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Email Disclaimer

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Semeaphoros:
Martin, das Problem ist, dass der gepostete Link nicht funktioniert - wenigstens bei mir nicht. Der führt auf eine Fehlerseite, wo ich darauf aufmerksam gemacht werde, dass die Syntax für das Erreichen einer bestimmten Site nicht korrekt ist. Vielleicht musst Du den Originallink in URL-Tags einpacken


--- Code: ---[url]YourLinkGoesHere[/url]

--- Ende Code ---

m3:
Ahhh. Sorrry. Die dürften massiv auf Cookies für die Navigation setzten. :(

Der relevante Text aus dem Forum:
--- Zitat ---Disclaimer, also Haftungsausschlüsse, sind rechtlich gesehen meist Unsinn, ganz gleich, wo sie auftreten. Niemand kann sich von einer gesetzlich vorgesehenen Haftung befreien, indem er sagt: "Ich hafte nicht". Das wäre wohl zu einfach.
Häufig haben Disclaimer aber Signalcharakter, indem sie auf die Gesetzeslage hinweisen (z.B. "Eltern haften für ihre Kinder") oder auf die eigene Sorgfalt (z.B. "der Inhalt wurde sorgfältig geprüft; sollte dennoch ...."), in der Hoffnung, dass auf diese Weise eigene Fehler verziehen werden oder sich Leute, die an Disclaimer glauben (und das sind nicht wenige), abschrecken lassen, Ansprüche geltend zu machen. Nur in wenigen Bereichen haben Disclaimer eine rechtliche Basis (z.B. in AGB in den dort zulässigen Fällen).
--- Ende Zitat ---

m3:

--- Zitat von: alesssandro am 06.05.05 - 11:54:13 ---Folgendes Szenario: Ein Mensch arbeitet bei Firma A und bekommt einen PC für zuhause zur Verfügung gestellt. Schreibt emails für Firma A damit und unter anderem auch emails an Firma B über Firma A. Nun kündigt er bei Firma A, gibt den PC zurück und trotz Löschen der Daten(?) können emails wiederhergestellt werden und er wird von Firma A geklagt!
Das ist nicht erfunden, sondern einem Bekannten von mir passiert - seitdem verwendet er einen email Disclaimer mit dem Satz "Wenn Sie nicht der vorgesehene Empfänger sind..."
--- Ende Zitat ---
Und wie soll ihn in diesem Szenario der Disclaimer schützen? Gar nicht!
Einzige Abhilfe: Den PC der Firma A nicht für Mails an Firma B benutzen.

Semeaphoros:
Stimmt, trotzdem setzt das aber noch mehr voraus. Da müsste mal die private Nutzung des PCs utnersagt sein, was fast schon Unsinn ist, wenn man den PC dem Mitarbeiter zu Hause aufstellt. Weiter, das Wiederherstellen gelöschter Mails/Daten ganz allgemein stellt eine Verletzung der Privatsphäre des MAs dar, selbst wenn das auf einem PC der Firma geschieht, damit könnte von Seiten des AG der Datenschutz und/oder die Persönlichkeitsrechte verletzt worden sein. Fazit: da ist noch einiges arg unklar, um das wirklich beurteilen zu können. Schliesslich scheint mir ein solcher Fall derart kompliziert zu liegen, dass man genausogut einen Würfel nehmen könnte, um den Ausgang eines Rechtsverfahrens vorauszusagen.

alesssandro:

--- Zitat von: m3 am 06.05.05 - 13:20:08 ---Und wie soll ihn in diesem Szenario der Disclaimer schützen? Gar nicht!
Einzige Abhilfe: Den PC der Firma A nicht für Mails an Firma B benutzen.

--- Ende Zitat ---

Wenn Firma A nun den Menschen vor Gericht holt und die besagten emails mitbringt; dann kann Mensch sagen: Firma A ist nicht Adressat, sondern Firma B.
Ok, ich verstehe, wenn ein rechtswiedriger Tatbestand vorhanden wäre, dann wird der Disclaimer den Menschen nicht aus der Patsche reißen. Aber dann würden diese emails nicht als Beweis vorgelegt werden können? Oder? (Gedanken eines Nicht-Juristen *g*)

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