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Wer kommt auch zur DNUG (7.)8. bis 9. Juni in/nach Berlin?
koehlerbv:
Werner, herzlichen Dank für Deinen ersten Bericht.
Ich entnehme Deinen Anmerkungen und dem verlinkten Artikel von Stefan Pfeiffer: Es ist wieder Marketing-Geschwafel, wie ich es nun schon seit zwei Jahrzehnten in diesem Umfeld kenne. Eine Aneinanderreihung von Null-Aussagen:
1. Cloud. Dafür gibt es ja nicht einmal eine tragfähige Definition. Kleinster gemeinsamer Nenner: Meine Daten sind bei jemand anderem gespeichert. Betrifft dies die Auslagerung von Firmendaten: Da setzt schon ein Strom ein, der das rückgängig macht. Genauso, wie Firmen, die die mit wehenden Fahnen in Richtung Indien, China, Vietnam oder sonst wohin gezogen sind, wieder zurückgekehrt sind mit ihren Produktions- und Entwicklungsabteilungen.
2. Soziale Netzwerke: Oh ja, der Knaller. Und wieder ein mehr als schwammiger Begriff. eMails sind auch irgendwie Bestandteil eines sozialen Netzwerks. AtNotes auch. Wirklich? Sozial wird es doch erst, wenn man sich auch persönlich trifft oder wenigstens telefoniert. Welcher AtNotes-User ist mit mir wirklich sozial verbunden? Da gibt es schon einige (aber die gäbe es zum Teil auch ohne AtNotes). Ist ein XING- oder Facebook-Benutzer mit 3500 Kontakten in einem ebenso grossen "sozialen Netzwerk"? Die Leute wissen doch gar nicht, wovon sie da reden. Ist eine weitere Form einer möglichen Kontaktaufnahme gleich ein "soziales Netzwerk"??
3. Neu- und Umorganisation des Arbeitslebens. Ja, ja. Der Grundtenor dieses Buzz-Words hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten auch überhaupt nicht geändert. Wesentlich passiert ist aber eigentlich gar nichts (es sei denn, sowas wie ein Online-Chat oder eine Video-Konferenz würden für die Verkünder dieses Spruches bereits als Beweis gelten). Passiert ist auf diesem Gebiet eigentlich gar nichts. Jedenfalls nichts, was mit IT zu tun hätte.
4. Mobilisierung. Gut, dass hier wenigstens keiner an die Bundeswehr denkt oder gar an die Volksbefreiungsarmee Chinas ;D
Jedes (Mini-)Notebook ist heute um Grössenordnungen den kleinen Gadgets überlegen. Was aber beide brauchen (wenn sie es denn können - die kleinen ...): Sie brauchen auch einen gescheiten Empfang. Und so lange man nicht mal durchgehend telefonieren kann, wenn man einmal halb um München fährt ... Marktauguren geben ja auch offen zu: Wirklich Geld verdienen kann man in der ITK-Branche auf dem Gebiet neuer Hardware, neuer Verträge und "neuer" Software nur mit Gadgets. Da herrscht derzeit noch ein Hype, und damit ist klar: Das wird sich auch wieder deutlich abkühlen.
Stefan Pfeiffer sei gesagt: Was er beschreibt, sind verbesserte technische Möglichkeiten, um zu arbeiten und zu kommunizieren. Nicht mehr und nicht weniger. Ich verstehe nicht, wie man hier gleich auf ein "rütteln an den Mauern der herkömmlichen Unternehmensorganisation" schliessen kann (wie gesagt - davon wird schon seit sehr vielen Jahren geschwafelt! Sogar der Untergang der Drucker- und Papierindustrie wurde bereits verkündet - die Marketing-Leute haben aber aus diesen totalen Fehlspekulationen absolut nichts gelernt) - dazu bedarf es ganz anderer Prozesse. Was er zudem vollkommen ausblendet, sind die möglichen und real vorhandenen negativen Auswirkungen.
Bereden wir das Thema auch nochmal in zwei oder fünf Jahren. Organisationen wie Unternehmen und die Gesellschaft an sich sind ja auch selbstheilende Einrichtungen. Und nur die, die längerfristig Aufwand und Nutzen vergleichen können, bleiben bestehen. Das funktioniert nun seit Jahrtausenden.
Bernhard
eknori:
--- Zitat ---Auch in der DDR hat sich das Regime lange gegen den Fall der Mauer gewehrt.
--- Ende Zitat ---
Toller Satz , Herr P. Ich glaube mich zu erinnern, dass es seinerzeit um etwas anderes ging als um das Absondern von Worthülsen und Luftschlössern
--- Zitat ---Sie brauchen auch einen gescheiten Empfang. Und so lange man nicht mal durchgehend telefonieren kann, wenn man einmal halb um München fährt ..
--- Ende Zitat ---
Man betrachte nur das momentane Dilemma bei "unseren Jungs" in Afrika. Die können zwar die Geliebte in Deutschland anrufen, aber nicht den Kameraden im selben Hotel ... Mit welchen Problemem man doch tagtäglich konfrontiert wird ...
WernerMo:
Hallo,
ich war gestern einfach zu "kaputt" um noch was im Forum zu schreiben, daher nur drei kurze Infos:
1. "Businesskasper":
--- Zitat von: eknori am 05.05.10 - 15:01:56 ---Ne, ich investiere lieber in die "freien" LUGs. Weniger Businesskasper, mehr Fachpublikum.
--- Ende Zitat ---
Der Anteil der "normalen" Teilnehmer war nicht so gering wie von mir befürchtet. Mir ist aufgefallen, dass sehr sehr viele Aussteller im EG und im 2. Stock waren (glaube nicht, dass sich das lohnt?)
2. Als Ergänzung zur Punkt 4 aus der Keynote Mobility - war ich im Vortrag von Ed
Nachricht: Nächste Woche Große Veranstaltung mit Analysten und Journalisten im Labor:
Thema "IBM ist der Anbieter, der die meisten Mobildevices unterstützt" - da bigts auch eine Reihe Neuigkeiten die vorgestellt wird.
=> Bin gespannt was kommt
=> Ausführlicher Bericht folgt (heute nacht)
3. Berichte habe ich erst angefangen - meinen persönlichen Bericht vom ersten Tag gibts unter http://blog.motzet.it.
Der Inhaltliche Bericht wird (heute Nacht?) hier nachgeliefert.
Das Thema "Sametime" (vgl. extra Fred) ist noch am laufen, auch dazu später mehr.
Gruß Werner
--edit---
PS: habe mal die Aussteller gezählt: 27 Aussteller!
PS2: der zweite Tag ist auch im blog.motzet.it beschrieben.
Für mehr inhaltliche Beschreibug fehlt mir irgend wie noch die Zeit (und Kraft). Das wird wohl erst am Sonntag klappen. (Morgen abend ist atnotes-Stammtisch und Samstag ist schon ab 6 Uhr morgens verplant).
blizzard:
Naja, vielleicht ist es auch so, dass die DNUG einfach keine Tekki Veranstaltung mehr ist und die Besucher eher aus dem Management Bereich anspricht bzw. auch ansprechen will?
eknori:
@Werner: Schöne Zusammenfassung; danke Dir.
Ein Satz macht mich wieder richtig fuchsig
--- Zitat ---Admin mit dem Blogbeitrag bei eknori hatte da was falsch verstanden und es gäbe doch keine Einschränkungen, maximal bezüglich der neuen Features,
--- Ende Zitat ---
Aha, dann bin also als Anwender wieder mal Schuld, dass ich Probleme habe, weil ich die neuen Features nutzen möchte. Soll ich es halt lassen; dann habe ich die Probleme nicht.
OK, dann nutze ich ab jetzt wieder DOS, dann habe ich auch keine Probleme mit Windows ...
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