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Wert des Forums: eine Goldgrube im ökon. Sinne

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eknori:
nicht so vorschnell !
Forum und Finanzierung desselben ist eine Sache; die angesprochene Patenschaft eine Andere.
Da muss man halt Prioritäten setzen. Und wer den Eintrag in deinem Blog gelesen hat, der weiß, wo deine Prio ist. Hat mich übrigens sehr berührt..

Unsere Firma ist in Brasilien active. Ich weiß, daß wir kein Projekt bzgl. Patenschaften in Brasilien haben. Meine alte Firma ( Schöller, eismann ) hat sich z.B. in Nepal engagiert. Wir haben bei WITTE ein betriebliches Vorschlagswesen; darüber hinaus ist die IT der Geschäftsführung direkt unterstellt. Da werde ich mal meinen "Chef" ansprechen, ob wir da nicht ein entsprechendes Projekt ins Leben rufen können. Bei einem Beitrag von 600,- sollte das doch für ein Unternehmen unserer Grösse kein Problem sein. Zumal wenn ich daran denke, wie teilweise mit vollen Händen für sinnlosen Kram das Geld zum Fenster rausgeworfen wird.

Sollte dies nicht zu dem gewünschten Erfolg führen, wäre zu überlegen, ob man nicht auf privater Ebene mit mehreren Leuten etwas auf die Beine stellen könnte.

Kannst du evtl. mal in einem neuen thread ein paar infos zur patenschaft geben ??

Gruß

Ulrich

Performance:
@eknori eine Unterstützung eines grösseren Unternehmns für dieses Forum wäre sicherlich ein nicht zu unterschätzender Aspekt bezüglich Goodwill und Eigenwerbung.  IBM würde hier sicherlich Pluspunkte sammeln, aber solche Werbemassnahmen sind ganz oben auf der Streichliste ... nur noch was Geld bringt wird auch zur Zeit beworben und ein eigenes Forum hat man ja  ;D
- hehe die Idee mit dem Unzug auf LDD und dann noch alles auf deutsch würde eher ein Aufschrei vom Rest der community geben  8)
- übrigens dein Witz unten ist zum brüllen  ;D ;D ;D

@Rob .... ich denke mal deine Rechung ist ein wenig übertrieben  für das Forum - klar ist ein Wert hier vorhanden  aber der wurde durch deine AnfragenXAntworten zu hoch quantifiziert ;D  Die Anfragen die an die Hotline und den Support von big blue gehen werden vorher genau überlegt gestellt denn man weiss wieviel man bezahlen muss  ;)

Ich muss aber auch mal das Forum loben  ;D es gibt nicht vergleichbares im deutschen Sprachraum wie schon eknori bemerkte. Die Jungs von spotlight wollen alles anbieten aber meiner Meinung nach ist das dort eher ein Chaos als gute Beiträge.


cu

eknori:
die unternehmerische unterstützung bezog sich eigentlich auf den Bereich Patenschaft Brasilien

Axel_Janssen:
Das ist sicher richtig und löblich.
Die Kinder sind die Opfer, und es perpetuiert dann in die nächste Generation.
Ich sympatisiere auch mit Lula (Präsident, völlig un-ideologische Linke, selbst aus armen Verhältnissen(erstmals in der Geschichte des Landes), verschreckt die Wirtschaft nicht). Der ähnlich ausgerichtete peruanische Präsident schien letztmal  als ich nachschaute mit dem Rücken zur Wand zu stehen.  

Es gibt ja auch die extrem gute Nachricht, dass die demographische Explosion in einigen Teilen der ELs deutlich schneller zurückgeht als erwartet.

Nur so als Erzählung, nicht um irgendwie moralische-selber-Schuld-Zeigefinger auf Leute zu richten (vielleicht sind so Leute Opfer von häuslicher Vergewaltigung als Kind o qué sé yo)
:
War mal einen Nachmittag mit der Mutter meiner chilenischen ex in deren katholischer Frauengruppe, die Sozialfällen halfen.
Es kam eine schwangere Frau rein.
Dina Maureirra: Sind sie schon wieder schwanger.
Die Frau: Ja.
Dina Maurreira: Wieviel Kinder haben Sie?
Die Frau: 8
Dina Maurreira: Und der Vater?
Die Frau: Er ging gestern morgen weg.
Dina Maurreira: Das war doch letztesmal genau dasselbe.
Die Frau: Ja. Diese Männer... Das war diesmal ganz anders... O.k., am Anfang.
Sie bekam dann noch ein bischen Gemecker zu hören, bekam ein paar Lebensmittel, besprach den ungedeckten Kleiderbedarf ihres Haushalts, trank einen Kaffee mit uns, aß ein Stück Kuchen und war wieder weg.
.Laut Dina gab es eine ganze Reihe, die so waren.
Wenn man beginnt, sich in diese Kinder reinzuversetzen...
Aber es gibt eben weite Bevölkerungsanteile, die gegenüber jede Art des social engineering völlig resistent sind. In Chile war deren Anteil zum Glück relativ gering. Aber darum gings hier gar nicht.

Hilfe von außen kann sicher helfen und ich würde mich an einer Aktion beteiligen (meine Spende hier steht sowieso auch noch aus), aber die wirklichen Kräfte des Wandels können immer nur aus der Gesellschaft des Landes selbst kommen. Versuche das auch seit Monaten immer wieder meinen fellow javaranchers aus dem Bush-camp klarzumachen
Jason: We teached democracy to the Japanese and Germans and now we are going to teach it to the Iraqis
Ich: Jason. O.k. here's my weekly posting: the americans helped, but we germans became democratic in a complicated internal process.

Performance:
ah ok eknori  ;D

Ich muss da in diese Richtung auch was loswerden: ich bin ein wenig gegen solche Patenschaften.... ok nicht schreien ... es sind aber meistens nur einzelne Unterstützungen die stattfinden, es ist aber lobenswert wenn es jemand macht. Ich bin eher für einen Technologietransfer .. natürlich nicht der neueste .... aber immerhin kann man in dieser Richtung viel mehr bewirken als mit einzelnen Patenschaften. Ein krasses Beispiel ist die USA die mit ihrem Food Aid Programm Milliarden in die Subventionierung der eigenen Bauern steckt, die dann zu noch mehr Produktion sich fast schon verpflichtet fühlen. Typisch ist hier der Streit um den Genmais denn die USA so gerne überall einsetzen wollen, insbesondere in Regionen die sie für "Hungerkatastrofe" erklären. Die Bauern in den Nehmerländern bauen dann diesen Mais an und vernachlässigen ihre eigenen Sorten, wobei es in den maiesten Fällen zu Missernten kommt da die klimatischen Bedingungen anders sind, was dann dazu führt noch mehr "Food Care Aid" von den USA in diese Hungersregionen zu schicken.
Es wäre sinnvoller das sich die USA in diesen Ländern um Forschung bemühen und nicht den Markt mit fremden Lebensmitteln überschwemmen. Das wäre ein echter Technologietransfer im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe. Die Frage ist warum sollen Entwicklungsländer nicht vom Fortshritt profitieren ? Wenn sie abhängig von der ersten Welt werden, was schon viele sind kommt eine Wanderungswelle in Gang "gen 1. Welt" der ja schon Anfänge zeigt und durch die Globalisierung beschleunigt wird.  USA hat doch das Mexikaner  Einwanderungsproblem, Spanien hats mit den Marookanern und Tunesier, Frankreich auch Tunesien, England ist besonders krass mit  den commenwealth Einwanderern usw.

Ich bevorzuge eindeutig diese Art der Hilfe zur Selbshilfe .... gerade weil  wir hier im Gewinnmaximierungsdenken verankert sind.


cu

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