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Kleider machen Leute
Rob Green:
es ist nach wie vor erstaunlich, wie wir auf Kleidung als Signal trainiert sind. Mein Bestreben ist es stets, ganz bewußt antrainierte Gedankengänge zu vermeiden, gerade in meinem Job. Möglicherweise schärft das den Blick für alltägliche Banalitäten, die wichtig sind, man aber nie bewußt wahrnimmt.
*sprach der zahnlose Rob*: jaaa jaaa...so ist das Leben gewesen mein Freund, als die Menschen Bammeldinger um den Hals trugen..wieee hieess *hust* das nochmal...Bammeldinger...öhmm*schnarch, schläft ein*..Opa, Opaaaa... ;D
Meff:
@Rob : Du warst doch auch mal in einer deutschen Großbank tätig, da bist du doch ohne Schlipper und Anzug nicht mal anwesend.
Mir ist nur aufgefallen : Je teurer der Anzug (vor allem in der IT) umso weniger steckt dahinter. Muss am Schlips liegen, der stopt die Blutzufuhr zum Hirn.
Meff
Thomas Schulte:
@rob
Ja kenn ich, Prof Dr. Peter Oberender hat uns damals in Microökonomie hammermäßig mit dem Ding genervt. Allerdings habe ich festgestellt das das mit dem Treffen in der Mitte so eine Sache ist. Dieses optimale Treffen von Angebot und Nachfrage hat in der Regel nur kurzfristig Bestand. Das daraus resultierende Gleichgewicht ist so fragil, das es in Nullkommanichts wieder umgestoßen wird. Das ist übrigens auch das was mich an der jetzigen Wirtschaftssituation im Bezug auf unsere Fachrichtung doch verhalten optimistisch in die Zukunft sehen lässt. Im Moment gibt es ein Überangebot von Entwicklern und ein Unterangebot von Projekten. Das kann und wird sich aber wieder ändern, weil es sich die Firmen auf Dauer nänlich nicht leisten können ihre IT Projekte zu stoppen. Und dreimal darfst du raten was dann kommen wird.
Rache ist Butwurst spricht der Programmierer.
Thomas
Meff:
Microökonomie ist nur was für Leute von anderen Planeten und kann hier gar nicht funktionieren.
Rob Green:
@Meff, ab und an hatte ich das Privileg auch ohne Bammelteil zu kommen, ohne gleich gekicked zu werden. Interessanterweise hatten die eigentlichen Kunden kein Problem damit, nur die Kollegen vielmehr..ja, die mögen "Ausnahmen" schon mal garnich.."wiesssssssssssooooooooo darf deeeeeeeeeeeeeeeer das und iiiiiiiiiiicccccccccch nieicchhhht?"..jo, Lebbe und Lebbe lasse.
Am schlimmsten wars, wenn ich "morgens" um 10/11 Uhr reingekommen bin (trotz langer Nächte, aber egal... 8) ;D). Das war als ob man ein krimineller sei. Nur den Mut, sich bei mir zu beschweren hatte keiner, sondern lieber hintenrum bei den oberen Chefs.
Dieses gequirlte und falsche Gehabe war mit ein Grund mein Leben nicht 16 Stunden mit dem Dreck zu verplempern und sich selbständig zu machen.
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