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Sehr interessantes Gerücht

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flaite:
zu 1. Endlich beschäftigt sich mal einer damit.
Ich find das größte Problem bei zumindest vielbenutzten Notes Anwendungen ist, dass das oft leider sehr unübersichtlich programmiert ist (meine Meinung).
Ich stosse dauernd auf doppelten Code, Coole Workarounds für Domino 4.0 aus dem Jahre 97, Coole Workarounds für Probleme die es nur im Kopf des Entwicklers gibt, Klassen Code der gegen sämtliche Regeln verstösst, etc. etc.. Nach meiner Erfahrung funktioniert nur bei ca. 12% von 3 Jahre alten Masken ComputeWithForm, weil irgendein Pragmatiker in der zwischenzeit irgendeine komische nicht funktionierende Formel da reingepusselt hat, die ich dann mühsam aufspüren kann.
AUSSERDEM BRAUCHE ICH UNIT-TESTING.
Aber ich sehe nur einen Ausschnitt der Wahrheit.

JavaScript wird diesen Zustand nicht unbedingt verbessern. Warum nehmen die nicht Ruby als Skriptsprache. Ich lern das jetzt und das soll viel besser sein. Auch wenn viele Notes Entwickler ein bischen mit JavaScript daddeln können. Eine Sprache ist meiner Meinung nach schnell erlernt und das ist nicht das Problem. Das Problem ist diese Sprache wirkungsvoll einzusezten. Und da verspricht Ruby irgendwie mehr.

Ich mach mir wegen dem "langsam" ein bischen sorgen. Irgendwie ist die ganze Geschichte relativ verteilt und es gibt gute Argumente, dass ein verteiltes Objektmodell nicht funktioniert. Entweder etwas ist verteilt oder es ist ein Objektmodell. Es ist Ted Newards Lieblingsthese und der Mann hat irgendwie Recht. Les bei dem die Details nach.
http://www.neward.net/ted/weblog/index.jsp
Für mich ist das die EJB Erfahrung.
Ein Objektmodell ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Objekten viele kleine Nachrichten verschickt werden. Wenn diese Objekte aber über ein Netzwerk verteilt sind, dann werden viele kleine Nachrichten über ein Netzwerk verschickt. Und das ist ineffizient. Eine große Nachricht ist viel schneller als viele kleine. Weil diese Netzwerklatenz pro Nachricht und nicht pro Byte Menge anfällt.
Aber ich kann zu dem Produkt noch nichts sagen. Aus meiner Erfahrung heisst aber "einfach" oft einfach in der Demo Anwendung aber schwierig wenns dann um reale Aufgaben geht.

zu 2. Ich wollte hier zwischendurch immer wieder mal austreten aus verschiedenen Gründen, habs dann aber wieder bereut, weil ich hier doch profitiere und es eigentlich doch ganz nett ist. Fragen kamen immer auf, wenn ich wg. non-meine-Kunden-billable Fragenbeantwortung um 21.00 Uhr im Kundenbüro sass, eine 2 stündige Zugfahrt vor mir hatte und irgendjemand erzählt dann Zeug über Java, dass einfach zu unsinnig war. Oder mir wurden Dinge unterstellt, die ich angeblich glaube und eigentlich würde ich für das konkrete Gegenteil zur Manchete greifen. Thomas Schulte besitzt darin ein astounding talent.  ;D
Des weiteren ist es manchmal schwierig, die "gehört nicht zum Thema"-Fraktion zu ignorieren. Für diese Ekzentriker scheint ein Softwareprojekt aus einer Kette von "richtigen" Befehlen zu bestehen. Sobald man anfängt über Design oder Prozesse zu sprechen heben sie triumphierend ihren Zeigefinger und krakelen rum, dass es nicht zum Thema gehört. Aus meiner Sicht ist das ein großer Irrtum.

zu 3. Es ist natürlich sehr anstrengend. Gestern bin ich auch vollkommen wahnsinnig geworden, als meine brilliante IBatis SQL Mapping Strategie mit Punkten einfach immer das selbe zurückgab (eine SQLException). Aber ich glaub ich hab die Lösung jetzt zumindest theoretisch gefunden. Prinzipiell sehe ich das aber genauso. Programmiersprachen/Plattformen implementieren vor allem eben auch Ideen und das find ich nach wie vor spannend. Ich mein hier konkrete Ideen. Das heisst ich setze das auch praktisch um. Für mich ist eine einseitige Fixierung auf Domino geradezu obzön.
Aber das ist wie gesagt meine Meinung.

Bruce Willis:
"Why does IBM does not speack some clearing words ?"

zwei Fehler
 :)

oder drei?

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