Domino 9 und frühere Versionen > Administration & Userprobleme
Frage zu den Quotas
Driri:
Hi,
ich hab mich hier schon nen bißchen umgesehen und bin auf sehr unterschiedliche Meinungen zum Thema Quotas auf Mail-Datenbanken gestoßen.
Wir überlegen zur Zeit, ob wir die Quotas einführen. Das Problem dabei ist, daß wir ständig Plattenplatz schaffen müssen und unsere User nicht dazu zu bewegen sind, ihre Datenbanken aufzuräumen. Das klassische Problem also.
Daß wir keine Archivierunglösung (außer der auf lokale Datenbanken) macht die Sache nicht einfacher.
Jetzt scheint es einerseits so zu sein, daß die Restrikitionsmöglichkeiten nicht allzu umfangreich sind, wenn man dem User nicht den kompletten Mailverkehr abklemmen will. Unser Wunsch wäre, daß das Versenden von Mails bei Überschreiten des Quotas nicht mehr möglich ist. Scheinbar kann man aber trotzdem weiterhin felißig mailen, man kann eben nur nicht mehr speichern.
Zusätzlich scheints Probleme bei lokalen Repliken und bei Clustern zu geben.
Also um meine Frage kurz zu machen : Ist es überhaupt sinnvoll, einen Quota für die Maildatenbanken einzusetzen ? Was sollte man dabei unbedingt im Vorfeld beachten ? Was sind die Einschränkungen / Auswirkungen ?
HRaq:
Hi Driri,
schau mal hier:
http://www.atnotes.de/index.php?board=6;action=display;threadid=4780;start=0
Das mit den Quotas ist ein zweischneidiges Schwert:
Einerseits ist es natürlich beruhigend, wenn man als Admin weiß, dass der Plattenplatz nicht plötzlich verbraucht sein kann, da die Mail-DB'n nicht ins unermeßliche wachsen können.
Andererseits muß man natürlich mit erbosten/betrübten/jammernden oder motzigen Usern rechnen, die ständig anrufen:"Meine Mailbox ist zu klein".
Wir haben die User-DB'n größenbeschränkt; es war/ist allerdings ein ziemlicher "Erziehungsprozeß", bis man den Usern das Erstellen von lokalen Repliken/Archiven beigebracht hat, damit sie die Original-DB auf dem Server verkleinern.
Vielleicht hilft dir aber der obige Thread weiter. Vuiel Glück
Gruß Henning
sophiasw:
Hi Driri,
um das Problem mit dem Quota zu umgehen, aber die Nutzer trotzdem zu "erziehen", haben wir in die Maildatei ein Postopenscript eingefügt, das überprüft, ob die Maildatei eine bestimmte Größe überschritten hat. Wenn dieser Wert überschritten ist, erscheint eine Messagebox mit dem Hinweis, daß die Maildatei zu groß ist. Außerdem kann durch drücken des Buttons "Ja" eine Hilfeseite in einer Datenbank geöffnet werden, die ausführlich erklärt, was die Meldung bedeutet und wie man ein Archiv erstellt.
Nur wenn man "Nein" drückt verschwindet die Messagebox.
Dieses Meldung ist sehr lästig, schadet aber nicht.
Ca. 10 Prozent der Nutzer, überschreiten trotzdem die Grenzen.
Davon sind wieder ca. 10 % extrem. Die werden dann gelegentlich persönlich ermahnt.
Viele Grüße
Sophia
Driri:
Hallo,
erstmal danke für die Antworten. Den Thread, den Henning meint, hatte ich vorher bereits gelesen, da er aber etwas älter war, wollte ich noch mal aktuelle Meinungen und Erfahrungen einholen.
Aber es sieht ja wohl so aus, als wenn es keine Ideallösung gibt, Zusatztools kommen für den Zweck erstmal nicht in Frage.
Naja, dann werden wir uns wohl mal gut überlegen, ob wir uns das wirklich antun, zumal wir überlegen im Laufe von 2004 eine Ankopplung der MailDB an unser Archivsystem einzusetzen.
Soweit erstmal Danke :)
MartinG:
...das Problem ist halt das es nicht nur um den Erziehungsprozess geht sondern halt teilweise auch um rechtliche Dinge.
Nur so als Randbemerkung von mir: das sich der User ein lokales Archiv selber anlegen soll halte ich für so ziemlich für die unglücklichste Lösung dies gibt...
Bei uns habe die User eine Beschränkung von 500MB und einen Warnungsschwellwert der bei jedem Öffnen der Maildatenbank ein PopUp produziert von 250MB... - i.d.R. funktioniert das bis auf 4-5 Ausreiser eigentlich auch ganz gut...
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