Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme

Brauche Rat für "schwierige" Umgebung...

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eknori:
UserSchulungen sind teilweise so überflüssig, wie ein Kropf. 50% wissen sowieso schon Alles, der Rest surft im Internet.
Gerade, wenn es Inhouse ist, und die Schulung "nichts kostet" habe ich genau das festgestellt. Der Tag danach ist dann lustig, wenn die Leute reihenweise anrufen, obwohl sie das Problem selber lösen könnten, wenn sie einen Blick in die Unterlagen werfen würden.
Und bei Führungskräften ist sowieso Hopfen und Malz verloren.
Viele haben nur deshalb diese Position inne, weil man sie im Tagesgeschäft nicht gebrauchen kann ...

Tode:
Nochmal Danke. Um auf einen Hauptpunkt einzugehen: ja, Ihr habt natürlich recht, man kann von einem Benutzer nicht erwarten, dass er das entsprechende Wissen und Verständnis mitbringt.
Aber wenn ich versuche, einem Benutzer sein Problem darzulegen, damit er es in Zukunft besser versteht und ggf. selbst handeln kann, und er jeglichen Erklärungsversuch regelrecht abwürgt und sagt "ich will das alles nicht wissen, ich will nur, dass das funktioniert", dann ist das schon ein Spezialfall, der mir persönlich so krass noch nicht untergekommen ist.

Zum Fall selbst: Ich habe heute in einem Telefonat mit einer der Mitarbeiterinnen (Chef war nicht da) erfahren, dass der Router für die schnellere Internetverbindung endlich geliefert wurde. Das heisst: Die Ursache für die Probleme wird bald behoben. Natürlich aber nur die technische Ursache. Auf organisatorischer Ebene müssen wir dann halt Überzeugungsarbeit leisten.

Keydins:

--- Zitat von: eknori am 16.06.15 - 15:57:21 ---UserSchulungen sind teilweise so überflüssig, wie ein Kropf. 50% wissen sowieso schon Alles, der Rest surft im Internet.
--- Ende Zitat ---

Also das ist schon sehr krass überspitzt :D Habe ich in den 10 Jahren, die ich jetzt inHouse Schulungen rund um Lotus Notes halte, so bisher noch nicht erlebt.

Sicherlich hat man immer mal wen in der Schulungsgruppe, der schon mehr weiß - oder zumindest meint zu wissen - aber auch diese Leute bekommt man durch etwas Integration dazu, sich in die Schulung einzubringen und Spaß an der Veranstalltung zu haben. Häufig reicht es da schon, gerade bei neuen Mitarbeitern die jenigen mit Noteserfahrung einfach mal schildern zu lassen, was in ihrem bisherigen Tätigkeitsbereich so mit Notes gemacht wurde. Viele sind dann hinterher total überrascht, was bei uns alles unter 'Notes' läuft.

Natürlich kommt es auch bei uns vor, dass Mitarbeiter anrufen und sagen 'das geht nicht...' obwohl sie aus der Schulung wissen, dass es eine gut gepflegte FAQ-Anwendung gibt, in der sie die Lösung in der Regel sehr schnell selber finden würden.

Aber kann man es den Leuten verübeln? Heutzutage wird man doch überall damit umworben, dass es ne 'Hotline' gibt, die weiterhilft, wenn mal was nicht geht... also warum dann auf der Arbeit das Hadbuch lesen? Damit es der Mitarbeiter selber heraus findet, müssten wir die FAQs vermutlich als "do-it-yourself" Videos im modernen "YouTube Style" aufmotzen und bereit stellen :D

Wo ich Ulrich zustimme, ist die Aussage zu Vorgesetzten, da hat man doch immer mal wieder den Eindruck, dass das Prinzip "so lange befördern, bis durch die 'Tätigkeit' kein Schaden mehr für die Firma entstehen kann" Anwendung findet. Die wenigen Negativbeispiele aus größeren Schulungsveranstaltungen, an die ich mich so spontan erinnere, stehen immer im Zusammenhang mit Führungskräften. Allerdings gab es auch reichlich posivitve Erfahrungen, doch wie das immer so ist, bleiben die nicht so gut im Gedächnis haften. ;)

Insgesamt muss ich jedoch sagen, dass bei uns im Unternhemen die angebotenen inHouse Schulungen (sowohl verpflichtende als auch freiwillige) sehr gut angenommen werden und die Mitarbeiter sogar selber Vorschläge zu Themen einreichen, zu denen es mal wieder einen Workshop geben sollte. Allerdings gehört zu so etwas eben auch eine gewisse Unternehmenskultur dazu, in der man als Mitarbeiter offen sagen kann 'das kann ich nicht so gut, das würde ich gern nochmal gezeigt bekommen' ohne das man anschließend gleich in einer entsprechenden Schublade verschwindet.


Was die Umsetzung oder Einführung von sinnvollen organisatorischen und technischen Verfahren angeht, da kann man immer nur hoffen, dass diese Dinge nicht daran scheitern, dass das dem jeweiligen 'Chef' zu kompliziert ist oder er es nicht will, weil es nicht 'seine Idee' war.


Gruß Dirk

Pfefferminz-T:
Habe gerade nichts besseres zu tun... Du hast zwar gesagt, dass technisch nichts anderes möglich wäre (neben dem Aufstocken der Bandbreite), aber wäre nicht die Arbeit über eine Citrix-Umgebung/virtuellen Client/ThinClient für dieses Aussenbüro geeignet?

Ansonsten:
Gibt es andere Aussenbüros, die in einer ähnlichen Lage sind? Also betreffend der Bandbreite und technischen Ausstattung? Wie wird dort gearbeitet? Kann man daraus u.U. einen "Ansporn" für diese aussergewöhnliche Führungskraft gestalten?

Vielleicht nach der Bandbreitenumstellung teilweise behoben aber x Leute mit derselben ID an wechselnden Arbeitsplätzen werden Notes-technisch weiterhin Probleme haben... den Firmenausweis oder den Personalausweis gibt man ja auch nicht weiter. Den AD-Account auch nicht aber in Notes ist die Weitergabe der eigenen ID doch irgendwie oft in Ordnung?

Gruss,
Thorsten

smokyly:
Ah, und was sagt eigentlich IBM dazu? Hier werden ja Lizenzen verwischt....

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