Sonstiges > Offtopic
Bob Balaban zurück bei Lotus
Marinero Atlántico:
Bob Balaban bezeichnet sich hier explizit als Notes-Kompetenzträger.
http://www.looseleaf.net/looseleaf/LSIHome.nsf/0/C42ECE3A2D46834685256FFE006719AC
--- Zitat ---1. I get to learn a new technology and expand my skillset. I have made a great career as a Notes/Domino expert - but to be honest I am ready to learn something new. As an entrepreneur I don't really have the opportunity to learn new stuff - any hour spent learning something new is an hour I am not billing someone. This allows me to learn a completely new skillset and still draw a paycheck, and I get to use my existing Domino skills (this team currently doesn't have many Domino experts - they are mainly portal people) to contribute while learning the new stuff.
--- Ende Zitat ---
Im übrigen weiss ich nicht, ob die Unterschiede wirklich so groß sind, wie einige möglicherweise annehmen. Mir macht es im Gegensatz Angst, dass dort wieder mit der Hauptsprache JavaScript endloser komplexer Code in das Präsentationslayer geschrieben wird, der dann direkt in die Datenbank reinschreibt anstatt geschichtet, objekt-orientiert und unit-getestet.
J2EE entwickelt sich sowieso auf vielen Wegen in Richtung RAD. Und zwar einmal durch Code-Generierung und Model Driven Architecture und auf der anderen Seite durch Frameworks wie Spring, meinetwegen auch Struts und eben wohl auch durch die stark XML-basierten Frameworks auf denen Workplace basiert.
Was ich an diesen IBM Ansätzen nicht mag ist die massive Infrastruktur, die schon für den gesamten Entwicklungsprozess benötigt wird.
Das macht mir das Springframework so sympathisch, weil man dort eben auch sehr gut ausserhalb von Servern testen und entwickeln kann. Es gibt sogar Möglichkeiten auf RDBMS Zugriffe während vieler Entwicklungsschritte/Tests ganz zu verzichten, obwohl später in der Anwendung die Daten in einer RDBMS liegen. Die Datenbank beansprucht bei meinem derzeitigen Entwicklungen auf Spring nämlich am meisten Zeit. Aber so dramatisch ist das wirklich auch nicht.
ABER ES IST RAD.
Gruß Axel
animate:
--- Zitat von: Marinero Atlántico am 13.05.05 - 18:20:00 ---Die Datenbank beansprucht bei meinem derzeitigen Entwicklungen auf Spring nämlich am meisten Zeit.
--- Ende Zitat ---
Meinst du die Zugriffe auf die Datenbank oder die Erstellung der Klassen, die mit der Datanbank kommunizieren?
Marinero Atlántico:
Die Zugriffe auf die Datenbank meinte ich eigentlich.
Und zum anderen, was du vermutlich andeutest. Das ist auch (noch) ein wenig suboptimal.
Ich will aber in diesem Projekt keine Code-Generierung benutzen (würd ich mit Hibernate machen, weil ich nix anderes kann). Weder in die eine Richtung
Domain Model -> DDL (so machen die es im Büro)
noch
DDL -> Domain Model
Ich will beides unabhängig voneinander entwickeln und dann mappen mit iBatis.
Kann man viel bei falsch machen. Hab DAOs, Business Objekte und eben DDL in einem Ant-Skript, dass direkt ein paar Testdaten in die Datenbank schreibt.
Idee ist:
Ich teste erst die DAOs mit Junit-Integrationstests mit Testdaten in einem realen DB2 (bald Posgresql) -> kein Problem. (verstehe das so: junit-Integrationstests sind dasselbe wie normale junit-Tests, nur weil eben die Datenbank im Spiel ist, ist es ein Integrationstest).
Dann versuche ich die DAO Objekte auf irgendwelche Mock-Objekte zugreifen zu lassen (nicht DB), so dass ich die Business Objects schnell unit-testen kann. Die BOs benutzen natürlich die DAOs, aber die greifen nicht auf die DB zu.
So verstehe ich die Spring-Bücher und ich halte das für eine gute Idee. Ich muß das nur mal zu Ende durchspielen.
Hab leider nicht viel Zeit. Aber deshalb mache ich ja RAD ;D
Das absolut gute an Spring ist, dass es so aussieht als könnte ich durch den Bean Container und starke Nutzung von Interfaces die implementierenden Klassen in 0-komma-nix austauschen. Dies sollte die Mock-Stunts erleichtern.
Axel
Marinero Atlántico:
Bevor mich alle für verrückt halten: Das ist kein Produktiv-Projekt, sondern ich will das bei uns intern präsentieren.
Ja. Ich hab auch einen Tages-Job.
Semeaphoros:
Ich habe mich sofort gefragt, warum die Mitteilung, die Bob Balaban veröffentlicht hat, teilweise wörtlich identisch ist mit derjenigen Mitteilung, die Rocky in seinem Blog veröffentlicht hatte. Rocky hat das "Geheimnis", das ich bereits vermutet habe, jetzt auf seinem Blog gelüftet:
http://www.lotusgeek.com/SapphireOak/LotusGeekBlog.nsf/d6plinks/ROLR-6CASHZ
Die beiden haben also gemeinsam mit IBM verhandelt. Von Rocky wusste ich es schon eine Weile vorher, natürlich hat er mir nicht verraten, dass er nicht alleine war. Grundsätzlich finde ich es sehr nützlich und ich bin überzeugt, dass "uns", der Notes-Gemeinschaft, von diesen beiden Vertretern innerhalb des Workplace-Teams realer Nutzen zuteil wird. Da beide absolute Notes-Ikonen sind, bestärkt IBM mit der Einstellung der Beiden ihren Willen, Notes am Leben zu erhalten.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln