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Daten aus SAP

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cpo:
Spendier besser eine Flasche Gin  :P - habe grad' von unseren Chef-Lizenz-Verwaltern die Nachricht bekommen, dass direkter Zugriff auf Oracle gegen die SAP-Lizenzbedingungen verstößt :-\

Bin keine Juristin und muß das nicht verstehen (***erleichtertsei***), trotzdem würde mich mal interessieren, wo da das Problem liegt...

CPO

eknori:
OK, es ist gut vorstellbar, daß SAP den DIREKTEN Zugriff auf den Datenbastend ( sei es Oracle oder SAPDB ) nicht gestattet.
Das hat m.E. auch seine Berechtigung, da SAP mit seinen ca 22.000 Tabellen ein wenig unübersichjtlich ist und ein direkter Zugriff Dinge auslösen kann, die man nicht vorhersehen kann. Immerhin ist das keine Spielekonsole oder ALDI PC; da liegen meist die Daten drauf, die ein Unternehmen braucht, um überhaupt funktionieren zu können.

ABER: wenn du die LSX verwendest, verwendest  du beim Zugriff RFC oder BAPI aufrufe ( kleine Subroutinen innerhalb von SAP).
Damit hat SAP aber wieder die Kontrolle über den Datenbankzugriff.
Insofern ist hierin eigentlich kein direkter Zugriff auf die Datenbank zu sehen.

Das sollte dann auch von SAP Seite abgesegnet sein  ??? ::) ???

eknori

Doc Torte:
... nen anderer Denkansatz, von SAP einen Exportjob laufen lassen, der eine *.dat oder eine*.txt erstellt mit den Daten und diese dann in Notes importieren, so können diese Schritte auch zeitlich versetzt laufen...


...war nur so ne Idee...

cpo:
@eknori
Aber gerade über Bapi schreibst Du direkt in den Datenbestand von SAP. Ich schreibe in eigens-ganz-speziell-für-mich-angelegte-Zusatztabellen!
Genau das ist nämlich das Problem: Ich WILL keine Funktionen aufrufen. Und ich schreibe auch NICHT in Standardtabellen.
Ich will eine sauber Übergabe von Daten: Ich bin verantwortlich für das, was ich in die Z-Tabelle reinschreibe, der Kollege auf der SAP-Seite ist dafür verantwortlich, was er damit macht.
Ich habe relativ viel Ahnung von Notes aber was diese BAPIS in SAP machen ist mir schleierhaft bis egal ;D
Wir leben da eigentlich sehr gut mit, weil auf beiden Seiten Spezialisten sitzen können, die sich über klar definierte Schnittstellen verständigen.
Das Lizenzprob hat sich auch grad geklärt: War wohl nur das Thema, ob man den Oracle im Bundle so nutzen darf. Darf man nicht. Da wir aber auch ne U-Lizenz haben sollte das eh' egal sein  :D

@DocTorte,
hatten wir auch überlegt. Ist aber von der zeitlichen Steuerung viiiel ekliger, speziell, wenn dann für file-upload Richtung SAP-Mapfine noch was gebastelt werden muß. Außerdem ist dabei das Thema Sicherheit ja dann voll ausgetrickst :P

Carin

eknori:
@CPO:

so geht es natürlich auch.
RFCs habe aber den Vorteil, daß du im SAP selbst Vorgänge auslösen kannst. Die Ergebnisse werde meistens ( oder immer ?? ) in temporäre Tabellen gestellt. und nur auf diese Tabellen greifst du dann zu.
Das Erstellen der RFC erfolgt in ABAP; ist daher Sache der SAP Gurus.

Wir führen bei uns gerade SAP ein; das Thema Schnittstelle zu Notes ist dabei hoch aufgehängt. Ein gutes Miteinander zu der fremden SAP Welt ist da nur von Vorteil.

Aber auch hier ist es wie überall: Viele Wege führen zum Erfolg. Ist alles nur eine Frage, welche Möglichkeiten dir eingeräumt werden, eine "Schnittstelle" zu realisieren.

Ich denke nicht, daß es hier ein Patentrezept gibt.

eknori

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