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Rauchen am Arbeitsplatz
bernino1:
du hast natürlich recht - gandhi!!!
das blöde an dem ganzen ist halt das es immer 1 von 100 gibt, der das ausnutzt und deshalb von oben mit dem kamm über alle 100 drübergefahren wird!
und eknori:
rein rechtlich gesehen magst du vielleicht recht haben - befürchte allerdings das sich dagegen kaum was tun lässt außer sich betriebe zu suchen bei denen es keine stempeluhr gibt ;-)
eknori:
--- Zitat ---Menschen sollte man nicht kontrollieren
--- Ende Zitat ---
Richtig. Siehe mein Eingangsposting; bis zum Freitag ist das ja auch anstandslos gelaufen ...
Bei der Erfassung der Klozeiten werden die Amis aber in Bedrängnis mit "Save Harbour" kommen ...
Ich muss das Thema Datenschutz eh für eine Schulung aufbereiten ( bis 03/2006) Möglicherweise darf ich ja auch das PDF hier posten ... Muss ich mit meinem AG abklären
eknori:
@bernino1
--- Zitat ---kaum was tun lässt
--- Ende Zitat ---
es ist heute schon gehandelt worden ... mehr darf ich dazu nicht sagen
flaite:
Natürlich müßen Menschen kontrolliert werden. Die Frage ist nur in welchem Ausmaß. Jeder hat ja wohl klare Commitments sowie ethische Spielregeln, die kontrollierbar umzusetzen sind.
Juristisch sind Ulrichs Äusserungen vermutlich korrekt. Das mit dem zweckgebunden mag wohl so sein. Nur bildet eben die Arbeitsrealität nicht 100% die Arbeitsgesetzgebung ab.
Was ich so aus der Realität eines großen deutschen globalen Konzern mit traditionell selbstbewußten Betriebsrat und gut ausgebildeten Mitarbeitern höre, klingt ganz anders.
Sobald ein Unternehmen Entlassungsbedarf hat und das letztlich doch ein angenehmer Arbeitgeber ist, gilt die Arbeitsgesetzgebung eben nicht mehr in allen Aspekten. Völlig egal, ob das jetzt zufällig gegen das Gesetz ist, oder auch nicht. Auch in dem geschilderten Fall könnte die Personalabteilung sicherlich andere Gründe für die Entlassung finden. Und eine übertriebene Arbeitsgesetzgebung, von der sich die wettbewerbsbedingte Arbeitsrealität immer mehr entfernt, ist imho eher hinderlich im Hinblick auf eine bessere Stimmung (mein ich ernst). Bei Gesetzen muß man sich auch überlegen, inwieweit sie in der Realität wirklich kontrollierbar umsetzbar sind.
Ansonsten stimme ich voll und ganz mit Gandhi überein. Ich nehme Kundenbetreuung wirklich ernst und kann wirklich sagen, dass ich mir der ihre Probleme zu meinen Problemen mache. Aber ich kann mir keinen IT-Job vorstellen, in dem man 5x 8 Stunden operativ ansprechbar sein muß. Wann soll in einer solchen Umgebung denn bitte Verbesserung stattfinden (die auf ungestörten Nachdenken beruht).
Gruß Axel
Gandhi:
Menschen sollte man nicht kontrollieren - deren Resultate schon. An ihnen will ich mich messen lassen - nicht daran, wie sie zustandegekommen sind.
Das sollte eigentlich ausreichen.
Der Trend geht zu immer mehr Kontrolle - jeder von uns riskiert Ärger, wenn er hier im Forum ist. Auch wenn das meine Fortbildung ist könnte auch gegen mich argumentiert werden.
Meine Leistungsfähigkeit und Arbeit verbessert sich zwar dadurch - dennoch kostet es zweifellos Zeit.
Ähnlich sehe ich es bei den Rauchern - die ja teilweise ohne Nikotin die Tasten nicht mehr treffen.
Irgendwie vergiftet sich derzeit die Stimmung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Beide misstrauen sich teilweise absurd und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen.
Die Zeiten werden härter - aber ob dieses Gegeneinander ein erfolgsversprechendes Mittel ist wage ich zu bezweifeln.
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