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Datums- und Zeit Problem - Was meint Ihr?
Glombi:
--- Zitat von: Semeaphoros am 06.02.04 - 15:30:56 ---Aber wer international fähige Software anbieten will, kann sich da keine Ausrede leisten, man kann das beherrschen, und wenn man mit Standard-Datentypen arbeitet, erledigt einem das OS und das Notes einen ganz grossen Teil der Anpassungen.
--- Ende Zitat ---
Stimmt, mit der Einschränkung: Man darf keine anderen Datentypen als Zahl verwenden.
Ich hatte schon die tollsten Ergebnisse mit Cstr(...) und @Text(...).
Bei Uhrzeiten kommt erschwerend hinzu, dass es Zeitzonen gibt. Am besten immer alles auf UTC (=GMT = Zulu-Zeit) runterbrechen und dann erst damit herumrechnen.
Andreas
fritandr:
--- Zitat von: Glombi am 06.02.04 - 15:31:47 ---Es muss doch wohl entweder mit dem deutschen oder mit dem englischen Client nicht gehen. Wenn es bspw. mit dem englischen nicht geht, und alle User den englischen Client nutzen, dann haben alle die gleichen Voraussetzungen und es wird dennoch Schrott berechnet.
--- Ende Zitat ---
Sehe ich auch so. Momentan ist es so, daß der englische Client Schrott bringt (trotz angepasster "internationaler" Einstellungen). Aber das nicht in allen Ansichten, nur in manchen ;D. Der Hersteller meint dazu, daß dann beim englischen Client auch ein englischer Server und ein englisches BS notwendig ist.
Gruß
Andreas
Semeaphoros:
Stimmt, als String darfs nicht aggespeichert werden. Bin grad aktuell an einer Implementation, wo ich darauf aufpassen muss ... :)
Das Runterbrechen auf Universal-Time das macht Notes ja eigentlich intern selber.
Glombi:
@Andreas: Kennst Du denn die Ursache? Was wird in den fehlerhaften Ansichten gemacht, d.h. erfoglt die Berechnung der Zeiten bzw. Prozente in der Ansicht?
Andreas
koehlerbv:
Vor Jahren bin ich bei Auswertungen über zigtausend Dokumente einer Db mal darüber gestolpert, dass einige Dumm-User an den BS-Einstellungen über das Date/Time-Format rumgespielt haben.
Seither rechne ich alles Date/Time-Zeugs so um, dass der Clienttyp, das OS und seine Einstellungen etc. keinerlei Rolle mehr spielen.
Selbst wenn die Firma sagen würde "Wir verkaufen unsere SW nur in Deutschland", bewahrt sie das in keinster Weise davor, dass irgendein User meint, er würde zwar in Deutschland sitzen, hätte aber Tokyoter Zeit. Dafür ist ohne Wenn und Aber der Hersteller der Software zuständig. Und - wenn auch manchmal sperrig - hat Iris alles getan, um sauber mit unterschiedlichen Zeitzonen und Formaten arbeiten zu können. Wenn die Programmierer dann zu deppert sind, ist es deren Problem.
Akzeptieren würde ich ja noch, wenn ein User als Arbeitsbeginn "08.00 CET" einträgt und als Arbeitsende "11:00 EST" (das wäre zwar 1700 CET, aber) und dann das Programm sagt: He, Du bist ja gaga. Aber selbst dieses wäre bei sauberer Implementierung der Zeitdifferenzberechnungen nun wirklich kein Problem.
Wenn Dein SW-Hersteller solche Aussagen trifft, dann kannst Du fast mit Sicherheit noch ein paar mehr böse Fallen erwarten. Ist zumindest meine Erfahrung !
Bernhard
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