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Stern Wahl-O-Mat

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pd:
Ich finde die Thesen echt intressant und sie erscheinen (zumindest) mir nicht paranoid.

- Studiengebühren grundsätzlich ja, dass soziale Härtefälle unterstützt werden müssen ist ja klar.

- Generell erachte ich staatliche Organisationsstrukturen, die man als Bürger im Alltag erlebt, für extrem umständlich und kostenintensiv. Hier besteht sicherlich Einsparpotenzial

- Die vielen Schmarotzer und faulen Säcke (ja, genau die, die man in den diversen Sendungen sieht, ist wohl nicht alles bis nur sehr wenig gestellt) die sich unter die echten Arbeitslosen mischen, denen gehört man kräftig in den Arxxx getreten! Ich weis allerdings nicht, ob es dazu zu wenige "Fallmanager" gibt, ob diese zu wenig Rechte haben oder ob der Anreiz zu arbeiten immernoch zu gering/der Anreiz arbeitslos zu sein zu hoch ist.
Arbeitslosigkeit hat mich bislang glücklicherweise verschont, aber es ist mE kein Makel. Wenn allerdings ein anderer für mich ne Arbeit beschaffen muss, das würde an mir nagen. Und wenn man dann da wieder rausgeworfen wird, dann aber gut Nacht, da fehlt doch jegliche Vernunft!
Sicherlich zu radikal, aber wenn sich alle Arbeitslosen einer Stadt von 0900 bis 1200 und 1400 bis 1700 (also fast normale Arbeitszeiten) an einer bestimmten Stelle einfinden müssen, könnte man evtl. Schwarzarbeit eindämmen, aber die wirklich suchenden würde man behindern...
Vielleicht auf die beschränken, die eindeutig als Schmarotzer zu identifizieren sind.

- Wahlen vielleicht alle 2 Jahre, dann kommt da (im Hinblick auf Axels Beitrag) etwas mehr Druck in die Sache.


Patrick

flaite:
i second that a lot.
nennen wir es Mitbürger-Verdrossenheit.

eknori:
Ich haue dann noch ein weinig mehr in die Kerbe; immerhin darf ich ja offiziell DU zum Kanzler sagen ...

http://www.eknori.de/home/detail.php?nr=1293&kategorie=home

Zum aktuellen Problem in den USA sage ich nichts; wer mich kennt, weiß daß ich durchaus differenzieren kann.

flaite:
Na super. Wir verteilen einfach ein paar Tankwagen zu den Armen und wir verteilen denen unsere Reserven. Dann wird alles gut. Wer nach der massiven Verteilungs- und Unterstützungsaktion namens Deutsche Einheit - gegen die ich grundsätzlich nichts habe, nur wie wir die gemacht haben - immer noch an solche Verteilungsgeschichten glaubt, den kann ich wirklich nicht mehr verstehen.
Ausserdem existiert sowas wie eine inter-nationale Solidarität. Und wir sind eine Exportwirtschaft. Bei dem keiner-versteht-uns Paranoia der Amis kann es sogar sein, dass sich Deutsche Marken durch diese Aktion besser verkaufen.
Im übrigen hat die USA der Bundesrepublik geholfen, als sie am Boden war und vorher 4 Mio Juden umgebracht. Die USA war auch der Hauptunterstützer bei der Wiedervereinigung. Die USA hat auf Kosten der eigenen Exportmöglichkeiten mit dem Bretton Woods System ein Internationales Finanzsystem am Leben gehalten, dass der Bundesrepublik sehr gute Möglichkeiten für die eigene Entwicklung geboten hat. Die USA steht für Werte wie Freiheit und Marktwirtschaft. Die USA bot Asyl für Millionen von Flüchtlingen der menschenverachtenden Diktatur Fidel Castros. Millionen von politischen und wirtschaftlichen Flüchtlingen fanden zwischen 1776 und 1955 in den USA eine neue Heimat.
Warum sollen wir denen nicht helfen und was soll diese anti-amerikanische Folklore ???

koehlerbv:
Es geht doch nicht um "die Armen", sondern um die Entlastung des weltweiten Ölmarkts. Und die "Freigabe der Reserven" sollte man mit Vorsicht geniessen bzw. richtig sehen: Per Gesetz verpflichtet die Bundesrepublik alle hier zugelassenen Öllieferanten, für mindestens 90 Tage Reserven zu bunkern. Dieses Öl (bzw. daraus gefertigte Produkte) gehören aber nicht dem Staat, sondern er hat das Recht, diese Reserven einzufordern - und muss sie dann (zum aktuellen Marktpreis !!) bezahlen.
Siehe hierzu Erdölbevorratungsverband

Deine Aussagen zu den U.S.A., Axel, halte ich für genauso populistisch wie Vertreter des permanenten US-bashings. Dass die U.S.A. besonders derzeit nicht gerade wohlgelitten sind in der Welt, sollte nachvollziehbar sein - da haben sich zuviel grossmächtige Sünden gesammelt (zum Beispiel die mit Abstand nach WW II angezettelten Kriege und Konflikte und das grosskotzige Verhalten bei internationalen Vereinbarungen, wo teilweise nur noch zwei Länder nicht mitmachen. Das eine ist Nordkorea ...)

In der gegenwärtigen Situation halte ich jegliche Diskussion im Zusammenhang mit der Not der Menschen im Süden der U.S.A. für verfehlt: Diese Menschen sind nicht "die U.S.A." und schon lange nicht "der Bush", sondern genauso arme Menschen wie die in Banda Aceh oder Dresden oder Izmir oder ... Da gibt es keine Unterschiede. Dass das angeblich reichste Land der Welt und "god's own country" da gewaltig gepennt hat und nach wie vor pennt, steht auf einem ganz anderen Blatt und hat mit der gegenwärtig notwendigen Hilfe - auch von uns - überhaupt nichts zu tun.

Bernhard

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