Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme

Optimale Datenbankgröße

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mcilly:
Hallo zusammen!

Wir sind gerade daran unsere User ein wenig zu erziehen. Darunter fallen Quotas und Archivierung. Da ja Version 6 mit 64 GB max. arbeiten kann, die simple Frage, was ist den optimal? Wir haben teilweise DBen über 15 GB und das ist nicht wirklich einfach zu administrieren. Bei einer Archiv DB lasse ich mir die 64 GB noch einreden, aber sonst...?

Was meint ihr, alles unter 1 GB ist gerade noch gut?

matze79:
Bei einer DB von 5 GB / 80.000 Docs dauert die Datenbank-Maintenance (fixup, compact, updall) je nach Hardware ca. 1/2 Stunde. Hast du nun ein Problem und musst Datenbanken recovern, dauert dass entsprechend lange. Bei uns sind die DBs zwischen 20 MB und 1 GB groß. In den DBs sind mind. 50 % unwichtige Mails drin, wo es einfach nur mal ein bisschen Zeit kosten würde, diese zu löschen.

mcilly:
Meine Rede, danke matze79 für das erste Feedback.

Georg2102:
Ich hatte vorletzte Woch ein Problem mit einer Mail-DB von 4,8 GB.
Daraufhin hat mir der nette Herr von Notes-Support mitgeteilt, dass Datenbanken ab 3 GB zu Problemen neigen. Das wird zwar mit Sicherheit nirgends von IBM offen publiziert, aber entsprechende Probleme sind wohl bekannt.

HTH
Georg

matze79:
@Georg2102

Dem kann ich nur zustimmen. Manche große DBs werden bei mir jede Nacht über ein Programmdokument gefixt. Die Probleme basieren aber mehr auf den Indizes. Wenn ein Kollege keine Ordner zur Ablage nutzt, sind 40.000 Dokumente in der Inbox leicht möglich. Ist dann was buggy stürzt der Indexer ab oder geht auf 99% CPU-Load. Auch wird die DB (und damit augeschneinlich Notes) für den User sehr langsam.

Es gibt zu dem Thema einen neuen Artikel von Lotus, wo auch dieses Thema beleuchtet wird:

Sizing your IBM Lotus Domino mail servers
http://www-128.ibm.com/developerworks/lotus/library/domino-mail-sizing/

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