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Datums- und Zeit Problem - Was meint Ihr?

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fritandr:
Hallo,

mich würde mal interessieren, wie Ihr das seht  ??? ???.

Wir nehmen einmal an, jemand hätte eine Software unter Notes entwickelt, die unter anderem Projekte und Tätigkeiten verwaltet.
Es werden also eifrig Projekte in der DB erfasst, mit vielen Unterprojekten schön untergliedert, evtl. noch Aktivitäten zu den Projekten und Unterprojekten erfasst und schließlich Tage für die Projekte, ... geplant.

Das Projekt geht in die Realisierungsphase und die einzelen Projektbeteiligten erfassen Ihre Ist-Zeiten (evtl. in Stunden oder Minuten) auf die entsprechenden Projekte, Unterprojekte, ...

Im Projekt soll jederzeit sichtbar sein, wieviel Zeit bisher aufgelaufen ist. Das funktioniert anscheinend auch ganz toll. Wenn da nicht plötzlich Projekte auftauchen würden, die zu mehreren 1000% aus dem Ruder laufen.

Bei einer genaueren Analyse des Problems stellt man schließlich fest, daß es anscheinend manchmal vorkommt, daß erfasste Ist-Zeiten zunächst in Industriezeit (100er Teilung) umgerechnet werden und dann plötzlich anstatt in Stunden als ganze Tage interpretiert werden.

Der Hersteller der Software stellt sich jetzt auf den Standpunkt, daß das Problem daran liegt, daß manche Personen mit einem deutschen Windows auf einem deutschen Server mit einem deutschen Notesclient arbeiten und andere Anwender mit entsprechender englischer Software.
Aussage:
"Das System kommt mit den unterschiedlichen Clientversionen (mal deutsch, mal englisch) nicht zurecht. Sie müssen dafür sorgen, daß für all Ihre Anwender die gleichen Voraussetzungen geschaffen werden!"

Heißt das jetzt, daß ich mir eine gemeinsame Projektarbeit mit Kollegen in Amerika oder Russland ein für alle mal aus dem Kopf schlagen muß?
Oder würdet Ihr, wie ich, eher meinen, daß hier die Herstellerfirma nochmals gefordert ist und Ihr System so umprogrammieren muß, daß ich völlig egal, welchen Client ich benutze, Istzeiten auf den Projekten erfassen und diese dann ebenfalls wieder unabhängig vom NotesClient auswerten kann?

Wie seht Ihr das?
Bin schon sehr auf Eure Meinungen gespannt.

Viele Grüße
fritandr, der nicht mehr weiss, welchen Client er denn eigentlioch noch verwenden darf, oder nicht  ;D

Glombi:
Was sagt das Pflichtenheft dazu  ;D

fritandr:

--- Zitat von: Glombi am 06.02.04 - 15:21:28 ---Was sagt das Pflichtenheft dazu  ;D

--- Ende Zitat ---
Hallo,

es gibt kein Pflichtenheft in dem Sinne. Es handelt sich hier um eine "Standardsoftware", die Out of The Box verkauft und dann beim Kunden ggf. noch ein wenig auf seine Bedürfnisse angepasst wird.

Gruß
Andreas

Semeaphoros:
Das Problem liegt wohl weniger an der Sprachversion des Clients als vielmehr an den sogenannten "internationalen" Einstellungen: sprich unterschiedliche Trennzeichen für Dezimalstellen und Tausendertrennung und so. Da Notes keinen internen Support für Industriezeit bietet, muss das ja wohl irgendwie umgerechnet werden. Aber wer international fähige Software anbieten will, kann sich da keine Ausrede leisten, man kann das beherrschen, und wenn man mit Standard-Datentypen arbeitet, erledigt einem das OS und das Notes einen ganz grossen Teil der Anpassungen. Ich würde das so nicht akzeptieren, insbesondere, wenn es sich um eine Standardsoftware handelt. Bei Individualsoft ist es dann schon eine Frage, wie weit die Internationalisierung spezifiziert wurde.

Glombi:
Den Satz

"Das System kommt mit den unterschiedlichen Clientversionen (mal deutsch, mal englisch) nicht zurecht. Sie müssen dafür sorgen, daß für all Ihre Anwender die gleichen Voraussetzungen geschaffen werden!"

verstehe ich nicht ganz. Es muss doch wohl entweder mit dem deutschen oder mit dem englischen Client nicht gehen. Wenn es bspw. mit dem englischen nicht geht, und alle User den englischen Client nutzen, dann haben alle die gleichen Voraussetzungen und es wird dennoch Schrott berechnet.

Andreas

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