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Finde ich ja ganz nett ...

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koehlerbv:
Was ich damit meine ? Diese unselige Verwischung der Rollen von Täter und Opfer. Ein Schwachkopf (wenn er denn nicht ganz bewusst Ulrichs System lahmlegen wollte, dann ist es ein bewusster Krimineller) zwingt Ulrichs Server in die Knie, vergreift sich an geistigem Eigentum und schadet mittelbar noch weiteren Personen (Sperre der Arcor-Adressen). Wieso wird nun überhaupt über Ulrichs Reaktion (Abprüfung, wer ihm da schadet) nachgedacht ? Das ist mit schleierhaft.

Bernhard

Marinero Atlántico:
Ne war'n Witz.  ;D Ich hab da kein einziges Mal drauf zugegriffen.

Hat der Provider von Atnotes nicht vielleicht irgendwelche logs, wo ihr die IP suchen könnt?
Eventuell bekommt man so den Namen raus.
 

eknori:
na ja, bei dynamischen IPs ist das nicht ganz so einfach ohne mitwirken des Providers ...

Semeaphoros:
Bernhard, Du hast ja mit Deinen Ueberlegungen durchaus recht, nur leider ist die Praxis eine andere. Datenduck hat insofern durchaus recht und sicher in guter Absicht gehandelt, in dem er auf Fallstricke versucht hat, hinzuweisen. Stimmt schon, dass unser System häufig Täter- und Opferrollen verwischen (wobei es auch nicht immer ganz scharfe Grenzen gibt). Trotzdem ist es im Ansatz insofern richtig, als eine illegale Tat eines Täters im Normalfall es nicht gerechtfertigt, dass sich das Opfer seinerseits durch eine illegale Tat zur Wehr setzt (Ausnahme: Notwehr).

Datenduck: Stimmt, dass ein Portscan normalerweise als bösartig angesehen wird, das liegt aber wohl daran, dass man in der Regel davon ausgeht, dass jemand, der einen Portscan durchführt, auf der Suche nach Einbruchspunkten ist. Ich denke mal, Ulrich war da nicht in zerstörerischer Absicht dahinter, sondern es ist ihm im weitesten Sinne um "Spurensicherung" gegangen. Wie weit man da gehen darf, kann wohl Ulrich selber von uns allen am besten beurteilen.

DatenDuck:
Es ist mir klar das Ulrich das zur eigenen Sicherheit getan hat und es ist auch klar, dass er mit den Daten nichts schlimmes tun würde, aber durch seine Veröffentlichung und dem Scan ansich kann sich halt der Täter besser wehren.. Das ist leider zum Nachteil von Ulrich vermute ich..
Sicher würde ich auch kochen, wenn ich merken würde, wie jemand systematisch versucht mein "Wissen" zu stehlen..
Aber sehts mal mehr bildlich: Jemand sperrt Deine Unterlagen und Notizen usw. in sein Autp (ob legal oder illegal ist hier noch nicht klar). Dann findest Du eine Technik, die zwar nicht erlaubt ist, aber mit der Du herausfinden kannst wo das Auto steht, wems gehört und wie Du mit einigen Tricks auch rein kommst (Dir ist aber nur wichtig, wems gehört um über den juristischen Weg wieder an Deine Daten zu kommen).
Jetzt kommt es zum Prozess, der Täter verliert und muss Dir alle Sachen wieder rausrücken, aber er kann Dich immernoch verknacken wegen dem "Suchen" seines Autos... Und wenn's wirklich sau blöd läuft, dann hat in der Zwischenzeit jemand mit Deinen veröffentlichen Standortdaten sein Auto aufgebrochen, Deine Unterlagen ggf. kopiert oder was auch immer, sein Radio geklaut und die Sitze zerschnitten...
Wenn das passiert ist... bist Du gleich nochmal ein Opfer, obwohl Du Dich eigentlich nur erkundigen wolltest um Dein Wissen zu sichern...

Bernhard, ich wollte nicht die Rollen vermischen, sondern eben nur auf dieses Risiko hinweisen. Auch auf Ulrichs Scan passt leider der Spruch  "Unwissenheit schützt vor blabla". Wir sind uns alle einig, dass er das Opfer ist, aber er hat sich in seiner Wut selber in Gefahr gebracht...

Bis dann,
-Moritz

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