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Damien Katz meint zu Workplace
heini_schwammerl:
Axel,
Du hast meinen Tivoli und Rational Kommentar falsch gedeutet. Für mich persönlich (und wohl für viele andere auch) ist es schwierig den Erfolg eines IBM Produktes objektiv zu beurteilen. Es gibt Umsatzraketen im IBM Portfolio (z.B.gerade im Großrechnerereich) von denen habe ich noch nie etwas gehört. Was ich damit sagen wollte. Egal wie die wirklichen Zahlen sind, es würde IBM nicht schwer fallen die Geschichte als Successstory zu verkaufen (ob Sie nun stimmt oder nicht). Ich würde nie behaupten das Rational und Tivoli Ladenhüter sind (ich weiß es einfach nicht).
@Semaphoros
Du hast Recht, vielleicht ist er freiwillig gegangen aber es gibt immer noch eine Menge Entwickler die der Meinung sind IBM hätte Ihr Iris-Paradies zerstört (und sie sind damit oft ein Paradebeispiel für New Economy wo trotz bester Stimmung leider am Ende oft der kommerzielle Erfolg versagt blieb).
Gary und Charlie reden nicht negativ weil das bei Microsoft ein Kündigungsgrund ist (und weil es Ihnen inzwischen besser geht als am Ende bei IBM), Damien hat ja auf seiner Webseite schon öfters geschrieben das er schon bessere Zeiten hatte. Ihm ist sicherlich bewußt das es zu IBM sowieso keinen Weg zurück gibt und dann kann man auch mal befreit rumlästern (das kann ich nicht kritisieren ich bin selber kein Diplomat). Gary hat es zumindest auch probiert aber seitdem das Wort Anwalt fiel ist Ruhe im Karton. Und wer am Ende bei Microsoft landet hat nicht wirklich einen Grund böse zu sein :o).
Semeaphoros:
Heini, da kann ich Dir im Wesentlichen nur zustimmen. Wobei, bei Gary, wenn man mit ihm persönlich redet, merkt man, dass er sich bewusst ist, dass er seine Brötchen nach wie vor nur dank der Existenz von IBM verdient, es ist also ganz offensichtlich - wie eigentlich immer - ein ganz spezieller Mix von Gründen, der die Situation erklärt.
Tatsächlich hat IBM die Iris-Insel - na sagen wirs mal harmlos - aufgelöst. Ob das grundsätzlich ein Fehelr war oder nicht, kann eigentlich nur die Zeit zeigen. Da gibt es dann so Faktoren, wie firmeninterner Neid, den man eigentlich in die Betrachtung mit einbeziehen muss, meistens aber falsch bewertet wird. Es ist wirklich sehr schwer, das korrekt zu beurteilen.
Marinero Atlántico:
Das eigentlich bemerkenswerte fand ich die Anschuldigungen, die in dem ursprünglichen Blog-Eintrag gemacht wurden:
-> Für Workplace existiert eine unprofessionelle Arbeitsumgebung, in der es nicht mal einen automatisierten Build-Prozess gibt.
Das wird nämlich jedem Java Entwickler ständig eingebläut, dass das ja nun mal das wichtigste überhaupt ist.
Ich hab - mit der Hilfe von Eclipse - auch immer mehr automatisiert dies, automatisiert jenes.
Selbst bei meiner alleine Anwendung hab ich zur Zeit ein ant-Script, dass mir die RDBMS Tabellen löscht, neu aufbaut und mit Beispieldatensätzen füllt, Unit-Tests. Und sobald ich auf Tomcat gehe, gibts automatisches Deployment.
Das sind nicht irgendwelche Spaß Consulting Ideen. Das ist der Grund, warum ich da 5 Tage Pause machen kann und dann da weitermachen, wo ich aufgehört habe, ohne mir einen Kopf zu machen.
Bei Teamentwicklung sowieso unerläßlich.
Marinero Atlántico:
Kann sein das ich nerve.
Aber es gibt eben auch diesen Druck von Konkurrenzplattformen auf Gebiete, wo Lotus Notes schon lange sehr stark war. Z.B. Workflows.
Z.B. Jeanne Boyarkys neue Bookreview auf der Ranch:
http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/-/1904811183/ref=ase_jr_bunk-20/104-3344157-3112765?v=glance&s=books
Das ist workflow.
Und deshalb hat imho Lotus überhaupt diese Java Super Plattform gestartet. Weil die den Druck nämlich irgendwie vorhergesehen haben. War er nämlich auch.
Robert Basic hat vor ca. 18 Monaten ein Link auf ein Paper gepostet, wonach in Websphere Lotus die Workflows übernehmen sollte. So nach dem Motto: Jeder wo er stark ist. Für mich war das nie so stimmig.
Und dann machte Lotus den Technologiesprung.
Soweit meine Fiction.
Axel
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