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Autor Thema: was kommt nach Notes/Domino  (Gelesen 5403 mal)
Silke
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Carpe Diem


« am: 15.09.02 - 20:12:24 »

Mich fragte heute ein Freund, der auch im Notesgeschäft arbeitet, ob und wenn ja welche Zukunft ich für Notes/Domino sehe. Huh Roll Eyes Huh Embarrassed
Naja und jetzt will ich die Frage an Euch weitergeben.
Ist Rnext auch Rlast Huh Tongue Grin
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Silke Cool

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« Antworten #1 am: 15.09.02 - 20:39:26 »

Wenn bei MS$ die Versionsnummern abgekupfert werden, kommt nach Domino 6 Domino 8  Grin Grin Grin

Wolfgang

Sorry Christopher, hab's mit dem Installations-Bild vom Client verwechselt - aber bei MS gibt's/gab's ja nette Versionssprünge
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Christopher
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« Antworten #2 am: 15.09.02 - 20:55:56 »

Ich denke die neue Version heißt Domio 6 und nicht R6.
Demzufolge müßte die Nachfolgerversion Domio 7 heißen  :-/
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« Antworten #3 am: 15.09.02 - 23:24:15 »

hrhrhr..

nach RNext ist vor RNext

mach Dir mal keinen Kopp, wenn Du weiter auf das Pferdchen setzen willst.

Les das zur Information:
http://www.lotus.com/news/news.nsf/link/Dominoroadmap

(niemand steckt Millionen an Investitionsbudgets rein, um eine Software - die i.Ü. >60 Mio User weltweit hat - dann wieder einzustampfen, und das zusätzlich weil Microschrott direkter Konkurrenz ist? Der Fight bestehjt schon seit über einer Dekade..und MS hat es immer noch nicht gepackt, IBM hier zu überholen, trotz MS Glanz und Gloria Image, alles plattzumachen. Manchmal sind andere eben noch ne Ecke größer/besser/glücklicher/weiter.)
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MOD
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« Antworten #4 am: 18.09.02 - 19:49:41 »

Hi,

offizielle Antwort auf die Frage: "Was kommt nach Notes / Domino?"

IBM fährt bei Lotus Notes zweigleisig.
Jaca-Variante parallel zu herkömmlicher Architektur.
Der Domino-Server, wie wir ihn heute kennen, wird weiterentwickelt und um neue Funktionen ergänzt. Etwa 18 Monate nach der Version 6 wird das nächste größere Relaise auf den Markt gebracht (Version 7).
Parallel dazu wird an einem Projekt "Nextgen" gearbeitet. Dort wird das Ziel verfolgt, die reichhaltige Collaboration-Software in Form von Komponenten und Services auf eine J2EE-Infrastruktur zu bringen. Es wird dabei an die Funktionalität von Quickplace, Sametime oder den Knowledge Discovery Server gedacht.
Quelle: Computerwoche Nr. 37 vom 13. September 2002
Interview mit Janette Horan, IBM Vize President for Worldwide Development and Support Lotus Software.

Gruss

Grin MOD
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notesangel
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« Antworten #5 am: 20.09.02 - 23:47:41 »

nach neueren infos, wenn man es den glaubt und ich tue es, liegt Domino bei 49% marktanteil und ich meine es gibt nicht nur 2 produkte auf dem markt im bereich Collaboration, so das der  markführer tatsächlich Domino ist und ein solches pferd gibt die ibm wohl nicht auf, obwohl man weiß ja nie, bei der ibm ist alles möglich, oder?
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Gruß
Notesangel
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Rob Green
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« Antworten #6 am: 21.09.02 - 14:02:29 »

diese Info wundert mich etwas, da u.a. Ray Ozzie gerade als Erfinder von Groupwaresoftware gilt und Notes seit seinem Start allgemein führend in dem Bereich ist. Das ist nunmehr fast 13 Jahre (eigentlich mehr, da Notes natürlich Vorgängerversionen hatte, die Ozzie mitentwickelt hatte) so.

Auch wenn es heute knapper geworden ist mit dem größten und mächtigen Konkurrenten Microsoft. Microsoft macht den größten Fehler, sein Produkt als Verkaufsargumentstütze für seine OS Palette zu verwenden, statt den eigentlichen Nutzen des Produkts als solches zu stärken. Und der erwächst zu einem großen Teil auch aus der Plattformvielfalt. Schon mal Exchange auf einer OS/2 Kiste oder Solaris gesehen? Nein, warum nicht? Weil MS eben seine Star-Kühe weiterhin melken möchte (W2K, XP, WinNT). Das ist an sich ökonomisch vernünftig, doch alleine unter diesem Aspekt betrachtet wundert es nicht, daß Microsoft IBM im Groupwaremarkt nicht überholt hat, nach Jahren mittlerweile...und obwohl das IBM Marketing im Notes Bereich mega schlecht ist.

Nun, die Tatsache daß eine Software führend in ihrem Bereich ist, spricht nicht immer für die Software selbst, doch im Gegensatz zum Home OS Markt, wo Microsoft mit Windows eine monopolartige Führungsposition eingenommen hat und ein Ausweichen auf andere OS sehr schwierig fällt, ist das im Groupwaremarket nicht so. Und das spricht für die Stärken von Notes nach wie vor. Ich selbst seh das recht neutral, da es eben ein nettes Produkt ist und wenn andere kommen, beschäftigt man sich eben mit denen, wo die Kunden vermehrt inrennen. Durch die Integration bestimmter Elemente in neue Produktsegmente und vaD der Öffnung der proprietären Notestechnik hat diese Art von Software weiterhin eine gute Chance, im heutigem IT Bereich zu überleben. Daher meine Kernaussage dazu: der Groupwaremarkt bleibt mE sehr spannend und lohnenswert, egal ob das Ding "Notes", "Exchange", "Eclipse", "Websphere", "GuteSoftware" heißt. Darum gehts doch. Wer heute starr auf ein Pferdchen setzt ist selbst schuld (ob Developer, Admin, Entscheider, etc...).
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heini_schwammerl
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« Antworten #7 am: 21.09.02 - 14:29:50 »

Hi Notesangel,

Das Institut welches die 49 % Marktanteil für Lotus herausgefunden hat bescheinigt auch DB/2 die Marktführerschaft in Europa. Seltsamerweise kenne ich aber kaum Firmen die DB/2 verwenden (sondern meistens Oracle) !?
Leider hat Lotus in den letzten Jahren einige Großkunden verloren bzw. es wird gerade migriert (Computer 2000 (Techdata), Debis (T-Systems), Telekom, Siemens,
zum Teil auch unverschuldet (Elsa, evtl. bald Mogelcom).
Bei den 49 % werden leider nur jeweils die größten 500 Unternehmen herangezogen, der Mittelstand und kleinere Unternehmen ist leider fest in der Hand von Exchange.
Während inzwischen die große Migrationswelle abgeebbt ist (die die noch dabei sind halten wohl durch) gestaltet sich das Neukundengeschäft derzeit leider schwierig. Hierbei ist zum Teil wohl die Lizenzpolitik schuld, die erst mit der  Einführung der Linuxoffensive etwas besser geworden ist. Das MS Notes Benutzern die Exchange Lizenzen schenkt bzw. ohne den Einsatz von Exchange sogar höhere Preise verlangt hat sein Übriges getan.
Ich befürchte, das der Javaumstieg gerade in kleineren Firmen nochmal eine Migrationswelle auslösen könnte. Java ist in kleinen Unternehmen einfach kein Thema und auch Webspere mit Einstiegspreisen ab 10.000 Euro ist nicht gerade der Brüller.
Der Vorteil der ganzen Geschichte ist aber, daß zum Teil höhere Gehälter gezahlt werden da der Domino Bereich eine gewisse Spezialisierung erfordert.
Insgesamt bin ich inzwischen sogar wieder zuversichtlich. Der Webspere Boom wird nicht ewig dauern und dann wird sich auch IBM wieder an Ihre Lotusabteilung erinneren die in regelmäßigen Abständen gute Erträge einfährt.
Leider sind viele Kampagnen von Lotus in den letzten jahren kläglich gescheitert
- Knowledge Management (K-Station)
- Online Learning (Learning Space)
- WAP (Mobile Devices Gähn)
Quickplace verkauft sich auch nicht so gut und Sametime findet nur ein Standbein in den ganz großen Companies.
An Webspere wird derzeit auch nur verdient weil das Programm so kompliziert ist das viele Firmen gleich ein Heer von IBM Consultants mitkaufen müssen.
Ich für meinen Teil sitze das aus. Lotus Notes wurde schon so oft todgesagt das mich aktuelle Entwicklungen nicht mehr schocken können. Die Talsohle wurde wohl dieses Jahr erreicht (was Lotus betrifft). Vielleicht schafft es ja IBM diesmal, gerade in Ihrer Beratungssparte, den Kunden nicht immer Exchange anzudrehen sondern auch die Lotus Produkte besser zu promoten (im Datenbank Bereich verkaufen Sie allerdings auch lieber Oracle anstatt dem Kunden DB/2 anzudrehen, so ist halt IBM).
Wenn MS Ihre Software endlich mit gescheiten Kopierschutzmechanismen ausstatten würde so hätte dies auch für Lotus positive Auswirkungen. Gerade wenn ich in kleinen Firmen vorbeischaue muß ich in 80 % aller Fälle feststellen, das die Unternehmen immer noch der Meinung sind MS sei Freeware (von CALs will ich gar nicht reden).
Also wenn jeder fleißig Werbung macht, IBM die Preisstrukturen attraktiver macht und vor allem die kleinen Business Partner wieder auf die Füße kommen dann wird es auch wieder Aufwärts gehen. Das Produkt ist gut, Domino Admins & Entwickler hochmotiviert, nicht jede Firma braucht einen Webspere Server mit Terrabyte DB/2 Datenbank  auf einem 50.000 Euro Hobel.
Gruß

Heini
PS: Der derzeitige Arbeitsmarkt ist auch für reine Exchange Admins derzeit nicht besonders toll. Wer also derzeit (wie auch ich) Probleme hat sich beruflich zu verändern sollte wirklich den Gesamtstellenmarkt betrachten. Ich sehe immerhin mehr Anzeigen für Domino als für Exchange (aber zugegeben auf niedrigem Niveau).
Wer jetzt noch nicht optimistisch ist sollte daran denken das es auch schlimmer sein könnte (ich sage nur Novell bzw. Groupwise)
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JoJo
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Gibt es Leben ausserhalb des PCs?


« Antworten #8 am: 21.09.02 - 17:49:48 »

Bezüglich Migration gibt's ja zum Glück auch Gegenbeispiele. Z. B. SMC, ein japanischer Multi mit mehr als 10.000 Mitarbeitern, stellt gerade in diesen Tagen auf Notes um.

Stellt T-Systems komplett auf Exchange um? Ich dachte, die machen das nur in einem Teilbereich?!
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lg, JoJo
eknori
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« Antworten #9 am: 21.09.02 - 18:55:12 »

Hey, da kann ich auch noch was beisteuern.

Unsere Produktionszentren in China, Brasilien und Taiwan werden in der nächsten woche auch mit Notes versorgt (70 Server und 7.000 Clients )

Nicht nur deshalb, weil ich mich dafür stark gemacht habe, nein , auch weil die Verantwortlichen in den Lokationen das Programm mögen und seine Möglichkeiten schätzen.

eknori
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JoJo
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Gibt es Leben ausserhalb des PCs?


« Antworten #10 am: 21.09.02 - 21:43:29 »

Hallo Eknori!

Nicht das ich konkrete Pläne hätte - aber ein gewisses Interesse ist eben da:                                               Grin

Du dürftest doch zumindest ein wenig Bescheid wissen über die Jobaussichten eines Notes-Admins (CLP) in Brasilien. Ohne jetzt allzu sehr die Details breitzutreten - wie schnell kann man dort einen Job finden, wenn man nicht portugiesisch aber fliessend englisch spricht? Wie schwer war's z. B. für euch geeignetes Personal zu finden?
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lg, JoJo
heini_schwammerl
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« Antworten #11 am: 21.09.02 - 23:01:43 »

Hi Eknori,

ich würde Deine Situation nicht auf den Gesamtmarkt übertragen. Du bist halt fit und deshalb denke ich, daß Du in Deiner Firma sehr viel Potential wecken kannst.

Also bei T-Systems geht halt alles ein wenig langsam. Die nutzen halt Notes fast nur für E-Mail und da darf man sich dann nicht wundern. wenns einen schlechten Stand hat.
Meine letzte Info war das die eigentlich komplett umstellen wollen (ist aber schon ein Jahr her). Aufgrund Ihres Consulting Geschäfts müssen Sie aber wohl ein bißchen Notes behalten. Der Druck kommt hier auch von der Telekom Mutter. Was Stories wie SMC betrifft. In Deutschland ist leider die Lotus Tocher besonders schlecht gewesen. Während der ganzen Umstellungen (z.B. bei Computer 2000) habe ich keinen einzigen Lotusbuben gesehen der mal nach den 10.000 verlorenen Lizenzen geschaut hätte. Dabei hätte man da durchaus was machen können. Auch SAP war ja eine Zeitlang nicht so gut auf MS zu sprechen (hat sich niemand getraut, auch bei Siemens schaut man fleißig zu).
Aber es tut gut auch mal was positives zu lesen. Danke.
Gruß

Heini
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