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Computer Zeitung: Dtld. fällt im Supercomputing ab

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koehlerbv:
Nein, wir haben nur gaaaanz normaler Computer  ;D

Aber schon Dir mal Standorte an, an denen Supercomputer (und bitte dabei nicht nur die führenden zehn betrachten) stehen und was da noch so alles umliegend existiert.
Wenn wir mal von den absoluten Spitzenreitern absehen (die irgendwann aber auch ins Mittelfeld abrutschen werden), dann stossen wir zum Beispiel auf Maschinen, die es beispielsweise ermöglichen, dass ein neuer Flugzeugtyp zigtausend Stunden "geflogen" ist, bevor da eine Besatzung einsteigen muss, um das Teil erstmals in die Luft zu bringen. Und was siedelt sich dort in der Nähe an ... In der medizinischen Forschung sieht es genauso aus: Eine Truppe braucht enorme Rechenleistung, die nächste wiederum ein Team, dass weiter ist als andere usw.
Viele Forschungen sind nur auf dem Rechner möglich, andere Simulationen sparen immense Gelder gegenüber dem "herkömmlichen" Weg.

Ob man jeden Supercomputer wirklich braucht: Ich denke nicht. Dass in Deutschland aber nur noch 24 unter den Top-500 der Welt zu finden sind, halte ich schon für bedenklich.

Bernhard

flaite:

--- Zitat von: koehlerbv am 27.06.06 - 15:31:26 ---Ich denke nicht. Dass in Deutschland aber nur noch 24 unter den Top-500 der Welt zu finden sind, halte ich schon für bedenklich.

--- Ende Zitat ---
Wieso. Das ist mit fast 5% ziemlich viel. Der deutsche Anteil am Welt BIP, an Veröffentlichungen in international wahrgenommenen Wissenschaftszeitschriften, an Nobelpreisträgern sowie der Bedeutung von Deutschland als Forschungsstandort insgesamt dürfte deutlich geringer sein.
Ausserdem: Der größte deutsche Supercomputer stand in einem Atomforschungszentrum. Eine Gesellschaft, die 7 Jahre lang Josef "Joschka" Fischer und Jürgen Trittin in ministerialer Verantwortung erträgt, braucht einfach kein Atomforschungszentrum, da sie kein Interesse an dieser Technologie hat.

koehlerbv:
Du meinst Jülich? Da steht noch heute Deutschlands grösster HPC. Und Du weisst, was dort gemacht wird? Das hat mit Trottelin u.a. nichts zu tun und bestenfalls am Rande was mit AKWs.

Bernhard

flaite:

--- Zitat von: koehlerbv am 27.06.06 - 16:20:55 ---Du meinst Jülich? Da steht noch heute Deutschlands grösster HPC. Und Du weisst, was dort gemacht wird?

--- Ende Zitat ---
Offen gesprochen: Nein.
Sofern es Grundlagenforschung ist, bin ich für einen europäischen Rahmen.
D.h.: Auf jeden Fall sollte ein Service wie Supercomputing EUisiert werden.
Clustering, spill-over, etc. ist alles schön und gut. Aber pi mal daumen sehe ich keinen großen Nutzen, das national zu machen. 

koehlerbv:
Jülich ist SEHR international (700 Gastwissenschaftler). Mittlerweile auch eine GmbH, und Fremdmittel kommen bestimmt nicht nur aus Europa.

Bernhard

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