der Startkurs beträgt 30 €.
Wieviel Aktien X bekommt jeder Spieler damit folgendes stimmt :
10000 € / ( 30 € + X * 0,0125 € ) = X
Was für einen Algorithmus nutzt man denn da, denn mit
einem Durchlauf ist das ja nicht errechnet ?
Das erinnert mich an etwas was ich schon in der Schule
nur schwer lösen konnte.
Bitte nur fertigen Code posten !
kleiner Scherz.
Wer hat eine Idee ?
ICH !
LÖSUNG:
10.000 EUR / ( 30 EUR + X * 0,0125) = X | * Klammer
10.000 EUR = ( 30 EUR + X * 0,0125) * X
10.000 EUR = 30 EUR X + X*X * 0,0125 | -10000
0,0125 X*X + 30 X - 10000 = 0 | *80
X*X + 2400 X - 800.000 = 0
und dann pq-Formel:
x1,x2 = -1200 +/- Wurzel ((1200)^2 + 800.000)
Anzahl Kauf = -1/2 * (Alter Preis * 80) + Wurzel [(1/2 * (Alter Preis * 80))^2 + (80 * Investition)]
Ciao
Don Pasquale
eknori:
FipTehler:
kann man mit 10.000€ aber 292
du meinst doch wohl eher
kann man mit 1.000€ aber 292
ach ja, was ist eigentlich die Frage ??
Don Pasquale:
@eknori
Wieder mal den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.
Ich hab mein Posting ergänzt.
Wie berechnet man den Kurs, wenn das Ergebnis wieder auswirkungen auf den Startwert hat ?
Ciao
Don Pasquale
Marinero Atlántico:
Verstehe deinen Ansatz nicht ganz.
Für mich besteht eine Order immer aus:
menge und preis. Beide werden durch das Angebot selbst nicht beeinfalusst.
Mitspieler A ordert 333 Aktien zu 31 Euro.
Mitspieler A hat aber nur 10.000 Euro.
Das Volumen (Menge * Preis) dieser Order ist aber 10.323 Euro.
Das Spiel teilt ihm dann mit, wieviel Aktien er für 10.000 Euro zu diesem Preis ordern kann.
Der Wert einer Aktie ist sowieso etwas höchst volatiles.
Sobald sich Bieter und Käufer (Orderer) zu einem Preis treffen, findet eine Transaktion statt.
Der Preis dieser Transaktion ist der neue Preis der Aktie.
Der Preis ändert sich ständig.
Ein nicht ganz triviales Problem für Datenkonsistenz bei gleichzeitigen Zugriffen auf ein RDBMS
eknori:
noch einmal nachgefragt:
bei jedem "ungeraden Kauf" ( 1. 3. 5. ... ) steigt der Kurs um den Faktor 1,0125 , bei jedem geraden Kauf ( 2., 4., ... ) sinkt er um -,50 €; ?
Und jetzt willst du wissen, wieviele Aktien du kaufen kannst, wenn du so dumm bist, in Stückelungen von x Euronen bei einem vorgegebenen Kapital von y Euronen Aktien zu kaufen ?
Warum kaufst du nicht direkt für 10.000, wartest ein bisschen und verkaufst die gesamte Blase wieder; setze dir ein Limit von 5% und du machst Gewinn ...
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