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Kaum zu glauben...
Rob Green:
@Doc, ich würde mich nicht wundern, wenn IBM mehr Wert auf Consulting als auf Produkte legt. Immerhin haben sie im letzten Geschäftsjahr zum ersten Male in ihrer Geschichte mehr Kohle mit Beratung gemacht als mit allem anderen. Natürlich erzählt Dir dann ein Ed Brill/Lotus was ganz anderes. Doch es bleibt dabei: raus aus der Nische, verbreitern und damit diversifizieren (Lösungen anbieten, keine Produkte) oder in der Nische bleiben und vom Markt und dessen Konjuntkur gelenkt werden.
Thomas Schulte:
--- Zitat von: Rob Green am 10.07.03 - 18:46:01 ---Doch es bleibt dabei: raus aus der Nische, verbreitern und damit diversifizieren (Lösungen anbieten, keine Produkte) oder in der Nische bleiben und vom Markt und dessen Konjuntkur gelenkt werden.
--- Ende Zitat ---
Die Frage ist nur, wie willst du als einzelner das denn machen (Lösungen anbieten und diversifizieren). Mittlerweile hast du doch in Normalfall schon einen Anteil von 20 -30% Weiterbildung in deiner Arbeitszeit, wenn du auch nur halbwegs auf dem laufenden bleiben und über deinen Tellerrand blicken willst? Als Firma setze ich unter diese Aussage zwar eigentlich einen Haken drunter, aber diese Diversifizierung muss auch erst einmal bezahlt werden.
Thomas
eknori:
@rob
--- Zitat ---wenn IBM mehr Wert auf Consulting als auf Produkte legt
--- Ende Zitat ---
da haben die seit anfang der neunziger nix dazu gelernt; weißt du, wie Microsoft Mitarbeiter zu der Zeit bezahlt wurden, als man noch mit IBM zusammenarbeitete ??
cent / codeline !! und dann haben die IBM "Ingeneure" tausende Zeilen von Code abgeliefert; bei näherer Betrachtung ließ ich das aber auf ein ertägliches Mass zusammenstreichen. Und da waren wir dann plötzlich die faulen Schweine.
das mal nur so am Rande.
Ich gebe di vollkommen Recht, wenn du sagst, daßß man in dem Fach seeehr flexibel sein muss, um schnel auf wechselnde Kundenanforderungen reagieren zu können. Irgendwie habe ich auch so den Eindruck, dass du das ganz gut hinbekommst ( du hattest da mal so einen ellenlangen Footer ;D )
eknori
Thomas Schulte:
--- Zitat von: eknori am 10.07.03 - 19:32:20 ---Ich gebe di vollkommen Recht, wenn du sagst, daßß man in dem Fach seeehr flexibel sein muss, um schnel auf wechselnde Kundenanforderungen reagieren zu können.
--- Ende Zitat ---
Aber ich hab mittlerweile den Eindruck, das auch Flexibilität nichts mehr hilft. Auch der erwiesene Wille zu Training on the Job oder interner Weiterbildung interessiert potentielle Arbeitgeber nicht. Die wollen nur eines, einen fertig ausgebildeten Mann mit ellenlanger Erfahrung zum Preis eines "popeligen" Sachbearbeiters, der nach Möglichkeit auch noch 80 Stunden die Woche arbeitet, keinen Urlaub nimmt und sich für jeden Tritt in den Hintern auch noch bedankt.
Thomas
eknori:
kann schon sein, dass der alte spruch noch gilt:
"suchen 19 jährigen mit 25 Jahren Berufserfahrung"
wichtig ist : Selbstbewußtsein ( nicht unterkriegen lassen, auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen "NEIN" zu 80 Stunden sagen können)
Fachwissen
Kritikfähigkeit ( Eigenkritik, Kritik einstecken können aber auch kritisch ggü. den Kollegen sein )
alles Dinge, die ich in den fast 70 Bewerbungsgesprächen von Azubis und neuen MA vermisst habe.
Erzähle mir eine gute (wahre ) Geschichte deines Lebens; was sind deine Stärken und Schwächen ( menschlich gesehen ). Hast du alles unternommen, um imme arbeitsmäßig am Ball zu bleiben ? Welchen Vorteil habe ich, wenn ich gerade DICH einstellen soll ?
Sag auch mal NEIN zu einer Bedingung auch bei ener Bewerbung; alles ist verhandelbar.
darauf komm es an.
Fehlende Aufträge oder Projekte ??, Tut mir leid, andere Baustelle, dafür kann keiner in der PA irgendetwas.
eknori
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