Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Entwicklung

Lotus Workflow

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eknori:

--- Zitat ---Berechtigungsverwaltung ausserhalb vom NAB

--- Ende Zitat ---

Das geht auch mit dem NAB ...  - muss man nur komplett umbauen. ( da gab es mal so eine Anleitung dazu )

Das größte Manko ist aber, daß sämtlicher SourceKot in includes verpackt ist; offensichtliche Fehler können so nicht einfach beseitigt werden, da IBM sich beharlich weigert, diese Sourcen freizugeben. Ich denke mal, damit haben die sich dann wirklich einen Knüppel zwischen die Beine geschmissen; eine Horde codegeiler Geeks könnte aus dem WF wahrscheinlich ein richtig klasse Proggi machen ...

Ich habe für mich entschieden in Zukunft die Finger davon zu lassen ...

Teletambi:
Hallo eknori,

was mich bei LDW überrascht hat, dass du da dynamisch & graphisch einen Prozess modellieren kannst.

Auf Aufgrund dieser Modellierung werden dann , so hat es den Anschein, Agenten gecodet.

Ist das richtig  oder bin ih da auf dem Holzweg?

Wenn du, wie du sagst Workflow selber baust, haust du denn mit dem Domino Designer den Code in die Anwendung und fertig oder machst du das mit einer eigenen dynamischen Modellierungssprache, die dann Code erzeugt?

Gruß Teletambi

eknori:
Hi,

ja, das mit den grafischen medellieren ist schon schick; es werden aber keine Agenten gecoded. Es werden irgendwelche Dokumente in einer Datenbank erzeugt, die dann von den Agenten in der Anwendung gelesen und entsprechend abgearbeitet werden.

Die Workflows, die ich momentan im Notes noch code ( siehe Trouble Ticket ) sind von der einfachsten Art.

Es wird ein Vorgang erzeugt; dieser gelangt an den ersten bearbeiter; der kann entscheiden, ob er den Vorgang bearbeitet und abschließt, oder an einen weiteren Mitarbeiter weiterleitet.
Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Das ist mit ein paar Formeln in ein paar Buttons zu bewerkstelligen.
Ich habe keine parallelen Prozeßschritte, die dann irgendwo wieder zusammengeführt werden; ließe sich aber auch relativ einfach erledigen. Auch habe ich keine vertreterregelung, obwohl auch das kein problem darstellt, dies zu coden.

DWF ist letztendlich ein "mit Kanonen auf Spatzen schießen".

Diie letztendlich Geschäfdtsrelevanten Workflows bilde ich sowieso im SAP ab ( auch wieder grafisch ) Aber da funktioniert wenigstens die Engine und es gibt auch keine Probleme einen fehlgelaufenen ( Fehler, oder Systemabsturz) Workflow wieder neu anzustossen.
Versuche mal einen DWF generierten Workflow, der nach der Initialisierung einen automatischen Prozeß durchläuft wieder zu reinitialisieren, wenn der Automatismus irgendwie gegen die Wand gelaufen ist...
Hatte solche Sachen in der Vergangenheit; war wirklich nicht immer spassig...

koehlerbv:

--- Zitat ---DWF ist letztendlich ein "mit Kanonen auf Spatzen schießen".

--- Ende Zitat ---
Wobei die "Kanone" typisch amerikanisch ist: Nett anzusehen, beeindruckende Parameter - nur funktionieren tut sie nicht immer, und es gibt massive Kolateralschäden  ;)

Bernhard

Marinero Atlántico:
Die Grafiken zur schnellen Änderung der Workflows sind meiner Ansicht nach für viele Anwendungszwecke nicht unbedingt notwendig.
Der Workflow eines Workflow-Projekts sieht eigentlich immer gleich aus:
- Erst wollen die Kunden immer 2 Genehmigungssteps pro Mausklick eines Editors, 2 Faches 6 Augenprinzip, etc. Usability-Argumente von Seiten der Programmierer werden dann meist als "kreativitäts-feindliche" Ausreden, um sich die Arbeit zu erleichtern" angesehen.
- Irgendwann beschweren sich dann die Leute, die damit arbeiten, dass es zu kompliziert "programmiert" ist.
- Dann sagen die Projektplaner, die die ganze Komplexität haben wollten, dass sie es selbst nicht mehr verstehen.
- Dann wird die Komplexität zurückgebaut. Wenn man es ganz den Anwendern überlässt kommt das totale Chaos. Man muß also einen Kompromiss zwischen Usability und Konzeption finden.
- Danach wird der Workflow über längere Zeit nicht geändert. Dann braucht man auch eigentlich keine grafischen Tools. Da der Änderungsbedarf gering ist, reichen Konfigurationsdokumente aus.


--- Zitat von: koehlerbv am 23.06.04 - 15:54:24 ---Wobei die "Kanone" typisch amerikanisch ist: Nett anzusehen, beeindruckende Parameter - nur funktionieren tut sie nicht immer, und es gibt massive Kolateralschäden  ;)

Bernhard

--- Ende Zitat ---
carefull. ::)  
Amerikanische Programme können das. Z.B. : http://shark.objectweb.org/doc/overview.html.
Wir können das JAWE Tool in Notes Einklinken und damit zumindest JPGs zur Übersicht über die Notes-Workflows unseres eigenen Tools erzeugen.
Eine Menge von kommerziellen javabasierter kommerzieller Workflow-Engines sind dazu ebenfalls in der Lage.

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