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statement bzgl. des Threads zum Jobangebot
Marinero Atlántico:
--- Zitat von: heini_schwammerl am 14.02.05 - 16:14:28 ---Man riskiert derzeit etwas bei einem Jobwechsel (natürlich ist das auch eine Chance). Jemand, der die letzten Jahre unbeschadet überlebt hat, verfügt oft noch über ein relativ hohes Gehalt und eine gesicherte Position (der deutsche Kündigungsschutz bestraft Firmenwechsel).
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich auch so und ich kann das sehr gut verstehen. Gerade wenn man in so einer Situation ist, sollte man nicht "ich, ich, ich" posten, wenn man im Grunde kein Interesse hat. Wenn man solche ernsthaften Threads mit lokalfolkloristischen Beiträgen (bin auch aus Münster. ich wie gesagt nicht) und fun Beiträgen zuspamt antwortet möglicherweise nicht derjenige, der vielleicht doch Interesse hat. Das hat mich genervt.
--- Zitat von: heini_schwammerl am 14.02.05 - 16:14:28 ---Zusätzlich war es schon immer so, das Beratungsunternehmen, die Mitarbeiter für den Einsatz beim Kunden suchen, es immer ein wenig schwerer haben. Der Einsatz beim Kunden stellt andere/höhere Anforderungen und viele Firmen haben Ihre interne IT nicht als Dienstleistung sondern als Vertretung Gottes auf Erden definiert. Da muß man selbst bei fachlicher Qualifikation oft erst einmal umdenken (das war für mich schwieriger als manche technologische Hürde).
--- Ende Zitat ---
Ja. Genau so sehe ich das auch und zwar absolut genauso, wobei das mit der "Vertretung Gottes auf Erden" in den letzten Jahren deutlich nachlässt (zum Glück).
--- Zitat von: heini_schwammerl am 14.02.05 - 16:14:28 ---Etwas persönliche Kritik habe ich natürlich auch. Du hast Lotus Notes gegenüber eine durchaus kritische/differenzierte Meinung. Diese bringst Du sehr deutlich zum Ausdruck (das ist auch Dein gutes Recht) und auch Dein Arbeitgeber ist sehr aktiv im Bereich der J2EE Migration. Als Domino Administrator stellt sich da natürlich die Frage nach der Perspektive (diese Frage mag firmenintern natürlich bestens geregelt sein).
--- Ende Zitat ---
xd.one ist die die einzige mir bekannte Notes Migration, die die .nsf als Backend DataSource am leben hält. Im übrigen sind wir in weiten Teilen mehr eine Domino/J2EE-basierte Consulting/Projekt Firma als eine Produkt Firma. Ich verfolge mit meinen Postings keinerlei irgendwie propagandistischen Intentionen in Richtung xd.one.
Wir sind als kleine Firma eigentlich mehr agil, d.h.: selber regeln.
Das gute ist, dass einige bei uns - trotz "Vielseitigkeit" dh. Consulting Programmier/Projekthure - trotzdem ziemlich "komplexe" Projekte durchführen können, die dann auch noch funktionieren.
Axel
Semeaphoros:
--- Zitat von: Marinero Atlántico am 14.02.05 - 17:05:01 ---Gerade wenn man in so einer Situation ist, sollte man nicht "ich, ich, ich" posten, wenn man im Grunde kein Interesse hat. Wenn man solche ernsthaften Threads mit lokalfolkloristischen Beiträgen (bin auch aus Münster. ich wie gesagt nicht) und fun Beiträgen zuspamt antwortet möglicherweise nicht derjenige, der vielleicht doch Interesse hat.
--- Ende Zitat ---
Da kann ich Dir aber in keiner Weise zustimmen. Wer ernsthaftes Interesse hat, wird sich dadurch nicht abhalten lassen. Grundsätzlich ist ein solches Forum auch nicht derart formal, dass es da nicht zu "freiformatierten Aeusserungen" kommen kann, gehört also durchaus in die Spanne der Normalität, sich dadurch nerven zu lassen, ist Dein eigenes Problem, die nachfolgenden Reaktionen nicht direkt betroffener (inklusive meiner Person) bestätigen dies.
heini_schwammerl:
Axel,
im Gegensatz zum z.B. dem Geniisoft Midas Bub hast Du Deine Firma und deren Produkte immer im Hintergrund gehalten. Es bleibt aber nicht aus, das man sich bei interessanten Personen auch ein wenig mit dem Hintergrund beschäftigt. Daraus gezogene Schlüsse müssen aber natürlich nicht unbedingt richtig sein.
Natürlich hoffe ich, das Ihr die Stelle recht schnell adäquat besetzen könnt. In meiner vorletzten Firma wurde meine Stelle mit einem Tschechen besetzt, in meiner letzten Firma regiert jetzt ein Pole. Gefallen hat mir das nicht aber inzwischen verstehe ich, warum viele Firmen mit dem Arbeitsmarkt in Deutschland überfordert sind.
Ein Problem mit diesem/einem Forum ist, das generell ein recht lockerer Umgangston herrscht. Wenn es dann einmal Ernst wird kann es schon einmal passieren, das man nicht umschaltet.
Im übrigen bin ich trotzdem ein Freund der ehrlichen Ansprache, Diplomat werde auch ich keiner mehr. Ich kann daher selbst mit ungeschönten Aussagen etwas anfangen.
Driri:
@Axel :
Wenn einem so viel an einem solchen Thread liegt, dann sollte man sich evtl. mal überlegen, wie es auf einen potentiellen Bewerber wirkt, wenn man wild andere Leute beschimpft und ihnen quasi Unfähigkeit vorwirft.
Ich würde mich auf jeden Fall nicht bei einer Firma bewerben wollen, wo Mitarbeiter tätig sind, die bei derartigen Kleinigkeiten so aus dem Rahmen fallen.
Und entschuldige, ich wollte dir sicherlich sicherlich mit meinem Beitrag in der Stellenausschreibung nicht ans Bein pinkeln.
koehlerbv:
Ich war jetzt ein paar Tage unterwegs - immer hin und her auf der Schiene Wien <--> Stuttgart. Diesen Thread (und den Job-Thread) habe ich daher am Stück und daher mit einiger Distanz gelesen (lesen können).
Irgendwie ist der von allen Seiten aus dem Ruder gelaufen - sowohl, was das eigentliche Anliegen angeht (und wo sollte man das eigentlich besser vorbringen können als in DIESEM Forum ?) als auch die anschliessende Debatte. Heraus gekommen ist dabei aus meiner Sicht nichts bleibendes oder wichtiges.
Irgendwie sollten das alle Beteiligten nochmals durchdenken. Dies betrifft m.E. drei Komplexe:
- Wie kann Axel (bzw. seinem Team und dem Kunden) geholfen werden (wenn es möglich ist)
- Axel wird extrem in die Ecke gestellt. Eine wirkliche DIskussion findet eigentlich gar nicht statt.
- Wie sieht es eigentlich wirklich aus mit Jobs in der IT-Branche, speziell im ND-Umfeld ? Meine Erfahrung (natürlich speziell im ND-Umfeld, aber warum sollte es woanders prinzipiell anders aussehen): Eine grosse Anzahl problematischer Arbeitgeber trifft auf eine grosse Menge problematischer potentieller Arbeitnehmer. Ich habe jetzt bei zwei Firmen, mit denen ich zusammenarbeite und die ich für nicht-problematische Arbeitgeber halte (die aber bzw. gerade deswegen hoge Ansprüche stellen), die Suche nach geeigneten neuen Mitarbeitern live miterlebt: Es war zu 100% ein Trauerspiel ! Die Anzahl der Pappnasen und Nasenbären scheint unermesslich zu sein, und der Rest ist wohl in guten Händen ...
Bernhard
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