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Domino Workplace 2.0

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meichhorner:
@Axel Janssen temp

--- Zitat ---IBM war nie in der Lage vernünftige Swing-Clients zu produzieren (kennt jemand das DB2 7.1 Controll-Center? ein Alptraum.

--- Ende Zitat ---

Diesem Alptraum bin ich jeden Tag ausgesetzt  :'(

Cu
Martin

Rob Green:
na ja, alles wieder Schnee von gestern, wenn man die neuesten Pressemeldungen liest, daß nun IBM Softwaresparten komplett reorganisert werden. Vertikale Branchenlösungen sind nun das Zauberwort. Also quasi ein Notes für Autos, ein Notes für Pillendreher, ein Notes für Bänker, etc... wüßte sonst nichts, was die vielen Programmierer, die jetzt demnächst durch die Gegend verschoben werden, machen sollen...

http://www.ftd.de/tm/it/1070094933235.html?nv=se
(sollte der Artikel im Nirvana verschwinden, anbei eine Copy:)
Der weltweit größte Computerhersteller IBM hat vor, seine 13,1 Mrd. $ schwere Softwaresparte völlig neu zu ordnen. Rund 33.000 IBM-Mitarbeiter müssen sich auf einschneidende Änderungen gefasst machen.
 
"Die Kunden kaufen ihre Software heute anders, und wir müssen uns dementsprechend anpassen", sagte Steve Mills, Chef der IBM Software Group zur Begründung. Die IBM Software Group ist der zweitgrößte Anbieter für Computerprogramme weltweit. Durch die Neuordnung will IBM auf dem gesättigten Softwaremarkt bessere Verkäufe erreichen. Gleichzeitig versucht der Konzern, sich für den erwarteten Aufschwung des Softwaremarktes neu zu positionieren.

IBM wird den Plänen zufolge ab Anfang Januar eine Reihe strategischer Veränderungen ankündigen. Demnach wird die Entwicklung und die Vertriebsstruktur neu gegliedert. Außerdem sollen mit Hilfe einer Hunderte Millionen Dollar teuren Werbekampagne Konkurrenten dazu gebracht werden, ihre Software mit der von IBM kompatibel zu machen.

Mills zur Erläuterung der Pläne: "Heutzutage wollen Firmen nicht eine bestimmte Technologie kaufen, sondern sie suchen nach branchenspezifischen Lösungen." Die neue Strategie macht es nötig, bei den 13.000 IBM-Mitarbeitern des Software-Direktvertriebs und -Supports völlig neu zu sortieren. Auch auf die etwa 20.000 Softwareentwickler werden Veränderungen zukommen.

Umschulen und Pakete schnüren
Der Vertrieb bei IBM wird in zwölf vertikale Branchensegmente wie Einzelhandel, Fertigung und Finanzdienstleistungen unterteilt. Tausende von Vertriebsleuten sollen geschult werden, um die spezifischen Bedürfnisse und Probleme einer jeden Branche verstehen zu lernen.

Gleichzeitig ist vorgesehen, dass Tausende von Programmierern jeweils 60 maßgeschneiderte Softwareprodukte für jede Branche entwickeln, was eine schnellere Reaktion auf Kundenwünsche ermöglichen soll. IBMs fünf große Softwaremarken, Websphere, Lotus, Tivoli, DB2 und Rational, sollen zu branchenspezifischen Paketen zusammengeschnürt werden.

Die Reorganisation der Softwaresparte ist Teil einer umfassenden Strategieänderung bei IBM. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verkauf von Computersystemen und -dienstleistungen, die eine Vielzahl von Unternehmensprozessen unterstützen. Mit dem Kauf der Unternehmensberatung von PricewaterhouseCoopers (PwC) für 3,5 Mrd. $ zählen die 30.000 PwC-Berater nun zur 60.000 Mitarbeiter umfassenden IBM-Beratungssparte BCS. Diese ist entlang einzelnen Branchen ausgerichtet.

Die Softwarebranche ist gesättigt

Obgleich IBM-Unternehmensberater nicht direkt am Softwarevertrieb beteiligt sind, haben sie doch entscheidenden Einfluss auf Kaufentscheidungen der Kunden. "Sie üben Einfluss auf wahrscheinlich 10 bis 15 Prozent unseres Umsatzes aus", sagte Mills. Dies entspricht nahezu 2 Mrd. $, Mills möchte diesen Wert ausbauen.

Die strategische Neupositionierung bei IBM ist auch auf allgemeine neue Entwicklungen zurückzuführen. "Die Softwarebranche ist allmählich gesättigt. Softwareanbieter müssen lernen, in vertikale Branchen vorzudringen", sagte George Gilbert. Der Chef der US-Beratungsfirma Tech Strategy Partners und Ex-Software-Analyst der Bank CSFB erwartet, dass der Umbau bei IBM Konkurrenten wie Microsoft und Oracle zu ähnlichen Strategien zwingen wird.

Semeaphoros:
Aber auch das ist Schnee von gestern, der wieder aufgewärmt wird..... das war doch damals die Strategie, als IBM branchenspezifische Agenten an sich gebunden hat .......

Rob Green:
ich denke kaum, daß das Schnee von gestern ist, wenn ein Mills den Mund aufmacht und die Richtung angibt.

Semeaphoros:
Ja und nein, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob Mills die alte, total monopolistische IBM überhaupt gekannt hat. Er hat auch schon das Maul aufgerissen und nicht gewusst, was grade aktuell Sache ist und dabei riesigen Schaden angerichtet, ist noch nicht so lange her, anders gesagt, ich halte von dem Mann nicht besonders viel.

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