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Notes native Archiv lösung...?
flaite:
--- Zitat von: eknori am 25.09.08 - 13:11:02 ---
--- Zitat ---Wer hat noch Argumente die klar gegen eine Notes Native Lösung sprechen?
--- Ende Zitat ---
Da du das alles selber machen willst ( Notes Know How ) nimmst du den Schlipsträgern und "Beratern" ja die Butter vom Brot
--- Ende Zitat ---
Carefull. Das sind auch Menschen.
In mein jetziges Projekt kam ich voll aufgetakelt mit Schlipps, Anzugshose, Jacket. Der Projektleiter Dr. xxxx holte mich mit schwarzer Jeans, schwarzem T-Shirt und schwarzen Turnschuhen ab. Da hab ich natürlich direkt meinen Schlipps ausgezogen und muß nicht mehr diese Hosen tragen, die man bei Flecken direkt in die Reinigung bringen muß, etc.
Sobald Kundenkontakt da ist, zieh ich mich zum Auskunften immer so konservativ-wie-möglich an, weil Abrüstung einfacher als Aufrüstung ist. Und du weisst nicht unbedingt was dich erwartet. Vor allem von unserer CRM Abteilung hör ich inzwischen Horror-Stories von Marketing-Abteilungen, in denen Männer mit einer großen Detailkenntnis und Bodenlosigkeit Berater klamottentechnisch abchecken. Sind aber nicht alle und ich finds widerwärtig.
flaite:
Probleme könnte die Menge machen.
Wenn du die Attachments abhängst, wie willst du die indexieren?
Ausfallsicherheit.
Was machst du mit eingebetteten Objekten?
Sinnvoll ist auch, dass ein Archiv nicht nur für Mails benutzt wird.
Für mich ist diese Diskussion interessant, da ich zur Zeit mit an einer großen Archivierungslösung mitarbeite, die als Appliance (direkt mit Hardware) angeboten werden soll.
Für bestimmte Szenarien denke ich, dass dein Vorgehen vielversprechend ist.
Hab im Zusammenhang mit Archivierungsprodukten auch schon eine Menge Chaos auf Kundenseite gesehen.
hallo.dirk:
--- Zitat ---Probleme könnte die Menge machen.
--- Ende Zitat ---
140 bis 200 Datenbanken a 200.000 Dokumente währe doch nicht viel oder wo siehst Du ein Mengen Problem?
--- Zitat ---Wenn du die Attachments abhängst, wie willst du die indexieren?
--- Ende Zitat ---
Ähm, die Anhänge werden Zeitversetzt ausgelagert, damit hat der Indexer Zeit zum indizieren.
--- Zitat ---Ausfallsicherheit.
--- Ende Zitat ---
Notes Cluster
--- Zitat ---Was machst du mit eingebetteten Objekten?
--- Ende Zitat ---
Die bleiben in der Mail.
--- Zitat ---Sinnvoll ist auch, dass ein Archiv nicht nur für Mails benutzt wird.
--- Ende Zitat ---
Stimme Dir da zu, allerdings soll die App nicht für jeden zugänglich sein. Daher betrachte ich sie zunächst als Einzellösung
Was ich nach wie vor verblüffend finde sind die zu erwartenden Kosten..
flaite:
--- Zitat von: hallo.dirk am 25.09.08 - 16:30:43 ---140 bis 200 Datenbanken a 200.000 Dokumente währe doch nicht viel oder wo siehst Du ein Mengen Problem?
--- Ende Zitat ---
Bei den Mengen geht das natürlich.
--- Zitat von: hallo.dirk am 25.09.08 - 16:30:43 ---Ähm, die Anhänge werden Zeitversetzt ausgelagert, damit hat der Indexer Zeit zum indizieren.
--- Ende Zitat ---
Dann dürfen die aber auf dem Archivierungs-Server nicht neu indiziert werden.
flaite:
Mit ein bischen Java oder C könntest du auch eine zusätzliche Hash-Datenbank implementieren (key= DocUniqueID, value = hash) und so ein - man nennt das glaub ich - no-tampering-in-the-archive implementieren.
Ich möchte als potentieller blutsaugender Schlippsträger keinen Auftrag generieren. Just for the record.
Deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, dass oft völlig schwachsinnige und nie-funktionale Systeme bei Kunden implementiert werden, nur weil der Kunde zuwenig über seinen wirklichen Bedarf nachdenkt und in Consultings gibt halt nicht immer unbedingt sachbezogene Motivationen:
- Umsatz
- technische Leute sind scharf auf the latest and greatest frameworks, apis, tools, etc. auf ihrem Lebenslauf.
Kann aber sagen, dass ich persönlich lange nicht mehr an solchen Fantasy-Aktionen beteiligt war.
Ist auch ein nervenaufreibendes und letztlich frustrierendes Geschäft.
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