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Der Herr Ricke
DerAndre:
Moin.
Wenn ich sowas lese, bekomm ich echt zuviel.
Nennt man sowas nicht einfach Erpressung?
http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,383573,00.html
Frei nach dem Motto, meine Pfründe sind gesichert, was schert mich der Rest.
Gruss
André
eknori:
--- Zitat ---Nennt man sowas nicht einfach Erpressung?
--- Ende Zitat ---
AmStammtisch Ja, vor Gericht Nein
DerAndre:
Stimmt, ist keiner "geschädigt" worden...
Aber egal, nutzt eh nix, wird immer so bleiben.
;D hab mal gewickied http://de.wikipedia.org/wiki/Erpressung
Eher doch keine Stammtischerpressung. Ist aber nur Nötigung, sonst nichts.
flaite:
--- Zitat von: DerAndre am 09.11.05 - 10:26:13 ---Stimmt, ist keiner "geschädigt" worden...
--- Ende Zitat ---
Aber sicher:
1. Die Wettbewerber
2. Die Konsumenten (müssen hohe Telekom-Preise bezahlen)
3. Die Marktwirtschaft (wird durch solche Aktionen unterhöhlt).
Dass Herr Ricke so agiert, halte ich für verständlich.
Dass die Politik darauf eingeht, halte ich für einen Skandal.
Einfach "nein" sagen. So entstehen sowieso nur Arbeitsplätze, die direkt wieder weg sind.
Arbeitsplätze werden nicht dadurch geschaffen, dass ein "starker" Mann wie Herr Ricke das beschliesst, sondern weil jemand mit der Schaffung dieses Arbeitsplatzes einen Gewinn erzielt.
Für genauso unglaublich halte ich die Tatsache, dass die Deutsche Bahn Waggons und Locks verschrottet, die Privatbahnen gerne kaufen würden. Die Deutsche Bahn AG hat aber vorher diese Waggons und Locks zu einem symbolischen Preis vom Staat überschrieben bekommen.
Ich erwarte von den Verwaltern meiner Steuern, dass sie über solche Ansinnen kurz lachen und den Kerl dann direkt rausschmeissen. So wären Margaret Thatcher oder Hernán Büchi vermutlich mit dem Fall umgegangen.
Entweder wir organisieren das hier nach freiheitlichen Prinzipien oder nach den mafiösen Prinzipien im Sinne von so Typen wie Ricke oder Bsirske.
DerAndre:
Genau diese drei Faktoren sind ja keiner...
Noch ein Beispiel: Aluminiumindustrie in Hamburg und Stade wird auch zugemacht. Obwohl schwarze Zahlen geschrieben wurden und Kaufangebote für beide Betriebe vorlagen.
Dieses ganze Gehampel liegt leider in der Gier nach Geld, Macht und mehr Geld und mehr Macht verankert.
Es geht heute nicht um Gewinn, sondern um mehr Gewinn:
Macht ein Betrieb jedes Jahr 1.000.000€ Gewinn, ist es unrentabel, weil keine Gewinnsteigerung.
Macht ein Betrieb im Jahr x 10% mehr Gewinn und in Jahr y 5% Gewinn, ist es unrentabel, weil die Gewinnsteigerung im Gegensatz zum Vorjahr gesunken ist.
Das schlimme ist, das lässt sich beliebig weiterschreiben.
Hm, ich versteh das Ganze nicht, liegt es daran, das ich zufrieden bin mit dem was ich habe? Ein Gewissen oder bin ich nur Naiv? :-:
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