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klitzekleinesmathematisches algorithmisches Problem
Marinero Atlántico:
Microökonomie funktioniert immer auf der Basis von irgendwelchen theoretischen Annahmen über die Beschaffenheit des Marktes (vollständige Konkurrenz, Polypol, Oligopol, Monopol). Hab aber auch sehr viel vergessen.
Ich verstehe Dons Marktmodell nicht. Aber mit mir redet er nicht.
Ich würde die Menge der gehandelten Aktien immer genau proportional zur Menge der Mitspieler ansteigen lassen.
Jeder bekommt bei Spielstart eine klar definierte Menge an Aktien geschenkt. So bleibt
--- Code: ---menge_Aktien / menge_Mitspieler
--- Ende Code ---
immer konstant.
Die Aktien kommen so immer genau nur dann aus einem Angebots/Nachfragegleichgewicht zu gegebenen Preis in ein Ungleichgewicht, wenn ein externes Ereignis auftritt. (z.b. in einem Bundesligabörsenspiel: Dortmund verkauft alle Spieler ausser Rossitzki. HäHä ;D).
Die Menge der Aktien mit der Menge der Mitspieler nicht proportional ansteigen zu lassen trifft alle gleich. Wenn proportional weniger verteilt werden, sind die Aktien die alle besitzen knapper (wertvoller) -> Deflation. Wenn proportional mehr verteilt werden, sind die Aktien, die alle besitzen weniger knapp (wertloser) -> Inflation.
Don Pasquale:
@Axel: Wieso kommst Du auf die Idee, ich redete nicht mit Dir ?
Ich habe in meinem Spiel eben andere Annahmen getroffen und diese orientieren sich an der Spielbarkeit und nicht zwingend an der Realität. Die mikroökonomischen Modelle die einen Gleichgewichtspreis berechnen klammern ja auch die Bereiche aus, die zu komplex wären.
Ich würde hier gerne Hilfestellung haben für mein mathematisches Problem. [ Wenn Du die Spielregeln diskutieren willst, dann musst Du mitspielen ( und die Regeln dort akzeptieren. ) ] Deswegen bin ich
auf Deine Postings nicht näher eingegangen.
@ThomasSchulte:
Ich habe bereits in einem meiner Postings erwähnt, dass ich einen Gleichgewichtspreis suche. Die mikroökonoschen Grundmodelle gehen aber davon aus, dass das Angebot ebenfalls vom Preis abhängig ist. Diese Annahme habe ich der Einfachheit halber gestrichen. Deswegen passen die Lösungsansätze aus der VWL nicht.
Ciao
Don Pasquale
Marinero Atlántico:
--- Zitat von: Don Pasquale am 23.02.05 - 18:21:01 ---Die mikroökonoschen Grundmodelle gehen aber davon aus, dass das Angebot ebenfalls vom Preis abhängig ist.
--- Ende Zitat ---
... und von den Preisen von Konkurrenzprodukten und nur unter dem Marktmodell der "Vollständigen Konkurrenz".
Bei "Vollständiger Konkurrenz" kann ein Anbieter niemals den Markt beherrschen. Das heisst, er hat immer mit einer großen Menge an Konkurrenzanbietern um die Gunst der Konsumenten zu konkurrieren.
In Oligopolen (wenige Anbieter) und Monopolen (1 Anbieter) kann das Angebot auch durch andere Faktoren als den Preis beeinflusst werden (z.B. Konkurrenten in den Ruin treiben, Monopolist bleiben). Dafür gibt es auch Modelle. Heisst "Markt und Preistheorie" und ist sowas wie Mikroökonomie Advanced. Die klassische Mikroökonomie ging von vollständiger Konkurrenz aus.
Marinero Atlántico:
--- Zitat von: Don Pasquale am 23.02.05 - 18:21:01 ---[ Wenn Du die Spielregeln diskutieren willst, dann musst Du mitspielen ( und die Regeln dort akzeptieren. )
--- Ende Zitat ---
Danke für die Einladung. Aber:
Nachher fange ich noch an die Wied Nebbling, Markt und Preistheorie und die anderen Teile zu entstauben und dann wird jeden Feierabend über die Spielregeln diskutiert. Das hälst du nicht aus. ;D
Axel
Don Pasquale:
Da könntest Du durchaus recht haben. Meine VWL Vorlesungen sind leider schon zehn Jahre her und da habe ich nicht mehr viel drauf.
Im Unterschied zu Dir ist mein Java-Börsenspiel aber bereits realisiert und seit dieser Saison im Einsatz. :-)
Ciao
Don Pasquale
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