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Autor Thema: Domino 7 und DB2 Howto  (Gelesen 4785 mal)
alexB
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Beiträge: 59


« am: 01.09.05 - 14:45:03 »

Ich bin leider wenig fit mit DB2 und habe deshalb einige Verständnissplrobleme.

Wir erstellen immer wieder mit Notes-Daten verschiedene Auswertungen.
Da ich früher mit MS Access gearbeitet habe, kenne ich mich ein wenig mit Abfragen aus. Das ist natürlich manchmal praktischer als Ansichten in Notes.

Deshalb würde ich gerne wissen:
Wenn ich Domino 7 mit der DB2-Funktionalität benutze, kann ich dann alternativ mit z.B. einem  DB2-Client auf die Daten (lesend) zugreifen und Abfragen erstellen?
Gibt es da irgend ein einfaches Newbie-Howto für jemand der DB2 nicht kennt?
Welche DB2 Version benötige ich da? Da gibt es ja unendlich viele Versionen -> (DB2 Universal Database Express Edition, DB2 Personal Edition, DB2 Workgroup Server Edition, DB2 Workgroup Server Unlimited Edition, DB2 Enterprise Server Edition  usw.).

Bin für alle Infos dankbar.

 
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Glombi
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« Antworten #1 am: 01.09.05 - 17:36:20 »

Hier einige Infos:

http://www.atnotes.de/index.php?topic=25219.0

Andreas
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flaite
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« Antworten #2 am: 01.09.05 - 18:44:15 »

Ich wäre sehr dankbar, wenn sich mal jemand hinter dieses Thema klemmt und hier berichtet.
Hab meine Zweifel, ob du da volle SQL Möglichkeiten mit group-by, joins, Subqueries, etc. hast.
Und die sind teilweise wirklich sehr praktisch wie ich zunehmend feststelle.


Ich habe da meine Zweifel, weil die Dominodaten eben als Blobs und nicht als Tupel über Relationen gespeichert werden. Die Vorteile dieser DB2 Integration müssen aus meiner Sicht wo ganz anders liegen. Ich finde es ist eine Aufgabe der Domino Community das herauszufinden.

[EDIT] Hab mir das mal in einer längeren Testpause angeschaut. Also es gibt:
DB2 Access Views. Damit ist es vielleicht doch möglich, Notes Felder in *wirklich* relationale Strukturen zu bringen (Blobs sind es nicht). Daneben gibt es noch Query Views. In denen kann man aus Domino Views einen SQL Query gegen DB2 Daten veranstalten (sehr einfache Systemintegration).

[offtopic]
Ich bin selbst absolut EJB geschädigt. Dort wurde nämlich auch "vollständige Transparenz" versprochen und das hat sich als Joke herausgestellt. Für bestimmte Fälle besitzt EJB2.0 ein paar gute Sachen. Es hat ungefähr 2 Jahre gebraucht, bis die Mehrheit der Community durchblickte, dass die EJB Propheten keine Kleider hatten und jeder über die Vor- und Nachteile zumindest in Grundzügen informiert war.
[/offtopic]
Axel
« Letzte Änderung: 01.09.05 - 19:11:45 von kennwort » Gespeichert

Ich stimm nicht mit allen überein, aber mit vielen und sowieso unterhaltsam -> https://www.youtube.com/channel/UCr9qCdqXLm2SU0BIs6d_68Q

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Aquí no se respeta ni la ley de la selva.
(Hier respektiert man nicht einmal das Gesetz des Dschungels)

Nicanor Parra, San Fabian, Región del Bio Bio, República de Chile
alexB
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« Antworten #3 am: 02.09.05 - 08:54:23 »

Weiß jemand ob diese Datenbank physikalisch auf dem Domino Server liegt?
Oder befindet die sich dann auf einem DB2 Server?
Und welche Dateiendung hat das Ganze?
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Glombi
Gast
« Antworten #4 am: 02.09.05 - 09:27:14 »

Weiß jemand ob diese Datenbank physikalisch auf dem Domino Server liegt?
Oder befindet die sich dann auf einem DB2 Server?
Und welche Dateiendung hat das Ganze?
siehe
Lotus Domino and DB2 feature
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Glombi
Gast
« Antworten #5 am: 02.09.05 - 09:38:34 »

Link zum neuen IBM Forum "IBM Lotus Domino and DB2 feature for Domino 7 program"

http://www.lotus.com/ldd/d7db2.nsf/DateAllThreadedWeb?OpenView
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wizzardy
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« Antworten #6 am: 07.10.05 - 14:26:54 »

Also:

Alle folgenden Ausführungen sind unter dem Vorbehalt meines begrenzten Wissens zu geniessen  Wink
1. Die Datenbank wird in DB2 gespeichert.
2. Es gibt noch eine NSF, die aber nur noch einen Link auf die DB2 DB enthält. (Also keine Docs in irgendeiner Form, auch keine Gestaltungselemente.)
3. Die Daten lassen sich in dieser Form nicht von einem DB2 Client auslesen, da Sie gekapselt sind.
4. Durch DB2 Access Views lassen sich die Daten aber in einer für DB2 lesbaren Form aufbereiten und somit auch für externen Zugriff öffnen. (Wie Axel es auch schon geschrieben hat.)
5. Liegt der Vorteil der ganzen Sache nicht wie viele Leute glauben, in der besseren Performance sondern in der besseren Integrationsfähigkeit in DB2/IBM Umgebungen.

Hoffe, nicht allzuviel Verwirrung gestiftet zu haben... Cool

Gruss
Torsten Armbruster
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flaite
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« Antworten #7 am: 10.10.05 - 10:57:44 »


3. Die Daten lassen sich in dieser Form nicht von einem DB2 Client auslesen, da Sie gekapselt sind.
Naja. Also es als Verkappselung zu bezeichnen, wenn proprietäre Datenstrukturen als Blob abgespeichert werden, dann ist das ziemlich Lotus@IBM (um es höflich auszudrücken).
Kappselung meint ja von der Intention etwas völlig anderes, nämlich das absichtliche Verbergen von Implementierungsdetails gegenüber Clients. Die Blob-Haftigkeit der Notes Daten ist aber völlig orthogonal zu der Intention des DB2 Integrationsfeatures (Interoperabilität über Daten). Also kann man nicht von Kappselung sprechen, find ich jedenfalls.

Ich bin mir auch nicht sicher - und das müsste ich prüfen - ob nicht auf Grund des zunehmend zivilisierteren Java in Notes (R7: endlich JAXP kompatibler xml parser sowie Java1.4) eventuell auf der Java Seite bewährte RDBMS mapping framework wie hibernate oder ibatis sqlmaps sich mit R7 nun in Notes integrieren lassen.

In jeden Fall galt es bisher immer, dass RDBMS Integrationsmechanismen gerne als "endgültige Lösung der RDBMS Frage" vermarktet werden. Die Praxis hat aber bishere stets immer gezeigt, dass diese Frage nur projektspezifische beantwortet werden kann. In bestimmten Projekten habe ich LEI schon als sehr realen Balast erlebt. Das gleiche gilt für EJB2.0.
Es erstaunt mich auch im Websphere Umfeld wie da Leute sich immer noch über 5 minütige EJB queries wundern und dies alles wirklich lang und breit diskutiert wurde.

Um wirklich sinnvolle Aussagen zu RDBMS Integration treffen zu können, muß man sich imnsho gut mit RDBMS auskennen, wenn man nicht in lala-Land enden will.

Axel
 
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