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Semeaphoros:
Bernhard, das sehe ich grundsätzlich auch so. Das kann auch ohne weiteres noch 10, 15, 20 oder noch mehr Jahre so weitergehen. Kann trotzdem nicht als Zeichen des Sprachuntergangs gewertet werden. Sprachen sterben nicht so schnell und sind - langfristig gedacht (aber wer kann das heute schon, siehe Wirtschaft) - auch regenerierungsfähig. Allerdings muss man dem dann wirklich Zeit einräumen. Sprachentwicklung passiert nicht von heute auf morgen, sondern von Generation zu Generation.

Glombi:
Das es auch anders geht, sieht man am Beispiel Frankreich. Obwohl da meines Erachtens auch zuviel des Guten getan wird. Zumindest einen Personal Computer sollte man den Franzosen gestatten.

Es mag aber auch ein Zeichen von Selbstbewusstsein sein, wieviel eine Nation bereit ist, von seinem Sprachschatz wegzugeben.
Und es fehlen natürlich die Vorbilder, die tatsächlichen "Superstars". Zur Zeit werden wirklich lächerliche Gestalten zu diesen gemacht, während diejenigen, die tatsächlich etwas vollbringen, kaum wahrgenommen werden.

Andreas

Semeaphoros:
Frankreich zeigt aber auch genau den Nachteil dieser protektionistischen Haltung: Man kann da unter Umständen dann technologisch nicht mehr mithalten. Frankreich wird - wegen der eigenen IT-Fachsprache - in der Wirtschaft spürbar schlechter behandelt. Die meisten Menschen merken davon nichts, ich hab das mitbekommen, als ich selbst ins Marketing eines europäischen Konzerns eingebunden gewesen war und vor allem die französisch sprechenden Kollegen in der Schweiz mit Infos versorgen musste.

Glombi:
Guckst Du hier
http://www.derweg.org/aktuell/aktuell.artikel/103Jugendsprache.html

Semeaphoros:
Schade, dass der Autor den Plural von Wort nicht korrekt verwendet (Worte vs. Wörter). Ansonsten eine sinnige Beschreibung.

Interessant ist schon, dass dies ein Teil der Quelle für die Sprachentwicklung darstellt und - viele auch Sprachkenner - nicht wahrhaben wollen, dass das schon seit vielen, vielen Jahrhunderten so ist, war, und wohl immer so sein wird. Interessanterweise glaubt jede Generation immer wieder von neuem, dass diese Erscheinungen "Zeitgeist" und ein Zeichen der eigenen schlechten Zeit sei .... Wie war das mit dem Ausdruck ..... "In den guten alten Zeiten ............."

Tja ..... Jemand Lust, statt heute im Jahr 1799 zu leben, weil die alten Zeiten ja besser waren??

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