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Hoffentlich nicht aussen hui und innen pfui....

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eknori:
Da ist nicht viel dazu. Im osgi Verzeichnis werden ein paar plugins unter /social abgelegt , die üblichen Lizenztextfiles auf die Platte kopiert und eine neue Forms85SE.nsf installiert.
Das ganze SE ist on-top; will heißen, es ändert nicht die ursprüngliche Installation. Das ist dann so, wie beim UpgradePack. Da werden Dinge nur zusätzlich installiert, ohne die eigendliche Installation zu beeinflussen.
Ich finde diese Art der Handhabung gut.

Ralf_M_Petter:
Hallo Ulrich!

Ja ich liebe es. Man kann dann seine Anwendungen für Notes Basic, Notes Standard, Notes Standard Upgrade Pack, Notes Social Edition mit und ohne upgrade pack testen. Da reden wir dann noch gar nicht von interim Fixes und FPs für alle vorgenannten. Schöne neue Welt.

Grüße

Ralf

flaite:
Hätte IBM in den letzten 12 Jahren ihren Job gemacht, gäbs heute eine Cloud der unterschiedlichen Versionen von Lotus Domino, gegen die per Continous Integration automatisch die neuesten Stände aus dem Code Repository deployed werden und auf denen dann regelmässig eine Test-Suite durchgeackert wird. Für die unterschiedlichen Clients gäbs ein vernünftiges record & replay Testframework, mit dem man die User-Aktivitäten in Form von Skripten abspeichern und jederzeit abspielen lassen kann. Für die verschiedenen Clients müßte man einfach nur den Treiber austauschen. Für Browser gibts sowas. Nennt sich Selenium und ist openSource.

Buzzwords?
Nennt es, wie ihr es wollt.
Ich arbeite so. Halt nur nicht auf Lotus.

Diese Konzentration auf die UI interpretier ich als reine Übersprunghandlung, weil IBM eigentlich nicht weiss, was sie mit den Lotus-Produkten machen sollen.
Was passiert eigentlich, wenn sich in den nächsten 12 Monaten in den Redaktionen der management-orientierten Fachpresse a la Computerwoche der hype verbreitet, dass social massiv überbewertet war?

Peter Klett:

--- Zitat von: Pitiyankee am 25.05.12 - 10:33:56 ---...
Was passiert eigentlich, wenn sich in den nächsten 12 Monaten in den Redaktionen der management-orientierten Fachpresse a la Computerwoche der hype verbreitet, dass social massiv überbewertet war?

--- Ende Zitat ---
Dasselbe, wie immer. Dann kommt der nächste hype, dem alle hinterherrennen, und der natürlich auch überbewertet ist.

Das ist wie mit der Mode: Die Kunst, schicke Dinge zu verkaufen, die man morgen total Scheiße findet, um dann wieder schicke Dinge verkaufen zu können, obwohl die alten noch in Ordnung sind. Deshalb wiederholt sich das alle Jahre wieder, weil wirklich Neues selten dazu kommt...

Kurze Röcke - lange Röcke - kurze Röcke usw., oder in der Organisation: Zentralisieren - dezentralisieren - zentralisieren. Hauptsache, das Gegenteil vom Aktuellen ist das einzig Richtige, damit geändert (=umgesetzt) werden muss.

Es geht nur ums Verkaufen, nicht um den Inhalt. Logik hat doch schon lange verloren, oder glaubt da noch jemand dran?

Ralf_M_Petter:
Der Vergleich mit der Mode hinkt etwas. Wenn die Röcke wieder kürzer werden, dann kaufe ich mir einen neuen und schmeiße den alten weg. Im Notes Client haben wir aber das Problem, dass das alte bis zum Sanktnimmerleinstag drinnen bleibt. Was wir mittlerweile an Technologien haben, die irgendwann mal hip waren und dann von der IBM nicht fertig implementiert wurden, weil sie schon wieder dem nächsten Trend nachlaufen: DECS, LS2J, NSFDb2, Composite Applications usw.

Wir haben mittlerweile schon einen ganzen Friedhof an Balast den Lotus Notes mitschleppt und wenn etwas der Untergang von Notes ist, dann der das die alten Zöpfe nicht abgeschnitten werden.

Grüße

Ralf

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