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Lotusphere: IBM feiert sich selbst
Marinero Atlántico:
Naja. imho wäre es Bestandteil der journalistischen Bringschuld ein wenig auf die Motive für die J2EE-Strategie einzugehen. >:(
Kritisch. Ja gerne. Kein Armwinken nach dem Motto J2EE löst alle Probleme.
Aber es gibt klare, objektive Motivationen für J2EE (z.B. transparentere Testverfahren, disziplinierter Entwicklungsprozess, weniger Wischi-Waschi was eine gut designte Anwendung ist, uvam.).
Das würde Sinn machen.
Ich kenne jetzt jemanden, der bei dem Paderborner DWF-Ersteller gearbeitet hat. Jetzt wundert sich nix mehr. :o
Der Typ ist voll ok. Nur seine ex-Firma.
Sitze gerade wieder vor diesem brillianten Tool. Such mal im DWF Forum auf Notes.net nach "ExternalInitiatorOS". >:(
Ich bring das hier fertig. Koste es was es wolle.
Ich glaub auch nicht mehr daran, dass IBM.India das vermasselt hat. Vielmehr war die grundlegende Basis vielleicht zu sehr zusammengehakt, dass es eine schwere Aufgabe ist, dass am Leben zu halten (damit kenne ich mich aus).
Im Verhältnis Lotus - BPs und auch BPs - Kunden benötigen wir einfach mehr Offenheit und J2EE ist ein Weg.
Axel
heini_schwammerl:
Ich bilde mir ein, das es letztes Jahr schon sehr schwer war Lotusphere Stories an die CT zu verticken. Und Heise Online hat nicht unbedingt ein technisch anspruchsvolles Niveau. Das wäre dann schon eher etwas für IX. Im übrigen sehe ich Deine genannten Vorteile nicht nur als Vorteil. In der Zeit wo andere noch Datenmodelle malen hat Eknori eine komplette Helpdesk Applikation gebastelt. Aber gut wenn IBM das so will. Wenn das Konzept funktioniert haben Business Partner gut zu tun (das werden ja laut Lotusphere auch immer mehr).
Falls diese Firma Onestone ist, mein Ex-Vorstand war auch dort. Ein netter Mensch, inzwischen bei Microsoft USA gelandet. Gott sei Dank muß ich mich nicht mit Domino Workflow befassen aber wenn das Tool so toll wäre, dann müßte man vielleicht auch keine Spezialisten von IMG beschäftigen.
SAP hält mit seinem Mix aus mächtig, teuer, kompliziert und einem seltsamen Murks aus Standard und Customizing seit Jahren eine ganze Branche erfolgreich am Leben.
Glombi:
Lotus Notes ist nicht Lotus Workflow. Lotus Workflow ist eine Anwendung, die auf Lotus Notes basiert.
Es gibt sicherlich auch einige Java Anwendungen, die
1. nicht immer korrekt laufen und
2. schwer zu warten sind.
Oder?
Andere Applikationen sind im der Zwischenzeit ganz in der Versenkung verschwunden bzw. nach diversen Umbenennungen ganz woanders gelandet - ich denke da bspw. an Learningspace oder Everyplace.
Andreas
Marinero Atlántico:
@Andreas: Keine Kritik an der Basis vom Notes8 Client. Ja :o ???
Nein. Lotus Notes ist nicht DWF. Dann wären hier schon längst aus den Fenstern ihrer Bürogebäude gesprungen. DWF ist wild, bösartig und gefährlich. ;D
Notes ist eigentlich ganz o.k.. Nur find ich eben persönlich Java/J2EE für sehr viele Anwendung noch viel mehr o.k. (und zwar wieder zunehmend).
--- Zitat von: heini_schwammerl am 25.01.05 - 13:58:11 ---In der Zeit wo andere noch Datenmodelle malen hat Eknori eine komplette Helpdesk Applikation gebastelt.
--- Ende Zitat ---
Wie gesagt. Jeder sieht nur einen Ausschnitt. Aber Enterprise Anwendungen sind langfristig laufende Anwendungen (sollten es zumindest sein, um dem Kunden einen Mehrwert zu liefern).
Die Frage stellt sich bei mir oft, dass diese "einfachen" Lotus Notes Lösungen nicht mehr so einfach sind, wenn es darum geht, etwas zu ändern/die Anwendung zu erweitern. Da ist dann vieles schnell mal "pragmatisch verwurstelt" worden, woraus zwangsläufig hohe change-Kosten entstehen. Und daraus entsteht dann Kundenunzufriedenheit, etc..
Ich bin auch ganz sicher nicht der Formalismus-Freak.
--- Zitat von: heini_schwammerl am 25.01.05 - 13:58:11 ---Gott sei Dank muß ich mich nicht mit Domino Workflow befassen aber wenn das Tool so toll wäre, dann müßte man vielleicht auch keine Spezialisten von IMG beschäftigen.
--- Ende Zitat ---
Nö. Ich habe keine Lust Geld mit Tools zu verdienen, die einfach nicht funktionieren. Ich kann das auch nicht besonders gut. Das hält man auch nervlich nicht durch. So stark ist unsere Position auch nicht gegenüber dem Kunden. Das heisst dann nämlich immer unbezahlte Überstunden, zumindest bei mir.
--- Zitat von: heini_schwammerl am 25.01.05 - 13:58:11 ---SAP hält mit seinem Mix aus mächtig, teuer, kompliziert und einem seltsamen Murks aus Standard und Customizing seit Jahren eine ganze Branche erfolgreich am Leben.
--- Ende Zitat ---
Sap scheint irgendwie zu funktionieren. Ich weiss aber auch nicht warum und wie. ;D
Nur: Die machen es (angeblich) so.
DWF ist btw. einer der wenigen Punkte, wo Herr Krause und ich einer Meinung sind.
Gruß Axel
we can do much better...
Semeaphoros:
Zurück zum Artikel: Inhaltlich hat Vowe da korrekt berichtet. Stilistisch nicht. Die Verwendung des Konjunktives durch den ganzen Artikel zeigt Volkers "Glauben" und - sorry für diese Aussage Volker - aber das ist schlicht und ergreifend schlechter Stil und sollte eigentlich journalistisch nicht passieren. Der deutsche Konjunktiv tritt in dieser Häufung nur in ganz, ganz speziellen Situationen auf.
Ok, ich zieh den Philologenhut aus, setze meinen Notes- und Business-Partner Hut auf:
Ich selber fand die Message, die da dahinter steckt sehr bemerkenswert: IBM glaubt an das eigene Produkt. Und das eigene Produkt ist nicht mehr einfach nur "NextGen", nein, es ist eine Integration der verschiedenen Produktereihe unter dem Schirm von IBM Workplace. Notes/Domino geht als integrale Komponente in den Lotus Workspace (ok, die Namen sind wie immer verwirrend ....) und verschwindet nicht. "Lotus script lives" hat Ambuj ganz klar gesagt, das Notes-Plugin im Rich Client ist rückwärts kompatibel und das sind allesamt positive Zeichen.
Die Reaktion von Andreas "Glombi" ist richtig: " .... und das ist gut so ...."
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